Rezension “Der stumme Bruder” – (Kommissar Herzberg, Band 2) von Claudia Rikl – Kindler Verlag

  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Kindler Verlag; Auflage: 1. (12. März 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463407078
  • ISBN-13: 978-3463407074
  • D: 14,99 Euro

Inhalt:

Der zweite Fall der packenden Krimiserie um Michael Herzberg und sein Team führt uns in einen kleinen Ort in Mecklenburg. Dort soll ein mächtiger Agrarunternehmer in aller Stille beerdigt werden. Schnell fallen dem Kommissar Ungereimtheiten auf, die auf einen Mord hindeuten. Die Einwohner von Lichtenfels jedoch schweigen sich aus: Niemand scheint aus dem Tod des Gutsbesitzers und glühenden Nazis einen Vorteil zu ziehen. Erst, als Herzberg die Ältesten des Dorfes zum Reden bringt, kommt Bewegung in den Fall. In den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 nämlich, als die Rote Armee durch Mecklenburg zog, geschah in Lichtenfels ein Verbrechen, dessen Schrecken seine Zeugen für lange Zeit verstummen ließ…

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Die Autorin:

Claudia Rikl, geboren 1972, wuchs in Naumburg auf. Sie studierte Jura und Literaturwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Nach “Das Ende des Schweigens” ist “Der stumme Bruder” ihr zweiter Roman.

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Rezension:

“Der stumme Bruder” ist bereits der zweite Band dieser Krimireihe, lässt sich aber dennoch gut separat lesen.

Der spannend und klug ausgearbeitete Plot sowie griffige Protagonisten sorgen für durchweg gute Unterhaltung.

Das Geflecht aus Krimi und Vergangenheitsbewältigung ist sehr dicht. Die Rückblicke sind düster und geheimnisvoll. Es geht um eine nicht verarbeitete Schuld und noch so vieles mehr. Die Ermittler stoßen auf eine Wand des Schweigens, deren Ursprung viele Jahre zurück liegt.

Claudia Rikl vermeidet langatmige Ausführungen. Kurze prägnante Sätze versetzen den Leser in den Norden unseres Landes. Dennoch verbindet sich ihr karger Schreibstil mit einem Hauch Poesie.

Das Wesen ihrer Charaktere ist deutlich ausgearbeitet. Wir fühlen mit Ihnen und trotz vieler Ahnungen kann die die Autorin mit der Lösung des Falls noch überraschen.

Am Ende ließ sie mich nachdenklich, ein wenig traurig und wehmütig zurück.

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Rezension “Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr: Neue Rezepte aus den schönsten Romanen der Welt” von Kate Young – Wunderraum

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Wunderraum; Auflage: Deutsche Erstausgabe (30. September 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • übersetzt von  Michaela Meßner und Susanne Kammerer
  • ISBN-10: 3336548098
  • ISBN-13: 978-3336548095
  • Originaltitel: The Little Library Year
  • D: 22,00 Euro

Inhalt:

Ein Fest zu jeder Jahreszeit – die schönsten Bücher und Rezepte

»Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr« ist ein literarischer und kulinarischer Almanach und ein Weg, das Jahr in Büchern und Gerichten einzufangen.

Die bekannte Londoner Foodbloggerin Kate Young ist überzeugt, dass es für jedes Buch in ihrem Regal die richtige Jahreszeit gibt. Von ihren Lieblingsbüchern hat sie sich zu leckeren saisonalen Gerichten inspirieren lassen, die dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen. Neben über 100 leicht nachzukochenden Rezepten enthält ihr Buch unzählige Buchempfehlungen für Januar bis Dezember. Denn Lesen und Genießen gehören einfach zusammen.

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

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Die Autorin:

Die aus Australien stammende Kochbuchautorin Kate Young teilt ihre Passion für literarisch inspirierte Rezepte auf ihrem Foodblog »The Little Library Café« mit Fans auf der ganzen Welt. Das »Little Library Cookbook« wurde mit dem Guild of Food Writers Blogger of the Year Award 2017 und von kochbuch-couch.de als Kochbuch des Jahres 2018 ausgezeichnet. Kate Young lebt in London.

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Rezension:

Ich liebe Kochbücher, genieße es, mich bildlich durch die Gerichte zu schlemmen und hole mir gern hieraus neue Inspirationen. Das Little Library Cookbook verbindet für mich zwei meiner Leidenschaften miteinander Literatur und Kochen/Backen.

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Das Buch ist den Jahreszeiten angepasst und auch die Buchtipps bewegen sich im Jahresrhythmus. Kate Young würzt jedes Rezept mit eigenen Anmerkungen und gewährt uns einen Einblick in ihr privates Reich. Bekanntlich verbinden wir ja mit Gerüchen und Geschmack bestimmt Gefühle und Erinnerungen.

Erdnuss-Brownies mit Rauchsalz

Saisonale Gerichte erhalten so eine Untermalung von literarischen Leckerbissen und persönlichen Erinnerungen der Autorin.

Käse-Makkaroni

Die Vielzahl der Rezepte hat mir den Mund wässrig gemacht, mich aber auch ein wenig erschlagen. Denn was sollte ich als erstes ausprobieren?

Bananenbrot mit Erdnussbutter und Honig

In einem Fünfpersonenhaushalt ist es nicht immer einfach den Geschmack eines jeden zu treffen und so habe ich mich überwiegend für die süßen Varianten entschieden. Mal mehr, mal weniger aufwendig lässt sich fast jedes Gericht einfach nachkochen oder backen. Die Fotos im Buch geben einen wichtigen Anreiz und wurden stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Buchteln

Leider vergesse ich ja immer, Vorher- und Nachher-Fotos zu machen bzw. sind die Speisen erst einmal auf dem Tisch, sind sie auch sofort weggeputzt. Alles, was ihr auf den Fotos seht, kann man schnell kochen bzw. backen und es hat allen wunderbar geschmeckt. Die Brownies sind etwas aufwändiger, schmecken dafür doppelt so lecker und waren leider auch direkt nach dem Kaffeetrinken nichts mehr übrig.

Ich hoffe, ihr habt jetzt Appetit bekommen. Wir werden uns auf jeden Fall noch einige Rezepte aus dem Buch herauspicken und nachkochen bzw. backen.

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Rezension “Falsche Fäter: : Fernsehköchin Francesca Carlotti zwischen heißen Quellen und eiskalten Typen (Francesca Carlotti-Reihe)” von Margot Jung – 3H group

  • Gebundene Ausgabe: 309 Seiten
  • Verlag: 3H group; Auflage: 1 (15. November 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981987853
  • ISBN-13: 978-3981987850
  • D: 11,99 Euro

Inhalt:

„Vielleicht ist meine Tochter auch deine.“
„Das wäre ja die Rosine am Ende des HotDogs!“
„Wie bitte?“

Fernsehköchin Francesca reist überstürzt zum Food-Festival nach Reykjavik. Ihre eigentliche Mission: Herausfinden, wer der Vater ihrer erwachsenen Tochter Clara ist.
Unterwegs trifft sie auf einen millionenschweren Analphabeten, dessen Walfangstation sabotiert werden soll. Und während sich Francesca zu verlieben beginnt, passieren andernorts grausame Dinge.
Ist Claras Freund an den Morden beteiligt? Und welche Rolle spielt die Krokodilburgerlady aus Texas? Francesca mischt sich ein, und erlebt eine eiskalte Abrechnung…

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Die Autorin:

Margot Jung, geboren 1977, lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern im Grünen zwischen den bayerischen Metropolen München und Augsburg. Bereits mit 15 schrieb sie an ihrem ersten Roman. Doch leider endeten die Sommerferien vor Fertigstellung. Dann drängte sich ein arbeitsreiches Leben als Betriebswirtin in den Vordergrund. Nun doch das Happy End – mit einer kleinen Verspätung von 25 Jahren ist es geschafft: Ihr erster kulinarischer Krimi, rund um die quirlige Köchin Francesca Carlotti, schafft es zwischen zwei Buchdeckel.

Quelle: Amazon

Rezension:

Unverhofft wird Francesca Carlotti mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Gerät das Glück ihrer geliebten Tochter dadurch in Gefahr? Turbulent ist das Leben unserer Fernsehköchin. Urplötzlich steht sie wieder zwischen zwei Männern. Wird sie das alte oder das neue Glück ergreifen?

Zwischen allen privaten Problemen muss sich unsere quirlige Hobbyermittlerin auch noch mit Morden in Island auseinandersetzen. Benita an ihrer Seite vervollständigt das Chaos.

Voller Witz und mit ungewöhnlichen Begegnungen lässt uns Margot Jung an Francescas neuen Abenteuern teilhaben. Nebenbei gewinnen wir einen Einblick in das isländische Leben und den Walfang. So ein bisschen Gesellschaftskritik ist gar nicht verkehrt.

Wunderbare Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf eine Reise nach Island. Man spürt die raue Seeluft und hat die Naturschauspiele direkt vor Augen.

Ich würde dieses Buch allerdings eher als turbulent, humorigen Unterhaltungsroman einstufen.
Für einen Krimi fehlen mir einfach einige Komponenten und auch als Spannungsroman ist mir die Handlung nicht düster genug.

Wer neben den mörderischen Ermittlungen Lust darauf bekommt, einmal selbst den Kochlöffel zu schwingen, für den gibt es am Ende des Buches einige köstlich klingende Rezepte zum Ausprobieren.

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Rezension “Die Geheimnisse von Oaksend – Das Monsterorakel” von Andrea Martin – cbj Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: cbj; Auflage: Originalausgabe (28. Oktober 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570176142
  • ISBN-13: 978-3570176146
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • D: 13,00 Euro

Inhalt:

Zwei monsterstarke Buddies: Die wundervolle Fortsetzung der »Geheimnisse von Oaksend«

Robin und Schutzmonster Melvin haben sturmfreie Bude. Doch statt Party ist Stress angesagt, denn Robin wird bei einem rätselhaften Angriff verletzt! Und es passieren weitere merkwürdige Dinge: Plötzlich tauchen Jarver in Oaksend auf und auch Melvins Hatchpatch zickt rum. Was steckt hinter diesen Vorkommnissen? Ein Monsterorakel könnte es den Freunden sagen. Doch dafür müssen sie sich auf eine gefährliche Mission in die Unterwelt begeben. Und ihnen bleibt nicht viel Zeit …

Oaksend ist ein magischer Ort. Unweit der kleinen Stadt, beim alten Druidenstein, gibt es laut einer alten Sage eine Verbindung zwischen der Menschenwelt und der Mentora, der Welt der Monster. Robin ahnt davon nichts, bis er eines Tages aus Versehen einen Notruf absetzt und damit das Tor öffnet zu einem Kosmos erstaunlicher Kreaturen und dunkler Geheimnisse, wie er sie bislang nur aus seinen Träumen kannte.

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Die Autorin:

Andrea Martin hatte schon als Kind den Verdacht, dass hinter den Dingen viel mehr steckt, als allgemein behauptet wird. Sie wuchs in den USA, Österreich und Deutschland auf. Nach einer Ausbildung zur Grafikerin gründete sie 1995 eine Fachagentur für Medizin und Kommunikation, wo sie als Art-Direktorin, Grafikerin und Illustratorin arbeitet und Marketingstrategien für Kunden aus der Medizin- und Pharmabranche entwickelt. »Die Geheimnisse von Oaksend« ist ihr fantastisches Debüt.

Quelle: Amazon

Rezension:

In letzter Zeit habe ich wieder vermehrt Kinder- und Jugendbücher gelesen. Es macht einfach Spaß, in diese Welten voller Fantasie und Magie zu reisen. Eines meiner Lieblingsbücher im vergangenen Jahr war „Die Geheimnisse von Oaksend – Die Monsterprüfung“. Jetzt ist mit „Das Monsterorakel“ der zweite Teil erschienen.

Natürlich treffen wir wieder auf Robin, seinen knuddeligen Freund Melvin und Imogen. Dieses Mal dürfen wir auch Melvins und Imogens Familien kennen lernen. Da kommt es zu einigen denkwürdigen und kuriosen Begebenheiten. Wir erfahren dadurch einiges mehr über die Welt und das Leben der Monster.

Robin und Melvin müssen sich dieses Mal die Frage stellen: „Was passiert eigentlich mit einem Hatchpatch, wenn es überladen wird?“.  Es kann auf jeden Fall recht gefährlich werden. Melvin hat so eine Eigenart an sich, er kann nichts wegwerfen. Na, kommt das dem einen oder anderen bekannt vor?

In Oaksend geht es mal wieder nicht mit rechten Dingen zu. Ein düsteres Monster scheint sein Unwesen zu treiben. Nicht fehlen dürfen in einer derart brenzligen Situation unsere alten Widersacher – die Ratten. Was diese mit dem garstigen Monster gemein haben, erfahren wir unter Einsatz unseres Lebens.

Robin kommt bei der Suche nach dem Ursprung des Monsters einigen Geheimnissen aus seiner Vergangenheit und dem Leben seiner Eltern auf die Spur. Gerade diese Episoden waren lehrreich, spannend oder gingen mir sehr zu Herzen. So gewinnt die Geschichte an Tiefgang, bleibt dabei aber immer kindgerecht. Lasst Euch überraschen.

Auch dieses Abenteuer wurde wieder liebevoll ausgestaltet und mit tollen Zeichnungen versehen. Mit viel Witz, abenteuerlichen Erlebnissen, aber auch nachdenklich stimmenden Begebenheiten, ist es ein absolut gelungenes Kinderbuch.

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Rezension “Unser Lehrer ist ein Elch – Die Tierwandler” Band 1 von Martina Baumbach – Thienemann Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 3. (18. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522185382
  • ISBN-13: 978-3522185387
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
  • D: 9,99 Euro

Inhalt:

Ein Tier-Verwandlungs-Abenteuer für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren. Band 1 der neuen Tierwandler-Reihe.

Merle und Finn sind baff: Sie werden vom Zwergschwein des neuen Lehrers für eine besondere Sport-AG ausgewählt! Das allein wäre ja schon merkwürdig genug, doch dann verrät ihnen Herr Olsson in der 7. Stunde die eigentliche Sensation: Sie sind Tierwandler! Kann Merle deshalb mit Tieren sprechen? Den geheimen Unterricht jedenfalls kann sie kaum erwarten: Welches Tier steckt wohl in ihr?

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Martina Baumbach, geboren 1969, wuchs als jüngste von vier Schwestern auf und hat schon als Kind mit ihrer Oma nächtelang Geschichten um die Wette erzählt. Seitdem hat sie mit dem Geschichtenerfinden nicht mehr aufgehört, unzählige Bleistifte zerkaut, einige Computertastaturen abgenutzt und dabei über 30 Kinderbücher, 80 Radiogeschichten, zahlreiche Kurzgeschichten und ein Lied geschrieben … über Draufgänger und Träumer, Abenteuerkatzen und hyperaktive Eichhörnchen, Höhlenforscher und Sternschnuppenzähler, Stadtindianer und Weltenbummler, sprechende Kuscheltiere, Brülldrachen, unsichtbare Verwandte und weltbeste Freunde.

Ihre Bücher sind in verschiedene Sprachen übersetzt. Ihr Erstlingswerk wurde mit dem Münchner Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. „Ab heute wird’s wild und gefährlich“ ist von den Fürther Geschichtendetektiven zum „Lieblingsbuch (nicht nur) für Jungs!“ gekürt worden.

Die Autorin lebt mit Familie und Hund im Fünf-Seen-Land bei München.

Quelle: Amazon

Rezension:

Hinter dem fantasievollen Einband von „Die Tierwandler – Hilfe, unser Lehrer ist ein Elch“ verbirgt sich ein ungewöhnliches Abenteuer, das für Mädchen und Jungen gleichermaßen spannend ist.

Wie wäre es, wenn in Dir ein Tiercharakter schlummern würde? Welches Tier wärest Du gern? Bei mir ist es der Wolf.

Für Merle, Finn und noch einige andere Kinder hält das neue Schuljahr ungeahnte Abenteuer bereit.

Ein neuer Lehrer sowie ein kleines rosa Schweinchen sorgen für Aufregung. Auch die Sport AG für besonders Begabte ist so ganz anders als erwartet. Die ausgewählten Teilnehmer entsprechen so gar nicht den üblichen Ansprüchen.

Die Kinder lernen sich selbst und ihre Mitschüler besser kennen, Freundschaften entwickeln sich und es entsteht ein toller Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Welche Art von Tierwandler versteckt sich wohl hinter wem?

Neben wirklich bezaubernden Illustrationen von Imke Sönnichsen besticht die Martina Baumbach durch einen fantasievollen, witzigen und vor allem bildhaften Schreibstil. Es gab immer wieder Situationen bei denen wir beim Lesen laut lachen mussten. Es hat riesigen Spaß gemacht, die ersten Geheimnisse zu entschlüsseln.
Ich bin gespannt, welche spannenden Ideen die Autorin in den noch folgenden Bänden umsetzen wird.

Von mir gibt es für „Die Tierwandler – Hilfe, unser Lehrer ist ein Elch“ eine ganz klare Leseempfehlung.

Meine Kinder und ich freuen uns schon auf die Fortsetzungen dieser Reihe.

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Rezension “Kann mein Herz nicht mal die Klappe halten?” von Julia Greve – Rowohlt Taschenbuch

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (18. Februar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499291754
  • ISBN-13: 978-3499291753
  • D: 10,00 Euro

Inhalt:

Ein Roman über das, was nach dem Happy End kommt … Nina ist glücklich (eigentlich). Die Ehe mit Steffen läuft gut (na ja, meistens). Die beiden Töchter, 8 und 11, verstehen sich prima (weitgehend). Man hat Freunde, geht aus, das Leben ist gut. Nur fehlt eben die Leidenschaft. “Wo soll das Knistern nach so vielen Jahren denn herkommen?” fragt Nina ihre Freundin. Gibt es sie, die Paare, die auch nach langer Zeit noch guten Sex haben? Wo sind sie und wie schaffen sie das? Steffen macht Nina einen gewagten Vorschlag – und sie lässt sich darauf ein, nicht wissend, dass sie damit die gesamte Idylle ins Chaos stürzen wird …

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Die Autorin:

Julia Greve, Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Bonn. Sie arbeitet mit ganzem Herzen bei einer kleinen NGO, die sich mit dem Thema nachhaltige Textilproduktion beschäftigt.

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Rezension:

Nach 15 Jahren Ehe ist bei Nina und Steffen die Luft raus. Ein heikles Thema ist der gemeinsame Sex. Kurz entschlossen setzen sie sich zusammen und suchen nach einem neuen gemeinsamen Weg. Auf einmal steht das Thema Partnertausch im Raum.

Man sollte aber vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Denn beide öffnen unbewusst die Büchse der Pandora.

Steffen ist ein richtiges Weichei und sehr oberflächlich. Er sieht nur seinen eigenen Vorteil. Ja, er überlässt Nina die Entscheidungen, doch fallen diese nicht in seinem Sinn aus, reagiert er wie ein bockiges Kind.

Nina dagegen möchte den Partnertausch eigentlich gar nicht, es widerstrebt ihr und doch ist sie von dieser Idee irgendwie fasziniert. Sie kann sich dem Reiz des Verbotenen nicht entziehen. Allerdings sind Theorie und Praxis zwei komplett verschiedene Welten.

Ninas Aktionen sind nicht immer logisch und muten oft ein wenig zu naiv an. Dennoch passen ihre Handlungen zu den Ereignissen und geben uns Lesern das Gefühl, eine reale Geschichte zu lesen.

Humorig und mit dem nötigen Tiefgang erzählt Julia Greve eine sehr realitätsnahe Geschichte. Ich habe gelacht, des Öfteren den Kopf geschüttelt und mich bis zum Schluss perfekt unterhalten gefühlt.
Ich bin dankbar, dass uns die Autorin ein Happy End ohne Kitsch und Tam Tam beschert. Eine tolle Grundidee wurde hier perfekt umgesetzt.

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Rezension “Der Zauber von Immerda: Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag” von Dominique Valente – FISCHER Sauerländer

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1. (25. März 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • übersetzt von Sandra Kunuffinke & Jessika Komina
  • ISBN-10: 3737356874
  • ISBN-13: 978-3737356879
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 9 Jahren
  • Originaltitel: Starfell – Willow Moss and the Lost Day
  • D: 15,00 Euro

Inhalt:

In Anemonas Hexenfamilie hat jede eine besondere magische Fähigkeit. Sie selbst kann leider nur verschwundene Dinge wiederfinden. Eine ziemlich unmagische Fähigkeit, vor allem, wenn es sich um verlegte Gebisse handelt (Igitt!). Bis eines Tages Moreg Vaine, die mächtigste aller Hexen, Anemona um Hilfe bittet: Der letzte Dienstag ist verloren gegangen – und einzig Anemona kann ihn wiederfinden. Zusammen mit Oswald, dem miesgelaunten Monster von unter dem Bett, begibt Anemona sich auf die Suche nach dem verlorenen Tag und einem uralten Zauber, der ganz Immerda zu bedrohen vermag …

Originell, bestechend humorvoll, voller Phantasie und überraschender Wendungen: Band 1 der phantastischen Serie um die Hexe Anemona und das magische Land Immerda.

Mit Bildern von Sarah Warburton

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Dominique Valente wurde in Südafrika geboren und lebt heute in Sussex, England. Bevor sie mit dem Schreiben von Büchern begann, hat sie als Journalistin für Magazine gearbeitet. Da sie aber – wie sie vermutet – an dem Phänomen leidet, mit zunehmendem Alter immer jünger zu werden, zieht sie es heute vor, tagsüber die meiste Zeit im Pyjama zu bleiben und von mürrischen Monstern, schrulligen Drachen und Magie zu träumen. »Der Zauber von Immerda. Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag« ist ihr Kinderbuchdebüt.  

Quelle: Amazon

Rezension:

Mit „Der Zauber von Immerda – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag“ tauchen wir ein in die magische Welt der Hexen.

Magie gibt es nur noch an wenigen Orten und Hexen werden nicht überall gern gesehen.

Anemona ist die jüngste Tochter der Hexenfamilie Moss. Ihre Fähigkeiten werden eher als langweilig und nutzlos belächelt. Sie kann lediglich verloren gegangene Dinge aufspüren. Doch dann verschwindet unbemerkt ein ganzer Tag und die mächtige Hexe Moreg Vaine bittet ausgerechnet Anemona um Hilfe.

Mir ihrer als unbedeutend angesehene Gabe wir Anemona zur Retterin der Welt.

Kommt mit mir in ein zauberhaftes Abenteuer voller Gefahren und Magie. Es geht um Selbstvertrauen, Mut, Freundschaft, Empathie und Zusammenhalt. Wir begegnen zwielichtigen Gestalten, zerstreuten Hexern, verschrobenen Kobolden, traurigen Trollen und wundervollen Drachen. Irgendwie ist niemand wirklich perfekt und gerade das macht alle Figuren so liebenswert.

Bildlich und fantasievoll lässt uns Dominique Valente die Welt von Immerda erobern. Wundervoll ausgearbeitete Charaktere und witzige Begebenheiten lassen uns ein ganz besonderes Abenteuer erleben.

Es ist eine warmherzige, humorvolle und originelle Geschichte, in die wir gemeinsam mit unseren Kindern eintauchen dürfen. „Der Zauber von Immerda“ ist ein absolut gelungener Reihenauftakt. Ich freue mich schon auf die weiteren Abenteuer von Anemona und ihren Freunden.

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Rezension “Eine fast perfekte Welt” von Milena Agus – dtv Verlagsgesellschaft

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (24. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • übersetzt von Monika Köpfer
  • ISBN-10: 3423282118
  • ISBN-13: 978-3423282116
  • Originaltitel: Terre promesse
  • D: 20,00 Euro

Inhalt:

Wie wird man glücklich in einer Welt, die nicht perfekt ist?

Als Ester noch in Genua lebte, sehnte sie sich nach Sardinien zurück. Nach der wilden, steinigen Landschaft und dem ursprünglichen Leben im Dorf. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat, doch die Sehnsucht ist geblieben. Ihrer Tochter Felicita soll es da besser ergehen – und tatsächlich findet sie ihr Glück. Im bunten Hafenviertel von Cagliari fertigt sie Schmuck aus Weggeworfenen und zieht ihren Sohn Gregorio groß – dem das Leben seiner Mutter bald zu eng wird.

Poetisch und berührend erzählt Milena Agus von drei Generationen einer sardischen Familie und davon, dass wir alle Voraussetzungen für ein erfülltes Leben in uns tragen.

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Die Autorin:

Milena Agus wurde 1959 als Kind sardischer Eltern in Genua geboren. Heute lebt sie in Cagliari auf Sardinien. Ihr Weltbestseller ›Die Frau im Mond‹ (2007) wurde 2016 mit Marion Cotillard verfilmt.

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Rezension:

Wir träumen von einem anderen, einem besseren Leben und sehen oft nicht, wie gut wir es eigentlich bereits haben. Die schönen Dinge werden vom Alltag oder der inneren Unzufriedenheit verdrängt.

Ester bricht aus der enge ihres Heimatdorfes aus, nur um zu erkennen, was sie dadurch zurückließ. Der schöne Schein der weiten Welt war trügerisch. Auch hat Ester nicht den Mut und die Kraft aus ihrem Hamsterrad auszubrechen. Die Unzufriedenheit zerfrisst sie innerlich.

Esters Mann Raffaele gibt die Liebe für die Vernunft auf. Er nimmt immer den leichten Weg, ist mit seinem Leben irgendwie zufrieden, doch hat er auch gelernt, glücklich zu sein?

Ihre Tochter Felicitas wird in diesen Strudel mitgerissen. Dennoch schafft sie es, die gesteckten Grenzen zu überwinden. Es kostet Kraft und ihr Leben ist von Rückschlägen geprägt. Doch sie findet den für sie richtigen Weg.

Felicitas Sohn Gregorio ist ein Außenseiter, der keinen Platz in der Gesellschaft findet, aber für seine Musik lebt.

Drei Generationen mit ihren Sorgen, Problemen, Wünschen, Träumen und Hoffnungen.

„Eine fast perfekte Welt“ von Milena Agus hat mich mit einem starken Anfang überzeugt, der zum Ende hin immer mehr schwächelt. Es war nicht einfach, mit den Charakteren warm zu werden. Dennoch hinterlässt jeder einzelne auch einen nachhaltigen Eindruck. Die Autorin lässt uns innehalten und über unsere Lebensziele nachdenken.

Leider hat mich die Geschichte selbst emotional wenig berührt. Dafür bleibt der Ton zu unterkühlt und die Autorin schafft es nicht, wirkliche Emotionen zu transportieren. Ich blieb als Leser nur Beobachter, konnte das Leben der Protagonisten fast steril analysieren.

Es bleibt die Frage: „Was bedeutet Glück für jeden Einzelnen von uns?“. Den richtigen Weg müssen wir ganz allein finden, unabhängig von anderen, denn für Glück gibt es viele unterschiedliche Interpretationen.

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Rezension “Der Freund” Sigrid Nunez – Aufbau Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 235 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 5. (21. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • übersetzt von Anette Grube
  • ISBN-10: 3351034865
  • ISBN-13: 978-3351034863
  • D: 20,00 Euro

Inhalt:

Eine Frau, die um ihren Freund trauert, ein riesiger Hund – und die berührende Geschichte ihres gemeinsamen Wegs zurück ins Leben

Als die Ich-Erzählerin, eine in New York City lebende Schriftstellerin, ihren besten Freund verliert, bekommt sie überraschend dessen Hund vermacht. Apollo ist eine riesige Dogge, die achtzig Kilo wiegt. Ihr Apartment ist eigentlich viel zu klein für ihn, außerdem sind Hunde in ihrem Mietshaus nicht erlaubt. Aber irgendwie kann sie nicht Nein sagen und nimmt Apollo bei sich auf, der wie sie in tiefer Trauer ist. Stück für Stück finden die beiden gemeinsam zurück ins Leben. Ein Roman über Liebe, Freundschaft und die Kraft des Erzählens — und die tröstliche Verbindung zwischen Mensch und Hund.

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Sigrid Nunez ist eine der beliebtesten Autorinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Für ihr viel bewundertes Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Für “Der Freund” erhielt sie 2018 den National Book Award und erreichte ein großes Publikum. Sie lebt in New York City.

Quelle: Amazon

Rezension:

Was bewegt uns, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Wieviel schwerer ist dieser Verlust zu bewältigen, wenn es sich dabei um Selbstmord handelt?

Dieses Buch wartet mit sehr vielen tiefgründigen und emotionalen Gedanken auf. Es wird geprägt von den Erinnerungen der Ich-Erzählerin an einen verlorenen Freund. Es sind keine verklärten Erinnerungen. Er war kein einfacher Zeitgenosse. Eigentlich war an ihm kaum etwas liebenswert und doch bedeutete er ihr unendlich viel. Liebe kann man mit Logik nicht erklären.

Gleichzeitig ist da ein Hund. Sie hat ihn quasi geerbt. Ein großer Hund, der so gar nicht in das Leben und die Wohnung der Protagonistin passen will. Und doch wird gerade dieser Hund zu einem Rettungsanker. Apollo leidet ebenso unter dem Verlust. Beide geben sich gegenseitig auf eine besondere Art und Weise Halt.

Sigrid Nunez nimmt uns mit auf eine literarische und philosophische Gedankenreise. Mal melancholisch und traurig, dann wieder wütend, aber auch heiter und amüsant durchleben wir eine Bandbreite an Emotionen. Die Autorin fesselt mit einem ganz eigenen Schreibstil.

„Der Freund“ hat mich immer wieder zwischen den Zeilen gehalten und doch haben sich einzelne Passagen wie Gummiband dahin gezogen. Es werden einfach zu viele Themen auf einmal angerissen, zu viele Gefühlsebenen bedient. Einzelne Leser werden mit dieser Flut an Informationen sicher überschwemmt, was schade ist.

„Der Freund“ war so ganz anders als gedacht, an einigen Stellen arg anstrengend und doch voller interessanter Gedanken. Es ist kein Roman für zwischendurch. Die Thematik beschäftigt und fordert die intensive Aufmerksamkeit der Leser. 

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Rezension “Zu wahr, um schön zu sein” von Gabriella Engelmann – Knaur Taschenbuch

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB; Auflage: 2. (2. März 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426522179
  • ISBN-13: 978-3426522172
  • D: 10,99 Euro

Inhalt:

Mit Herz & Humor gegen die Widrigkeiten des Lebens:
ein Wohlfühl-Roman zum Lächeln und Lachen von Spiegel-Bestsellerautorin Gabriella Engelmann.

»Wenn etwas kaputt ist, muss man es reparieren!« 45 Jahre lang hat Caro Oldendorff nach diesem Motto ihr Leben ausgerichtet – bis die Hamburgerin ausgerechnet am Tag ihrer Silber-Hochzeit urplötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht. Und das Leben hat noch mehr in petto: Caro verliert nach dem Mann auch noch ihren Job, ihr 15-jähriger Sohn Felix baut ordentlich Mist und Caros esoterisch angehauchte Hippie-Mutter kommentiert all das mit nervigen Kalendersprüchen.
Zum Glück sind Caros beste Freundin Sylvia und die Lotsenwitwe Hedwig zur Stelle, um mit Humor und guten Ratschlägen Caros Kampfgeist zu wecken. Denn wenn etwas unwiderruflich kaputt ist, muss frau es schließlich irgendwann ersetzen, oder nicht?

Spiegel-Bestsellerautorin Gabriella Engelmann schreibt warmherzige Wohlfühl-Romane über Frauen, die wir gern zur besten Freundin hätten – in »Zu wahr, um schön zu sein« kommt auch noch eine gute Portion Humor dazu. Denn das Leben ist einfach viel zu kurz, um Trübsal zu blasen.

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Die Autorin:

Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder – und Jugendbüchern.

Quelle: Amazon

Rezension:

Was, wenn sich die so sorgsam aufrecht erhaltene heile Welt mit einem Knall in Wohlgefallen auflöst?

Caro muss mit Mitte 40 ihr Leben neu überdenken und wird quasi über Nacht gezwungen, auch einmal über ihren Tellerrand hinweg zu schauen. Sie muss sich aufraffen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Caros Gespür für Fettnäpfchen bringt sie immer wieder in peinliche und doch amüsante Situationen.

Leicht, locker und atmosphärisch, wie man Gabrielle Engelmann kennt, führt sie uns durch diese Geschichte. Witzige Einschübe haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Ich sage nur „Renato“.

Besonders mochte ich die Kapitänswitwe Hedwig, die mit ihrer ruhigen und besonnenen Art alle Familienmitglieder erdet. Mit ihrer Beobachtungsgabe und Lebenserfahrung bringt sie die Probleme auf den Punkt und ist eine wahre Stütze.

Der Vorsatz von Gabriella Engelmann eine humorvollere und von ihrem Schema abweichende Geschichte zu erzählen, ist absolut gelungen. Situationskomik und Sarkasmus ergänzen sich mit Lebenserfahrung und sensiblen Alltagsszenen zu einem runden Bild.

Die Geschichte selbst ist chaotisch, turbulent und oftmals recht überzogen. Dabei aber so charmant, dass man sich selbst vielleicht sogar das ein oder andere Mal in Caro wiederfindet.

Für mich war “Zu wahr, um schön zu sein” eine wunderbare Abwechslung und es hat Spaß gemacht, Caro durch die Widrigkeiten ihres Lebens zu folgen.

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