Rezension “Canterbury Symphony: Ein Krimi aus Kent und Schottland” von Gitta Edelmann – Dryas Verlag

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Dryas Verlag; Auflage: 1 (5. März 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940258911
  • ISBN-13: 978-3940258915
  • D: 11,95 Euro

Inhalt:

Auf Bitten des Pubbesitzers Canny ist Ella Martin, Liebesromanautorin und Hobbydetektivin, nach Schottland gereist. Sie soll dort nach dem Rechten sehen, denn Cannys Tante Flora behauptet, in ihrem Altenheim bestohlen zu werden. Oder wird die alte Dame langsam dement, wie die Leiterin von Scorrybreac House es behauptet?

Ella nutzt die Reise in den Norden auch, um sich über ihre Gefühle für Detective Inspector Alex Drake klar zu werden. Sie träumt von einsamen Wanderungen und gemütlichen Schreibabenden mit einem Gläschen Whisky.

Doch bei ihrer Ankunft auf der Isle of Skye wirkt die alte Dame auf Ella kein bisschen verwirrt. Dafür scheinen einige Leute in Scorrybreac House Geheimnisse zu haben: der charmante Witwer ebenso wie die blauhaarige Krankengymnastin. Was bleibt Ella anderes übrig, als den Dingen auf den Grund zu gehen?

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Gitta Edelmann wurde in Offenburg geboren. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Übersetzerin und Sprachlehrerin in Deutschland, Brasilien und Schottland. Jetzt lebt sie in Bonn.
Geschrieben hat sie eigentlich immer – Briefe, Gedichte, Reisetagebücher, später Geschichten für ihre vier Kinder. Seit 2004 veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten in verschiedenen Genres für Kinder und Erwachsene.
Besonders Gitta Edelmanns Canterbury-Krimi-Reihe und ihre historischen Romane “Badisches Wiegenlied” und “Himmelsliebe” haben ein breites Publikum gefunden.
Die Autorin ist Mitglied in mehreren Autorenvereinigungen und gibt neben Lesungen auch Workshops für Kreatives Schreiben.
www.gitta-edelmann.de

Quelle: Amazon

Rezension:

Ich liebe es, zwischendurch immer mal wieder einen Cosy-Krimi zu lesen. Hier geht es weniger blutig zu und das Augenmerk richtet sich vorrangig auf die Handlungsorte und Menschen, denen man dort begegnet. Der Einladung, mit Ella nach Schottland zu reisen, konnte ich daher nicht widerstehen.

Um es gleich vorweg zu nehmen. Bei “Canterbury Symphony” handelt es sich um die Fortsetzung einer Reihe. Da mir die bisher erschienen Teile nicht bekannt sind, kann ich mit gutem Gewissen sagen, es liest sich auch als einzelnes Buch prima.

Ella ist Schriftstellerin und betätigt sich in ihrer Freizeit gern einmal als eine Art Miss Marple. So war für Canny klar, sie muss in einem sehr heiklen Fall, seine Familie betreffend, ihre kriminalistischen Fähigkeiten nutzen.

Ella besucht daher Cannys Tante Flora in ihrer Altersresidenz in Schottland.
Leidet Tante Flora unter beginnender Demenz oder ereignen sich wirklich unerklärliche Dinge rings um sie herum?

Ella ist in ihrer Art, die Ermittlungen zu führen, recht unbeholfen und tollpatschig. Dafür sind die Bewohner von Scorrybreac House umso interessanter. Über diese hätte ich sehr gern mehr erfahren. All diese Personen waren wunderbar schillernd gezeichnet.

Die Handlung selbst plätschert ein wenig vor sich hin und lebt vorrangig von den Geschichten rund um Tante Flora und ihre Mitbewohner. Am Ende gibt es für die Leser dann doch noch einen kurzen Adrenalinschub.

Auch wenn die Auflösung schon sehr schnell erkennbar war, habe ich mich mit Ella in Scorrybreac House rundherum wohl gefühlt.

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