Rezension „Stay away from Gretchen: Eine unmögliche Liebe“ von Susanne Abel – dtv Verlag

  • Gebundene Ausgabe : 528 Seiten
  • Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft (18. März 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN-10 : 3423282592
  • ISBN-13 : 978-3423282598
  • D: 20,00 Euro

Inhalt:

Eine große Liebe in dunklen Zeiten

Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Greta aus ihrem Leben – von ihrer Kindheit in Ostpreußen, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter, der Sehnsucht nach dem verschollenen Vater und ihren Erfolgen auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. Nicht nur, um endlich ihre Traurigkeit zu verstehen. Es geht auch um sein eigenes Glück.

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Die Autorin:

Susanne Abel stammt aus einem badischen Dorf an der französischen Grenze, arbeitete bereits mit 17 Jahren als Erziehungshelferin und später als Erzieherin. Nach einer Ausbildung zur Puppenspielerin landete sie über den Weg des Theaters beim Fernsehen. Sie schloss ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin ab und realisiert seither als Autorin und Regisseurin zahlreiche Dokumentationen fürs Fernsehen. Die Autorin lebt und arbeitet in Köln.

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Rezension:

„Stay away from Gretchen“ hat mich aufgrund der sehr vielschichtigen und zum Teil kaum bekannten Thematik der „Brown Babys“ angesprochen.

Da ist zum einen die Gegenwart. Tom, ganz auf seine Karriere fixiert, empfindet seine Mutter eher als Last, denn als wichtigen Familienpunkt. Ihre Verbindung war immer etwas distanziert. Alles ändert sich, als die Diagnose Demenz im Raum steht.
Greta beginnt, wichtige Teile ihres Lebens zu vergessen und Tom muss sich auf eine größere Nähe zu seiner Mutter einlassen.

Die Krankheit ist schleichend. Greta hat bereits vor einiger Zeit begriffen, dass etwas so gar nicht in Ordnung ist. Doch mit dem Vergessen, geraten längst verdrängte Erinnerungen in den Focus. Tom beginnt zu Recherchieren und sich zu verändern.

Das Leben hielt für Gretchen viele Stolpersteine bereit. Doch sie ist an diesen Herausforderungen nicht zerbrochen, sondern gewachsen. Dabei wurde die weiche und lebenslustige Seite hinter stabilen Mauern begraben. Das Verhältnis zu ihrem Sohn blieb immer unterkühlt. Dabei liebt sie ihn abgöttisch und ist stolz auf seine Erfolge. Tom glaubte immer, seiner Mutter nicht zu genügen. Der Grund, warum Greta ihrem Sohn ihre Liebe nicht in ihrer wahren Größe zeigen konnte, liegt tief vergraben in der Vergangenheit. Es ist so bitter und traurig, stimmt aber auch wütend.

Susanne Abel versteht es brillant, auch das aktuelle Thema Flüchtlinge von heute mit den endlosen Flüchtlingsströmen nach Kriegsende auf eine Stufe zu stellen und die Leser so zum Nachdenken zu animieren.

Mit Beendigung des Krieges war das nationalsozialistische Gedankengut noch lange nicht ausgemerzt. Kriegsheimkehrer waren nicht wiederzuerkennen. Es zeigten sich Charakterzüge, die man nie vermutet hätte. In den Familien hatten sich neue Dynamiken gebildet, die erneut zerfielen. Greta muss dies am eigenen Leib schmerzlich erfahren.

Rassismus findet sich überall. Auch mit Ende des 2. Weltkrieges ist er weiterhin da und zeigt seine dunkle Seite. Verbindungen zwischen deutschen Frauen und den Alliierten waren unerwünscht. Kinder aus diesen Verbindungen wurden geächtet, ebenso die Mütter, wenn die Soldaten ohne sie in ihre Heimat zurückkehrten.

Selbst die US-Army unterschied zwischen schwarz und weiß. Der Skandal war ungleich größer, wenn sich eine Verbindung zwischen einer Deutschen und einem schwarzen GI entwickelte. Diese Verbindungen waren streng untersagt und die sogenannten „Brown Baby“ aus diesen Verbindungen hatten es noch schwerer im Leben. Es ist ein Punkt in unserer Geschichte, der kaum thematisiert wird.
Die Willkür mit der die Behörden mit diesen Müttern und Kindern umgingen, ist erschreckend. Wie machtlos sich viele der jungen Frauen gefühlt haben müssen und wieviel Leid daraus entstanden sein muss, können wir nur erahnen.

In vielen Reportagen werden die Soldaten, die einfach so in ihre Heimat zurückkehrten, neue Familien gründeten und ihr Leben von vorn begannen, verdammt.
Auch hier gibt es zwei Seiten. Sicher waren da die Männer, denen ihre „Mischlingskinder“ egal waren, die sich einfach nur vergnügten. Doch was ist mit denen, die ihrem Marschbefehl Folge leisten mussten, zurück in Amerika keine Möglichkeit bekamen, Kontakt zu halten und wie in diesem Buch, die Liebe ihres Lebens verloren.
Kinder, die ihren Müttern entrissen wurden und nie ihre wahren Wurzeln kennenlernen durften. So viele Schicksale, von denen niemand weiß.

Gretchens und Bobs Geschichte ist mit so vielen historischen Fakten hinterlegt, dass es sich nicht wie eine fiktive Geschichte anfühlt. Lebendig und emotional erleben wir diese Zeit gemeinsam mit ihnen. Es gibt wundervolle Momente und solche, die mir schier das Herz zerreißen wollten.
Vergleiche zum Heute bleiben da nicht aus. Schlimm, dass sich viele Dinge in den Köpfen der Menschen noch immer nicht geändert haben.

Susanne Abel hat dieser Geschichte ein herzerwärmendes Ende bereitet. Es ist ein Ende, das Hoffnung gibt. Auch, weil es das für viele ähnliche Schicksale nicht gab bzw. nie geben wird.

Ich könnte über dieses Buch so viel schreiben und würde dem Inhalt nicht annähernd gerecht werden. „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ ist ein besonderes Buch mit vielen Botschaften. Bitte lest es.

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Rezension „Hier im echten Leben“ von Sara Pennypacker – FISCHER Sauerländer

  • Gebundene Ausgabe : 304 Seiten
  • Herausgeber : FISCHER Sauerländer; 1. Edition (10. März 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • übersetzt von: Birgitt Kollmann
  • Illustrationen: Jon Klassen
  • Lesealter : 10 Jahre und älter
  • Originaltitel : Here in the Real World
  • ISBN-10 : 3737358222
  • ISBN-13 : 978-3737358224
  • D: 17,00 Euro

Inhalt:

Kann ein Träumer die Welt verändern?

Der einsame Junge Ware trifft Jolene, das Mädchen, das niemand haben will. Eine alte Kirchenruine wird ihnen beiden ein Zuhause. Als dieses bedroht wird, muss Ware sich entscheiden: Entweder er bleibt in seiner Traumwelt – oder er wagt es gemeinsam mit Jolene für das einzustehen, woran er im Leben glaubt.

Sara Pennypacker (Autorin von Dein SPIEGEL-Bestseller »Mein Freund Pax«) schildert, wie zwei Kinder, die sich verloren fühlen, über sich hinauswachsen – und erkennen, dass sie mit ihrem Einsatz die Welt zu einem besseren Ort machen können.

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Die Autorin:

Sara Pennypacker war Malerin, bevor sie mit dem Schreiben anfing. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher, unter anderem von „Stuarts Cape“, hat zwei Kinder und lebt auf Cape Cod, Massachusetts. Wenn es warm ist, schwimmt sie im Meer; wenn nicht, sucht sie am Strand interessante Dinge.

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Rezension:

Sara Pennypacker hat mich bereits mit „Mein Freund Pax“ sehr beeindruckt. Daher musste ich unbedingt zu „Hier im echten Leben“ greifen. Ihr besonderer Schreibstil konnte mich sofort wieder eingefangen. Auch die Illustration des Covers ist erneut wunderbar gelungen.

Ware ist ein ungewöhnlicher Junge, der sich noch selbst finden muss. Man kann sich wunderbar in ihn hinein versetzen. Leider sind seine Eltern zwar um sein Wohl besorgt, aber doch eher mit sich selbst beschäftigt. Ihr Umgang mit Ware stimmt traurig. Sie hören nicht hin und dabei lieben sie ihren Sohn. Alltag und Stress überdecken das Wesentliche. Dabei ist diese Zeit mit den Kinder die wertvollste und unwiederbringlichste.

Wares Großmutter ist ein Unikum. Im Buch wird deutlich, dass Wares Mutter auf eine eigene Art viel von ihr hat. Big Deal akzeptiert ihren Enkel wie er ist und unterstützt seine Fantasie und Kreativität. Auch sein Onkel Cy trägt nicht unerheblich zu den weiteren Entwicklungen bei.
Manchmal benötigen wir alle einen Schubs in die richtige Richtung. Wenn dann noch der Rücken gestärkt wird, kann das Selbstbewusstsein wachsen und wir richtig viel erreichen.

Jolene steht fester im Leben als Ware. Ihr Alltag ist nicht immer einfach. Aber auch sie hat ihre Träume. Beide Kinder ergänzen sich wunderbar und schaffen mit ihrem Tatendrang etwas, dass oft nicht einmal Erwachsenen gelingt.

„…Alles war vorher etwa anderes und wird irgendwann zu etwas anderem werden…“

Was die beiden Kinder aus der alten Ruine machen ist wundervolle. Ich habe die Veränderungen direkt vor meinen Augen gesehen. Überall erwacht neues Leben.
Ware wächst an den selbst gestellten Aufgaben und scheint in dieser einzigartigen Welt glücklich zu sein. Hier darf er Ware sein. Doch der Junge träumt nicht nur mehr, er lebt öfter im Hier und Jetzt. Die verschiedenen Entwicklungen zu beobachten ist spannend. Wir erleben, wie die Stärken des Einzelnen hervortreten und ein kleiner Junge beginnt, sich selbst zu akzeptieren und gern zu haben.

Jeder Einzelne konnte am Ende etwas für sich gewinnen und ich denke, alle sind sich auch sehr viel näher gekommen. In „Hier im echten Leben“ geht es um Akzeptanz, Selbstfindung, Freundschaft und sehr viele Gefühle. Diese Geschichte ist herzerwärmend und gibt uns viel mit auf unserem weiteren Weg.

Sara Pennypacker ist ein runder und vor allem glaubwürdiger Schluss gelungen. Die einzelnen Szenen, besonders der Abend an dem die Kraniche über die kleine Oase hinwegziehen, sind herzerwärmend. 

Es ist eine ruhige Geschichte, die vielleicht ein paar kleinere Längen aufweist. Doch wenn man sich treiben lässt, den Augenblick genießt, ist es einfach wunderschön. „Hier im echten Leben“ spricht so viele verschiedene Aspekte an und bringt doch alle irgendwie in Einklang.  

„…Manchmal, wenn man genau genug hinschaut, kann man sie sehen – die ganze Geschichte von etwas…“

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Rezension „Grenzfall – Der Tod in ihren Augen: Kriminalroman (Jahn und Krammer ermitteln, Band 1)“ von Anna Schneider – FISCHER Taschenbuch

  • Taschenbuch : 432 Seiten
  • Herausgeber : FISCHER Taschenbuch; 5. Edition (27. Januar 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN-10 : 3596700507
  • ISBN-13 : 978-3596700509
  • D: 10,99 Euro

Inhalt:

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen – der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer

Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussah, entpuppt sich als grausamer Mord. Dem Oberkörper der Toten wurden Beine aus Stroh angenäht. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen?

Für die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, ist es die erste große Ermittlung. Sie könnte jede Unterstützung gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie nicht zählen.

Alexa ist lange auf sich allein gestellt und bekommt es mit einem Täter zu tun, dem sie vielleicht nicht gewachsen ist …

Auftakt der neuen packenden Krimiserie in der Grenzregion Deutschland – Österreich

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Die Autorin:

Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Vor allem wenn es spannend wurde, war ihr Interesse geweckt. So ist es wenig verwunderlich, dass sie eine Vorliebe für Kriminalfälle entwickelte und sich nach dem Abitur bei der Polizei bewarb. Zum Glück wurde sie damals abgelehnt, sonst wäre sie vielleicht nie zum Schreiben gekommen. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die »Grenzfall«-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee. Die Nähe zur österreichischen Grenze tat dann ihr übriges. Die Serie spielt in beiden Ländern, Deutschland und Österreich, und lässt zwei gegensätzliche Ermittler aufeinandertreffen, die erst einen Weg finden müssen, als Team zusammenzuwachsen. Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Quelle: Amazon

Rezension:

Anfangs muss man noch ein wenig Geduld aufbringen, da hier erst einmal die Figuren eingeführt und der Handlungsstrang aufgenommen werden. Doch schon nach wenigen Seiten war ich im Flow und ließ mich von den Ermittlungen mitreißen.

Vorrangig erzählt Anna Schneider in zwei Perspektiven. Die Einschübe aus Tätersicht geben immer wieder kleine Hinweise, lassen sich aber erst mit den Ermittlungsfortschritten wirklich zusammensetzen. So bleibt die Spannung erhalten und wird immer wieder angekurbelt.

Alexa Jahn hat ein klares Ziel vor Augen und verbindet große Hoffnungen mit dem Antritt ihrer neuen Stelle. Doch dann kommt alles anders als gedacht. Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich obliegt ihr die Leitung eines brisanten Falles. Dabei bewegt sich die junge Ermittlerin auf unbekanntem Territorium. Auch ihre Kollegen stehen nicht vorbehaltlos hinter ihr.

Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Kriminalbehörden, auch grenzübergreifend, empfand ich spannend. Alexa Jahn und Bernhard Krammer bilden eine wunderbare Konstellation. Nur widerwillig lassen sie sich aufeinander ein. Hier hält Anna Schneider überraschende Wendungen für uns bereit.

Vor einer beeindruckenden Kulisse entwickelt sich ein komplexer Plot. Eine authentische und starke Figurenzeichnung mit einem guten Gespür für die Mentalität der in dieser Gegend lebenden Menschen, beherrscht diesen Krimi. Der Täter blieb für mich bis zum Schluss im Dunkeln. So konnte ich wirklich die komplette Lesezeit hinweg mit ermitteln.

Der Showdown ist absolut gelungen und hat es in sich. Ein starker Reihenauftakt, der mich schon heute gespannt auf die Fortsetzung warten lässt.

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Rezension „Morgaines Ruf – Ewiger Schlaf (2)“ von Tanja Neise – 47 North

  • Taschenbuch : 304 Seiten
  • Herausgeber : 47North (16. März 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN-10 : 2496704739
  • ISBN-13 : 978-2496704730
  • D: 9,99 Euro

Inhalt:

Verbunden durch die Kraft ihres Erbes. Für einander bestimmt. Durch alle Zeiten. Aus der romantischen Zeitreise-Reihe »Ewiger Schlaf« von Erfolgsautorin Tanja Neise.

Auf Carisbrooke Castle ist man höchst besorgt. Tochter Caitlyn geht es schlecht und sie benötigt dringend moderne medizinische Versorgung. Ihre Familie sieht daher keine andere Möglichkeit, als sie wie zuvor ihren Bruder ins 21. Jahrhundert zu schicken.

Doch Caitlyns neuer Arzt Ryan erkennt, dass sie eine Zeitreisende aus dem Jahr 1456 ist. Und er sieht in ihr die Chance, den uralten Fluch der Fee Morgaine zu lösen, den diese über ihre Nachkommen verhängt hat. Ungeahnt bringt er Caitlyn damit in große Gefahr.

Ryan kann es jedoch unmöglich zulassen, dass ihr etwas zustößt, und auch Caitlyn fühlt sich auf wundersame Weise mit Ryan verbunden, obwohl er für ihre Entführung und Gefangenschaft verantwortlich ist. Warum fühlen sich die beiden so magisch zueinander hingezogen? Ist es ihr Schicksal, ihr gemeinsames Glück zwischen den Zeiten zu finden?

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Die Autorin:

Tanja Neise wohnt mit Ehemann und Kindern in einem kleinen brandenburgischen Dorf. Bereits in früher Jugend schrieb sie gern Gedichte und Geschichten, doch im Laufe des Erwachsenwerdens trat dieses Hobby immer mehr in den Hintergrund. Da sie eine eifrige Leserin ist, brachte ihr Mann sie eines Tages auf die Idee, selbst ein Buch zu schreiben. Nach und nach nahm der Gedanke Gestalt an. Die Autorin leidet an einer seltenen Autoimmunerkrankung, weshalb ihr viele Freizeitaktivitäten nicht möglich sind. Seit 2012 widmet sie sich der wiederentdeckten Leidenschaft.

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Rezension:

Ich habe mich erneut in ein Zeitreiseabenteuer auf den Spuren Morgaines gestürzt. Die Familie Williams ist mir schon im ersten Teil innig ans Herz gewachsen. Band zwei hat mich sogar noch ein bisschen mehr mitgerissen.

Mit unserem heutigen Wissen in die Vergangenheit zu reisen, ist vergleichsweise harmlos verglichen mit einer Reise aus dem Mittelalter in unser Heute. Ohne Lauras Erzählungen und Instruktionen wäre Caitlyn in unserer Zeit verloren. Doch so ist sie gut vorbereitet auf all das Neue, dass auf sie wartet. Vor den bösartigen Intrigen, die um sie herum gesponnen werden, ist sie jedoch nicht geschützt. Und auch ihr Herz hätte nicht erwartet, dermaßen aus dem Takt zu geraten.

Leicht geschrieben und voller Emotionen entführt uns Tanja Neise erneut in die magische Welt der Zauberer und Feen. Noch ist Morgaines Fluch nicht gebrochen. Hier kommen noch einige Überraschungen auf uns zu.
Viele neue Eindrücke warten auf uns, wunderbare Wendungen und ein Zauber, der Jahrhunderte überwindet. Fantasievoll und spannend werden wir durch die Zeit geführt. Ist unser Schicksal vorherbestimmt oder können wir es beeinflussen?

Ich habe Carisbrooke Castle förmlich vor mir gesehen und bin durch die Räume gewandelt. Ich bin durch die unberührte Natur geritten, habe die unterdrückte Wut Caitlyns gespürt und die innige Liebe, die all diese Menschen miteinander verbindet fühlen können. Natürlich hätte ich auch gern ein paar Kräfte aus Morgaines Erbe. Vielleicht schlummert zwischen uns allen ein Hauch von Magie.

Das Ende dieser Geschichte ist absolut gelungen. Ich liebe es. Eigentlich wollte ich mich gar nicht mehr von Laura und Conner, Caitlyn und Ryan und all den anderen trennen. Doch so bin ich rundherum zufrieden und das bleibt immer noch der kleine Funke, der zu weiteren Träumen verleitet.

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Rezension „Reifeprüfung 3.0 – Ein Neustart in den besten Jahren“ von Gwendy Teufel und Carola Lustig – Topicus

  • Taschenbuch : 249 Seiten
  • Herausgeber : Topicus (8. Dezember 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN-10 : 249670495X
  • ISBN-13 : 978-2496704952
  • D: 9,99 Euro

Inhalt:

Ein Neuanfang mit Patina muss nicht immer verstaubt sein. Er kann auch glänzen!

Gerade fünfzig geworden und alles auf Anfang? Als die quirlige Carola herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt, steigt sie aus der gemeinsamen Firma aus und fängt noch einmal von vorn an. Geht nicht gibt’s nicht. So sucht sie ihr neues Glück auf unterschiedlichen Wegen: über Fortbildungskurse, eine Typveränderung, Dating-Apps und neue Bekanntschaften.

Doch es geht eben nicht mehr alles so einfach wie mit zwanzig. Da sind Zweifel, Hürden und Rückschläge. Gut, dass es ihre beste Freundin Gwendy gibt, die immer für Carola da ist – komme, was wolle. Die besonnene, esoterisch angehauchte Gwendy hilft gerne, auch wenn sie manchmal ganz andere Ansätze hat.

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Die Autorinnen:

Carola Lustig und Gwendy Teufel sind auch im echten Leben Freundinnen und so, wie es aussieht, wird das wohl so bleiben. Sie sind beide fast Mitte fünfzig (also wirklich nur fast), wohnen in Hamburg und arbeiten dort freiberuflich als alles Mögliche, was mit Texten zu tun hat. Sie haben schon einige Bücher veröffentlicht, aber dieses hier ist das erste gemeinsame Werk, worüber sie sich sehr freuen.

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Rezension:

Ein Neuanfang mit Fünfzig ist heute nicht mehr so ungewöhnlich, doch wer traut sich wirklich, in diesem Alter noch einmal von Null zu beginnen? Für Carola ergibt sich die Frage erst gar nicht. Sie wird in eine Art Niemandsland katapultiert und muss ihr Leben komplett neu strukturieren.

Der leichte und amüsante Schreibstil von Gwendy Teufel und Carola Lustig hat mich gut unterhalten. Sie zeigen auf eine lockere Art, wie Carola sich aus ihrem Selbstmitleid befreit, ihre Stärken entdeckt und mit Mut in die Zukunft schaut. Ein paar Lebenstipps gibt es gratis hinzu. Dabei nimmt unsere Protagonisten nicht nur ein Fettnäpfchen mit.

Immer an ihrer Seite Gwendy. Gwendy ist unkonventionell und das passende Pendant zu Carola. So geraten die beiden Freundinnen in kuriose Situationen und sorgen für einige Lachattacken beim Leser.

Auch wenn mich diese Geschichte gut unterhalten und rasch durch die Seiten geführt hat, hätte ich mir die Story mehr am realen Leben gewünscht.

Carola lebt trotz Trennung von ihrem Mann und dem daraus resultierenden Verlust der Arbeitsstelle auf der Sonnenseite des Lebens. Ihr Unterhalt ist gut abgesichert, sie hat eine fundierte Ausbildung, auf der Sie aufbauen kann und immer noch genügend passende Kontakte. Die Menschen in ihrem Umfeld gehören zu den Wohlhabenderen. Allein die Finanzierung ihrer neuen Ausbildung wäre anderen Frauen in derselben Situation nicht möglich. Carola lebt in einem Freiraum, der nicht alltäglich ist.

So hinterließ das Buch neben aller Lesefreude leider auch eine gewisse Unzufriedenheit.

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Rezension „1 Dose Tomaten – 33 Rezepte“ von Guillaume Marinette – Bassermann Verlag

  • Gebundene Ausgabe : 80 Seiten
  • Herausgeber : Bassermann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (12. Oktober 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN-10 : 3809441813
  • ISBN-13 : 978-3809441816
  • D: 7,99 Euro

Inhalt:

1 Dose Tomaten hat jeder im Haus. Geschälte Tomaten – im Glas oder in der Dose – sind die Grundlage der tollen Gerichte in diesem Buch. Schnell und einfach lassen sich daraus köstliche Saucen, Suppen und Hauptgerichte zubereiten. Und wer den Vorrat nutzt ist gut beraten, denn Dosentomaten sind meist aromatischer als frische Tomaten (sie werden reif geerntet), zum anderen haben sie (im Vergleich zu frischen Tomaten) einen höheren Lycopingehalt (Antioxidans und Radikalfänger).

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Der Autor:

Guillaume Marinette kocht leidenschaftlich gern. Nach seinem Abschluss an der bekannten Kochschule Ferrandi in Paris arbeitete er für ChefClub.tv. Inzwischen macht er sich als Stylist und Kochbuchautor einen Namen.

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Rezension:

Wir lieben Tomaten in allen möglichen Variationen. Ob frisch, als Salat, mit Mozzarella oder als Tomatensoße. Tomaten dürfen bei uns nicht fehlen. Doch irgendwie bleiben wir immer bei dem, was wir kennen.

Da kam „1 Dose Tomaten – 33 Rezepte“ gerade zur richtigen Zeit. Gemeinsam mit der Familie habe ich zwischen den Buchseiten gestöbert. Am Ende konnten wir uns auf drei Gerichte einigen und waren hier auch experimentierfreudig.

Die Avocadotörtchen benötigen nicht viel, konnten uns am Ende allerdings so gar nicht überzeugen. Es lag weniger an der Konsistenz, die ich nicht so richtig hinbekommen habe. Eventuell würde ich bei einem erneuten Versuch den Koriander weglassen und ein anderes Gewürz verwenden. Auch die Reiswaffeln trafen nicht so unseren Geschmack. Doch es gibt ja auch noch die Variante mit Toastbrot, die ich vorziehen würde.

Nummer zwei unserer Liste sind die Kanapees. In Ermangelung kleinerer Formen, haben wir sie als Muffins gebacken. Sie schmecken sehr lecker und die Tomate in der Mitte gibt die richtige Frische und Fruchtigkeit. Beim nächsten Mal würde ich aufgrund der größere Form zwei Tomaten verwenden.

Unser Favorit ist die Tomaten-Mozzarella-Tarte. Sie erinnert an eine Pizza, hat aber mehr Leichtigkeit. Wir haben gleich zwei Kugeln Mozzarella anstatt einer auf die Tarte gegeben. Richtig lecker und auch abends einmal rasch zubereitet.

Die Zutaten der einzelnen Rezepte hat jeder fast immer im Haus. Die Anweisungen sind kurz, präzise und leicht auszuführen. Der Aufwand hält sich in Grenzen und für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Natürlich spielen Tomaten die Hauptrolle. Es gibt noch ein paar weitere Ideen, die wir in den kommenden Wochen ausprobieren werden.

Ich wünsche „Guten Appetit!“.

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Rezension „Der Ruf des Schamanen – Unsere abenteuerliche Reise in das Herz der Dunkelheit“ von Davide Morosinotto – Thiemann Verlag

  • Gebundene Ausgabe : 432 Seiten
  • Herausgeber : Thienemann Verlag; 1. Edition (26. Januar 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • übersetzt von: Dr. Cornelia Panzacchi
  • ISBN-10 : 3522202740
  • ISBN-13 : 978-3522202749
  • Lesealter : 12 Jahre und älter
  • Originaltitel : Il fiore perdutto dello sciamano di K.
  • D: 18,00 Euro

Inhalt:

Emotional packende Liebesgeschichte über eine magische Reise ins Amazonas-Gebiet für Jugendliche ab 12 Jahren von Bestseller-Autor Davide Morosinotto.

Seit Stunden schon kämpfen sich Laila und ihr Freund El Rato durch den dichten Urwald. Sie müssen unbedingt den alten Schamanen finden. Er ist Lailas letzte Hoffnung, denn sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Doch allmählich bricht die Nacht herein und die Dunkelheit ist voller Gefahren …

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Der Autor:

Davide Morosinotto wurde 1980 in Norditalien geboren. Bereits mit 17 Jahren schrieb er seine erste Kurzgeschichte, die auf der Auswahlliste des renommierten italienischen Literaturpreises „Premio Campiello“ stand. Seitdem hat er über 30 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, für die er zahlreiche Preise erhalten hat. Davide Morosinotto lebt als Autor, Journalist und Übersetzer in Bologna.

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Rezension:

Als Laila und El Rato aufeinander treffen, ahnen Sie noch nicht, dass dies der Beginn einer besonderen Reise wird. So unterschiedlich die Kinder sind, so sehr ergänzen und verstehen sie sich. Zwischen beiden entwickelt sich ein unlösbares Band.

Laila leidet an einer grausamen und noch heute unheilbaren Krankheit. Doch eine Wunderblume und ein Schamane versprechen einen letzten Hoffnungsschimmer. El Rato möchte ihr helfen. Gleichzeitig lockt ihn die weite Welt und die Erfüllung eines großen Traumes. Gemeinsam machen sie sich auf zu einem Abenteuer voller Gefahren.

Sie treffen auf Menschen, die Ihnen aus unterschiedlichen Gründen helfen werden und andere, die eine Bedrohung darstellen. Am Ende finden sie die Antworten auf ihre Fragen und Träume, auch wenn diese anders ausfallen, als erwartet.

Davide Morosinotto hat mit dieser Geschichte ein wundervolles und emotionales Abenteuer geschaffen, das nicht nur Kinderherzen berührt. Dieses Abenteuer beinhaltet die ersten zarten Gefühle einer beginnenden Liebe, Traurigkeit über eine ungewisse Zukunft, die tiefe neuer Freundschaften, Mut, der in jedem von uns steckt und die Liebe zum Leben selbst.

Auffällig und reizvoll sind die besonderen Illustrationen sowie die typographische Gestaltung dieses Buches. Sie visualisieren auf emotionale Weise die besonderen Momente der Geschichte. Das Ende gibt Kraft und zeigt uns auf, was wichtig ist und welche Wunder das Leben bereithält.

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Rezension „Ein Traum aus Schaum“ von Isabella Archan – Edition Wannenbuch

  • Taschenbuch : 8 Seiten
  • Herausgeber : Edition Wannenbuch – Das wasserfeste Buch; 1. Edition (23. Februar 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN-10 : 3947409168
  • ISBN-13 : 978-3947409167
  • D: 5,95 Euro

Inhalt:

Zwei in der Wanne sind einer zu viel. Doch was tun, wenn der Göttergatte zum Albtraum wird? Dieser Mann muss weg – um jeden Preis.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Isabella Archan blickt in ihrem amüsanten Krimi tief in die Abgründe der Seele.

Der Krimi für die Badewanne: wasserfest und hochspannend

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Die Autorin:

Isabella Archan, Jahrgang 1965 und geboren in Graz/Österreich, ist Autorin und Schauspielerin. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan regelmäßig in TV und Film zu sehen.

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Rezension:

Ein erholsames Bad nach einem anstrengenden Tag ist Gold wert. Doch was passiert, wenn Du noch vor Beginn dieses Traumes gestört wirst, alles wie eine Seifenblase zerplatzt? Schon einmal Mordgedanken gehegt?

Isabella Archan hat auf diese Frage eine bitterböse und doch humorige Antwort gefunden. Für einen kurzweiligen und anregenden Aufenthalt in der Badewanne kann ich diesen Kurzkrimi nur empfehlen. Das Ende verspricht eine überraschende Wendung.

Ich liebe die Bücher aus der Edition Wannenbuch. Sie sind abwechslungsreich, spannend, lustig, kunterbunt oder schaurig düster. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Der kleine Preis dieser Bücher macht sie zu einem idealen Geschenktipp. Ob für das Osternest, kleines Mitbringsel oder das besondere Etwas zu einem Geschenk, beim Verlag stöbern lohnt sich auf jeden Fall.

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Rezension „Die Stimme“ (Thriller) von S. K. Tremayne – Knaur HC

  • Broschiert : 400 Seiten
  • Herausgeber : Knaur HC; 1. Edition (1. Oktober 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • Übersetzt von: Susanne Wallbaum
  • ISBN-10 : 342622738X
  • ISBN-13 : 978-3426227381
  • Originaltitel : The Assistant
  • D: 16,99 Euro

Inhalt:

Wenn das »Smart Home« zum Horror-Haus wird:
»Die Stimme« ist ein raffiniert-gruseliger Psychothriller über eine Sprach-Assistentin mit erschreckendem Wissen und Fähigkeiten

»Ich weiß, was du getan hast.« Jo ist schockiert, als die digitale Home Assistentin Electra sie ohne Aufforderung anspricht. Unmöglich kann eine harmlose Software vom Furchtbarsten wissen, das Jo jemals passiert ist! Doch Electra weiß nicht nur Dinge – sie tut auch Dinge, zu denen sie nicht in der Lage sein sollte: Freunde und Eltern erhalten Textnachrichten mit wüsten Beschimpfungen, Jos Bankkonto wird leergeräumt, die Kreditkarte überzogen … Zum ersten Mal seit Jahren muss Jo wieder an ihren Vater denken, der unter heftigen schizophrenen Schüben litt und sich schließlich das Leben nahm. Kann es sein, dass sie sich die Stimme nur eingebildet hat? Doch Electra ist noch lange nicht fertig mit Jo …

Bestseller-Autor S. K. Tremayne ist ein Meister im Erzeugen subtilen Grusels. Mit dem Psychothriller »Die Stimme« holt er das Grauen ins digitale Zuhause.

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Der Autor:

S.K. Tremayne wurde in Devon geboren und lebt heute in London. Sein ursprünglicher Beruf als Reisejournalist bringt es mit sich, dass er die Schauplätze seiner Romane bestens kennt. Ihm gefällt es dort, wo normale Orte plötzlich bedrohlich werden – und wo das Unheimliche ins Leben normaler Menschen tritt. Sein erster Thriller Eisige Schwestern wurde sofort zum Bestseller. Heute werden seine Bücher in dreißig Sprachen übersetzt.

Quelle: Amazon

Rezension:

Smart Homes – ein zukunftsweisender Traum oder doch eher ein bereits beginnender Alptraum?

Wir lassen unser Leben immer mehr von der Technik bestimmen. Ein Arbeiten ohne Computer ist beinahe undenkbar. Steigt die Technik aus, sind wir handlungsunfähig und es fehlt der Zugriff auf wichtige Daten. Künstliche Intelligenz ist kein utopischer Traum mehr, wir begegnen ihr täglich in vielfältiger Form.
Da ist es nicht verwunderlich, dass diese Thematik auch immer mehr Raum in Thrillern einnimmt. Einige wunderbare Bücher hierzu lassen sich bereits auf meinem Blog finden.

„Die Stimme“ ist kein weiterer Thriller in einer Reihe einschlägiger Bücher. S. K. Tremayne hat seine ganz eigene Art, dieses Thema in eine psychologisch ausgeklügelte und mitreißende Story zu verwandeln.

Jo ist keine glaubwürdige Protagonistin. Beim Lesen schwankt man immer wieder zwischen dem, was uns gezeigt wird und der Frage, ob Jo nicht ebenso wie ihr Vater bereits die ersten Anzeichen einer Schizophrenie aufweist. Wir begeben uns mit Jo auf einen wackligen Steg, der jederzeit zusammenbrechen könnte. Der Autor vermag es, uns immer wieder zu verunsichern und so die Spannung extrem hoch zu halten. Wem kann man glauben? Wer spielt ein falsches Spiel?

Wenige Perspektivwechsel, die allerdings immer wieder soeben gefasste Vermutungen zerstören, lassen den Spannungsbogen nicht absacken. Dabei schrammen wir erschreckend nah an einer möglichen Realität entlang. Wie gläsern wird unser Leben mit all der Technik, auf die wir dennoch nicht verzichten können und wollen?

„Die Stimme“ ist ein Psychothriller der Extraklasse, der mich bis zum Schluss in seinen Fängen gehalten hat.

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Rezension „Anne auf Green Gables“ von Lucy Maud Montgomery – Nostalgie Audio CD – Hörbuch – cbj Audio

  • Herausgeber : cbj audio; Gekürzte Lesung Edition (19. Oktober 2020)
  • Lesealter : 10 Jahre und älter
  • Sprache : Deutsch
  • Sprecher: Jessica Schwarz
  • Originaltitel : Anne of Green Gables
  • Illustrationen: Max Meinzold
  • ISBN-10 : 383715260X
  • ISBN-13 : 978-3837152609
  • D: 10,29 Euro

Inhalt:

Anne – fantasievoller Wirbelwind

Als Anne Shirley aus dem Waisenhaus auf Green Gables ankommt, einer idyllischen Farm in einem kleinen Ort auf den kanadischen Prince Edward Islands, erfüllt sich für sie ein Traum. Ihre neuen Adoptiveltern, die älteren, etwas spröden Geschwister Marilla und Matthew Cuthbert sind jedoch zunächst weniger begeistert: Eigentlich wollten sie einen Jungen auf ihrer Farm aufnehmen und die kleine rothaarige Anne hat mit ihrer überbordenden Fantasie einen ganz eigenen Kopf. Doch schon bald haben die Bewohner Avonleas das faszinierende Mädchen in ihr Herz geschlossen.

Gekürzte Lesung mit Jessica Schwarz
6 CDs, 6h 45min

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Lucy Maud Montgomery wurde 1874 in New London, Kanada geboren. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Literatur. Nachdem sie zahlreiche Bücher verschlungen hatte, begann sie selbst zu schreiben. Sie veröffentlichte 23 Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Die Heldinnen ihrer Bücher sind starke, unabhängige Mädchen, die ihre Wünsche und Träume durchsetzen – so wie sie. Besonders bekannt und beliebt sind ihre Reihen um Anne auf Green Gables und Emily auf der Moon Farm. Die Autorin verstarb 1942 in Toronto.

Quelle: Amazon

Rezension:

Jeder hat mindestens ein ganz bestimmtes Buch oder eine Geschichte, die uns über Jahre, Jahrzehnte, wenn nicht sogar ein ganzes Leben lang begleiten. Es sind Geschichten, die Erinnerungen hervorrufen, an Begegnungen erinnern oder den Duft der Kindheit in sich tragen.

Für mich gehört „Anne of Green Gables“ von Lucy Maud Montgomery eindeutig dazu.

Zuerst habe ich die Serie – mit Megan Fellows in der Hautrolle – inhaliert und im Anschluss die Buchreihe gesuchtet. Ob Buch oder Hörbuch, für mich verkörpert Megan Fellows die wahre Anne und so habe ich sie immer vor Augen. Durch „Anne auf Green Gables“ entdeckte ich meine Liebe zu Tennyson. Seine „The Lady of Shalott“ hat es mir angetan.

Das Hörbuch von „Anne auf Green Gables“ aus dem cbj Hörbuchprogramm musste unbedingt bei mir einziehen. Nostalgie pur. Das liebevoll gestaltete Cover in ein Hingucker. Jessica Schwarz ließ Anne mir ihrer Stimme lebendig werden. Das übersprudelnde Wesen des Mädchens, ihre romantisch verklärte Art, kommen voll zur Geltung.

Es handelt sich zwar um eine gekürzte Lesung, doch dies schmälert den Hörgenuss nicht. Ich habe gelacht, geträumt und wie immer an einer bestimmten Stelle die Tränen laufen lassen. Eine wundervolle, nostalgische Reise in meine Welt der Literatur.

Solltet Ihr noch nach einem passenden Ostergeschenk suchen oder selbst gern in Kindheits- und Jugenderinnerungen schwelgen wollen, die nostalgische cbj Hörbuch-Collection beinhaltet neben „Anne auf Green Gables“ weitere traumhafte Hörbücher wie „Heidi“, „Trotzkopf“ und „Nesthäkchen und ihre Puppen“.

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