Blogtour zu den #CocoKatzenKrimis: Schnurr mir in die Augen – Band 2 „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ von Marianne Kaindl

Am vierten Tag unserer Katzenstarken Blogtour verrate ich Euch offenes Geheimnis.

Katzen sind die geborenen Hypnotiseure.

Coco und die Ermittlerkatzen haben im zweiten Band der Coco-Katzen-Krimis einen Fall zu lösen, der seinen Ursprung weit in der Vergangenheit hat. Sie haben mir erlaubt, ihnen bei der Lösung des Falls über die Schultern zu schauen und ich konnte ganz viel über meine eigenen Fähigkeiten lernen.



Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: ABB-Verlag; Auflage: 1 (9. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945664012
ISBN-13: 978-3945664018
D: 14,80 Euro

Alles beginnt mit einem Maskenball, auf dem die Hausherrin zu Tode stürzt. Hat Suzanna-Kirstin von Hohenstein wirklich Selbstmord begangen? Ich bin mir da nicht so sicher und auch Coco, die alles mit angesehen hat, wollte das Offensichtliche nicht glauben.

Hauptkommissar Silkowski übernimmt erneut die Ermittlungen, möchte aber auf eine Zusammenarbeit mit Cocos Ermittlerteam verzichten. Dabei hat er nicht damit gerechnet, wie schlau und erfinderisch wir Katzen sind. Ohne unseren Spürsinn, hätte er den Fall sicher ungelöst zu den Akten legen müssen.

Anita von Hohenstein, die Tochter der Toten, ist ein richtiges Biest. Aber ob sie etwas mit dem Tod ihrer Mutter zu tun hat? Sie stand an dem besagten Abend ganz nah neben ihrer Mutter und das ererbte Geld hat sie schon für eine Hollywood-Kariere verplant…

Fasziniert hat mich ja Pascale di Montenegro. Er besaß eine undurchsichtige, geheimnisvolle Aura. Etwas Ähnliches sagen auch ganz viele Menschen über uns Katzen.
Und dann gab es diese Drohbriefe von Richard Roemer-Ummendorf. Der hat irgendetwas mit einem alten Fluch und dem „Vermächtnis des Hypnotiseurs“ Xaver Ummendorf, eines Schülers des berühmten Franz Anton Mesmer zu tun.

Alles ganz schön verwirrend. 

Mit Coco habe ich geübt, wie wir Katzen Hypnose anwenden können. Wir sind Naturtalente, doch ohne Übung klappt es nicht zuverlässig. Manchmal müssen wir auch unsere Kräfte vereinen, um ans Ziel zu gelangen.

Doch was ist Hypnose eigentlich?

Hypnose ist eine Art Trance, bei dem man sich in einem tief entspannten Wachzustand befindet. Die Aufmerksamkeit wird dabei extrem eingeschränkt und auf wenige Inhalte ausgerichtet. Der Hypnotiseur ist dabei die hypnotisierende Person. 

Das können wir Katzen besonders gut. „Schnurr mir in die Augen Kleines.“

Suggestionen wirken während der Hypnose direkt auf das Unbewusste und können ihre Wirkung auch noch nach Auflösung des Trancezustandes beibehalten.

Hypnose kann zur Behandlung von Depressionen, Angstzuständen, Sucht­krankheiten, Sprachstörungen, zum Stress­abbau sowie bei Schlafstörungen eingesetzt werden. Leider kann man mit dieser Therapie auch viel Schaden anrichten, wie ihr in „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ nachlesen könnt.

Würdet ihr euch gern einmal hypnotisieren lassen und warum?

Bei Frauchen hat es bisher noch nicht geklappt, aber ich arbeite weiter daran.

Wir haben uns auch ein tolles Gewinnspiel ausgedacht.

Zu jedem Beitrag gibt es eine winzig kleine Frage, die wirklich jeder leicht beantworten kann (siehe oben). Ein Winken oder „Ich möchte das Buch/Der Beitrag ist toll….“ reicht allerdings nicht aus.

Marianne Kaindl stellt hierfür ein ganz exklusives Exemplar ihres Krimis zur Verfügung. Es gibt die von ihr nummerierte Nr. 1 von „Nazi-Allergie“ mit persönlicher Widmung zu gewinnen. Ihr müsst dafür lediglich unter allen Beiträgen der Blogtour kommentiert haben. Nur so sichert ihr euch einen Platz im Lostopf. 

Hierfür habt ihr bis zum 01.10.2017 um 23:59 Uhr Zeit! Wenn ihr an einem Tag nicht kommentieren könnt, holt es doch einfach am Folgetag nach.

Marianne hat sogar noch ein paar Trostpreise gesponsert, so dass es am Ende nicht nur eine/n Gewinner/in geben wird.

Teilnahmebedingungen
  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. 
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 01.10.2017 um 23:59 Uhr.

Damit ihr den Überblick behaltet, ergänze ich jeden Tag die aktivierten Links zu den bisherigen Beiträgen. Klickt einfach auf das jeweilige Foto.

21.09.2017
LESENDE SAMTPFOTE: 
Das Team von Coco & Co.
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22.09.2017

SCATTYS BÜCHERBLOG: 

Warum Katzen die perfekten Ermittler sind

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23.09.2017

DAS NILIVERSUM: 
Wie alles begann… Vorstellung von Band 1 „Sechs Katzen und ein Todesfall“

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Hier findet ihr meine (Chesters) Rezension zu Band 1!

24.09.2017

ZWIEBELCHENS PLAUDERECKE:

Schnurr mir in die Augen…. Vorstellung von Band 2 „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“
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25.09.2017

IRVE LIEST:
Die Sache mit den Gastkatzen – SamRoc im Intermiau mit Paulinchen
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26.09.2017

BÜCHERSTÖBERECKE:
Die Botschaft aus Band 3…. Purzels Rede

27.09.2017

RUBY´S CINNAMON DREAMS:

Autoreninterview mit Marianne Kaindl

27


28.09.2017

ALLE BLOGS
stellen den dritten Band „Nazi-Allergie“ vorn!

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Rezension „Sechs Katzen und ein Todesfall: Ein Coco-KatzenKrimi“ von Marianne Kaindl – ABB-Verlag

Broschiert: 176 Seiten
Verlag: ABB-Verlag; Auflage: 1 (17. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945664004
ISBN-13: 978-3945664001
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 15 Jahren
D: 14,80 Euro

Inhalt:

Das Frauchen verhaftet, der Futternapf leer – und das alles wegen diesem aufgeblasenen Erfolgsguru Franz Frummelmann, den – absurder Gedanke! – Frauchen umgebracht haben soll.
Vergiftet, mit Methanol.
Katze Coco ist nicht so sehr überzeugt davon, dass die beiden ermittelnden Kommissare der Aufgabe gewachsen sind und beschließt: „Ich werde selbst ermitteln“.
Zur Unterstützung engagiert sie ihre Katzen-Mitbewohner Maxi, Purzel, Merlin, Percy und Goldie. Denn sie selber ist zwar schön, klug und selbstbewusst (findet sie, zu Recht), aber sie ist erst ein Jahr alt, noch unerfahren in den Windungen der Kriminalistik und außerdem etwas abgelenkt durch ihre Liebe zu Kater Felix von schräg gegenüber.
Dass so ein Leben als Privatdetektivin ganz schön gefährlich werden kann, das entdeckt sie spätestens dann, als sie bei der Recherche in der Frummelmann GmbH, dem Unternehmen des Ermordeten, einem vietnamesischen Koch zur Vorspeisen-Zubereitung übergeben werden soll…

Quelle: Amazon

Über die Autorin:

Marianne Kaindl lebt mit ihren Katzen am Bodensee, in einem 150 Jahre alten Haus mit schweren Fachwerk-Balken in der Nähe von Meersburg.

Ihre Begeisterung für die Samtpfoten nahm ihren Anfang, als 1995 eine streunende Dorfkatze ihr zwei ihrer Babys brachte. Die Kleinen fragten nicht lang, sondern nahmen einfach ihr Haus und ihr Herz in Besitz.

Marianne Kaindl studierte Germanistik, Philosophie und Buchwesen und ergänzte dies durch eine profunde Ausbildung zur Multimedia-Autorin und -Projektleiterin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in Zeitschriften, außerdem zwei Bücher als Ghostwriterin. „Sechs Katzen und ein Todesfall“ war 2014 ihr erster Katzen-Krimi. Ebenso wie der zweite, „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ (2015), wurde er von der Katzen-Zeitschrift „Geliebte Katze“ zum Extra-Tipp des Monats gekürt. Beim dritten nahm sie ihre Leser mit in ihre Autorenwerkstatt und band sie interaktiv in ihr Schreiben ein: Über die Plattform fortschrift.net konnten sie am Entstehungsprozess teilhaben und diesen in gewissem Umfang auch mit beeinflussen.

Seit sie mit sieben Jahren ihr erstes Buch verfasste und mit Illustrationen verzierte, hat das Schreiben und Gestalten Marianne Kaindl nicht mehr losgelassen. 1991 machte sie es zu ihrem Hauptberuf und ergänzte es durchs Fotografieren, Designen und die Erstellung von elektronischen Medien (angestellt beim Weltmarktführer Siemens). Seit 2001 ist sie selbstständig mit ihrer eigenen Werbeagentur See-Marketing und nutzt erfolgreich die Methode Storytelling, um die Leistungen ihrer Kunden bekannter zu machen.

Wer witzige Krimis liebt und auch vor Katzen nicht zurückschreckt, die für ihre Ermittlertätigkeit iPad und Smartphone nutzen, wird an den Büchern der profunden Katzen-Kennerin seine Freude haben!

Website der Coco-KatzenKrimis: http://www.katzen-krimi.de
Marianne Kaindl auf Facebook: https://www.facebook.com/marianne.kaindl
Marianne Kaindls Katzen-Krimis auf Facebook: https://www.facebook.com/katzenkrimi

Quelle: Amazon

Rezension:

Pssssst, nicht so laut miauen! Wenn ihr alle durcheinander mauzt, kann ich nicht schreiben. Wir haben doch nicht viel Zeit, bis Frauchen wieder zurück ist… 
Ihr möchtet wissen, was los ist? Ich bin Chester und lebe seit einem Jahr bei meinem Frauchen Anja und ihrer Familie. Hier ist immer etwas los und an manchen Tagen wird es selbst mir zu bunt und ich muss ausreißen. Meistens sind die Kinder aber ganz lieb und toben mit mir durch das Haus. Nur an ihren Computer, da lässt mich Frauchen sonst nie ran.

Aber eine Rezension zu einem Coco-Katzen-Krimi kann doch nur eine Katze schreiben. Da habe ich mir jetzt den Computer geschnappt und tippe euch ein paar Zeilen. Vielleicht merkt es Frauchen ja gar nicht und denkt, sie hätte die Rezension bereits geschrieben. Daher benutze ich einfach einmal ihre Vorlage.

Paulinchen von Lesende Samtpfote hat uns mit Coco und ihrem Ermittlerteam bekannt gemacht. Dabei haben wir auch deren tolles Frauchen Marianne Kaindl kennengelernt. Jetzt machen wir gemeinsam eine große Blogtour mit unseren Katzenfreunden. 
Es gibt mittlerweile drei Bücher, in denen Coco auf Verbrecherjagd geht und den ersten Band „Sechs Katzen und ein Todesfall“ möchte ich euch heute näher beschreiben.  

Stellt euch vor, das Frauchen im Krimi soll ihren Exmann umgebracht haben, vergiftet mit Methanol. Das Frauchen wurde sogar verhaftet und beinahe wären Coco, Maxi, Purzel, Merlin, Percy und Goldie verhungert. Da mussten sie doch eingreifen und der Polizei helfen. Die beiden Ermittler sind zwar ganz nett, hätten diesen Fall jedoch niemals alleine lösen können und dann wäre Cocos Frauchen vielleicht für etwas bestraft worden, was sie gar nicht getan hat. Wir Katzen kennen eben andere Mittel und Wege, die Wahrheit zu erkunden als Menschen.

Gefährlich wurde es, als ein vietnamesischer Koch die Coco zu Katzenbraten verarbeiten wollte. Aber Coco wäre nicht Coco, wenn sie aus dieser Situation nicht heil heraus gekommen wäre.
Blutig wird es hier eigentlich nicht und Frauchen hat es genossen, so viele Katzen um sich herum zu haben. Sie meinte nach dem Lesen, sie hätte eine schöne Auszeit zum Erholen gehabt und die Marianne hätte eine wunderbare Art zu schreiben und ganz viel Humor.

Ganz schön spannend war dieser Kriminalfall und ein bisschen Liebe, gut ein wenig, mehr lag auch in der Luft. Naja, etwas böse war ich zwischendurch schon. Nachdem Paulinchen mir gesagt hat, dass ich ihr zu grün hinter den Ohren bin und lieber mit SamRoc herumhängt, hatte ich mich etwas in die Coco verguckt. Aber dann kam Felix und ich bekam nicht den Hauch einer Chance. 

Dafür durfte ich gleich in den zweiten Teil der Coco-Katzen-Krimis eintauchen. Darüber erfahrt ihr morgen im Rahmen unserer Blogtour mehr. Ich verrate es euch, es geht um Hypnose! Schaut wieder rein, denn in dieser Woche mauzt es in Zwiebelchens Plauderecke und ich habe die Gewalt über den Computer.
Bis bald Euer 
Chester

Weitere Artikel zu „Sechs Katzen und ein Todesfall“ findet ihr hier:
Paulinchen und Yvonne bei Lesende Samtpfote
Sabine auf Niliversum
Ronja von Bücherstöberecke
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Rezension „Eine Samtpfote für Paul?“ von Kerstin Sonntag – Verlagshaus el Gato

Gebundene Ausgabe: 42 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato; Auflage: 1., erste (1. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946049168
ISBN-13: 978-3946049166
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 10 Jahre
D: 14,90 Euro

Inhalt:

Paul langweilt sich! Er hat keine Geschwister und wünscht sich deshalb zum Geburtstag einen kleinen tierischen Freund zum Liebhaben und Spielen. Leider finden Mama und Papa, dass so ein Haustier viel zu viel Arbeit macht und Verantwortung bedeutet. Als Paul unverhofft ein Kätzchen zuläuft, nimmt er es dennoch mit nach Hause und gibt ihm einen Namen: Peterle. Vielleicht darf er Peterle sogar behalten, wenn sich der Besitzer nicht meldet? Paul verspricht Mama und Papa, sich gut um Peterle zu kümmern. Das ist gar nicht so leicht, und schließlich vergisst er sogar, Peterle zu füttern. Oh nein! Bestimmt muss Paul Peterle nun wieder hergeben.

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Kerstin Sonntag entdeckte ihre Leidenschaft für Bücher in dem Moment, als sie lesen lernte. Es gab für sie nichts Schöneres, als ihre Nase in ein Buch zu stecken und in eine Fantasiewelt einzutauchen. Später studierte sie Germanistik und Anglistik in Mannheim und fing selbst mit dem Schreiben an. Seit 2012 verzaubert sie unter dem Pseudonym Kate Sunday ihre Leser mit gefühlvollen, romantischen Liebesgeschichten.
Als Kate Lynn Mason schreibt sie prickelnd-erotische, sexy Romance sowie New Adult.

Geboren in Köln und aufgewachsen in Süddeutschland, arbeitet und lebt die Autorin heute mit ihrer Familie an der Bergstraße. Sie ist Mitglied bei DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren und -Autorinnen.

„Eine Samtpfote für Paul?“ ist ihr erstes Kinderbuch.

Die Autorin freut sich über Besuche auf ihrem Blog: www.katesunday-autorin.blogspot.de
oder auch auf Facebook: www.facebook.com/KateSunday.Autorin

Quelle: Amazon

Rezension:


Fast jedes Kind wünscht sich ein Haustier. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Meerschweinchen, Fische, einen Hund oder eine Katze handelt. Jedes Tier bedeutet neben aller Freude auch Arbeit und Verantwortung. Kindern ist dies oft nicht bewusst. Tiere sind kein Spielzeug, das je nach Bedarf in die Ecke gelegt oder wieder hervor geholt werden kann.


Kerstin Sonntag zeigt sehr kindgerecht und verständlich, was es bedeutet, ein Tier bei sich aufzunehmen. So bekommen Kinder ein Gespür dafür, was auf sie zukommt, wenn sie sich um einen solchen Freund kümmern müssen. Sie zeigt aber auch, dass Kinder wie Paul Fehler machen können und noch auf die Unterstützung von ihren Eltern angewiesen sind. Den Umgang mit einem Haustier muss man lernen. Die Autorin vermittelt, dass Tiere nicht immer nur brav spielen, sondern auch einmal etwas kaputt machen können. 

Dabei ist die Geschichte nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam. Durch die große Fibelschrift sowie einfache kurze Sätze können sich bereits Erstleser die Geschichte von Paul und Peterle problemlos selbst erlesen. So macht lesen üben noch mehr Spaß. Vielleicht mag ja auch der ein oder andere Lesemuffel so einmal ein Buch zur Hand nehmen. Die Kleineren lauschen sicher neugierig beim Vorlesen.

„Eine Samtpfote für Paul?“ besticht durch seinen liebevollen Einband. Die farbenfrohen und fröhlichen Aqarell-Illustrationen von Claudia Meinicke unterstreichen die beschriebenen Ereignisse perfekt. Das handliche Hardcover-Format liegt auch jüngeren Kindern gut in den Händen. Gefallen hat mir das Lesebändchen, mit dem sich unkompliziert markieren lässt, wo man mit dem Lesen aufgehört hat. 

Meine Kindern, fünf und neun Jahre alt, hat die Geschichte rundherum begeistert. Paul und sein Peterle werden uns sich noch an einigen Abenden begleiten.

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*** Pixibuch-Challenge 2017 – Part 7 *** Mein Pixi-Haus*** – Carlsen Verlag

Taschenbuch
Verlag: Carlsen (22. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355104144X
ISBN-13: 978-3551041449
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
D: 9,99 Euro

Ich habe für Nikolaus oder Weihnachten nach einer kleinen Überraschung für die Kinder gesucht und bin auf das Pixi-Haus gestoßen. Zum einen versammeln sich hier ganze 16 Pixi-Bücher als bunte Mischung und zum anderen sind sie in der Metallbox perfekt aufgehoben. Die Box in Form eines Hauses lässt sich auch gut zum Verwahren vieler anderer Kleinigkeiten verwenden. Sie ist liebevoll nostalgisch illustriert und ein richtiger Hingucker. Der Inhalt war auch für mich eine Überraschung, da nirgends vermerkt war, welche Pixis sich im Inneren verstecken.

Meine besonderen Lieblinge möchte ich euch kurz vorstellen.

Aufregung im Zwergenwald

Mit wundervollen nostalgischen Bildern begeben wir uns in den Zwergenwald. Flitz erhält Post und ist ganz aufgeregt über den angekündigten Besuch seiner Freundin. Doch dann passiert ein Malheur. Am Ende feiern die Zwerge ein vergnügliches Fest und alle sind froh.
Auf der letzten Umschlagseite des Pixis findet sich noch ein toller Zaubertrick, den die Kinder sicher sehr gern ausprobieren werden.



Der kleine Zauberer


Unser Jüngster hat gerade sein Herz für die Zauberei entdeckt. Und genau darum geht es in diesem Pixi. 
Paul bekommt von seiner Tante einen Zauberkasten geschenkt und beginnt alle möglichen Tricks auszuprobieren. Wieviel Spaß das doch macht. Einen Zaubertrick verrät er uns auf der letzten Seite.





Ich habe einen Freund, der ist Kapitän


Dieses Pixi ist bestimmt ein prima Geschenk für kleine Jungs. 
Welche Instrumente werden zum Manövrieren eines Schiffes benötigt, welche Aufgaben hat der Kapitän, was transportieren die Schiffe und viele weitere Fragen beantwortet dieses Büchlein.
Spannen für kleine Entdecker.





Der Regenbogenfisch



Dieser kleine bunte Freund ist aus unserem Bücherregal nicht wegzudenken. In der Pixiausführung kann er nun überall hin mitgenommen werden.
Warum der kleine Regenbogenfisch bis auf eine einzige bunte Schuppe alle verschenkt und dabei richtig glücklich wird, erfahren die Kinder in diesem Pixi.

Mein Tipp für die Adventszeit:

Wer nicht gleich das komplette Pixi-Haus verschenken möchte, hat so immer einen Vorrat an Mitbringseln parat. Auch die bald anstehenden Adventskalender für die Kinder lassen sich mit dem Inhalt der Metalldose gut bestücken. Die restlichen Kalendertürchen können ja durch kleine Naschereien oder weitere Pixis aufgefüllt werden.

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Rezension „Oxen – Das erste Opfer“ von Jens Henrik Jensen – dtv Verlag

Broschiert: 464 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (8. September 2017)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Friederike Buchinger
ISBN-10: 3423261587
ISBN-13: 978-3423261586
Originaltitel: De Hængte Hunde
D: 16,90 Euro

Inhalt:

Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

Quelle: Amazon

Der Autor / Die Übersetzerin:

Jens Henrik Jensen, geboren 1963 in Søvind, Dänemark, hat 25 Jahre lang in der Nachrichtenindustrie gearbeitet, u.a. als Nachrichtenredakteur. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Die OXEN-Trilogie ist in Dänemark bereits erschienen und mit 100.000 verkauften Exemplaren ein riesiger Erfolg. Mehr zum Autor auf seiner Website: jenshenrikjensen.de

Friederike Buchinger, geboren 1973, fing schon während des Skandinavistik-Studiums mit dem Übersetzen an und arbeitet seither als freie Literaturübersetzerin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Pfalz.

Quelle: Amazon

Rezension:


„Oxen – Das erste Opfer“ ist der Auftakt einer Trilogie, die bereits Monate vor Erscheinen einen wahren Hype auslöste. Zwei weitere Bücher stehen in den Startlöchern und werden sehnsüchtig erwartet. Nun ist es ja so, dass nicht alle Romane, Krimis oder Thriller die in sie gehegten Erwartungen auch erfüllen. Selbst diejenigen, die noch lange nach Erscheinen im Focus der Euphorie stehen, spalten die Gemüter und bei vielen Lesern hinterlassen sie ein breites Feld der Enttäuschung.

Doch wie verhält es sich mit diesem Buch von Jens Henrik Jensen?

Auch ich habe mich von dem Hype um diese Reihe mitreißen lassen und war extrem neugierig.

Leicht hat es mir der Autor nicht gemacht. Am Anfang treffen viele unterschiedliche Ereignisse aufeinander und müssen erst einmal in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Ich gebe zu, ich wusste nach den ersten Seiten nicht, ob „Oxen“ das richtige Buch für mich ist. Doch nach und nach gewinnt man ein Gespür für die Situationen und Personen.



Oxen selbst ist unheimlich vielschichtig. Als Leser verspürt man Bedauern, Mitleid, Hochachtung und schlussendlich eine große Sympathie mit diesem Mann. Seine Methoden und Lebenseinstellungen sind unkonventionell und bewegen sich recht oft an der Grenze des Gesetzes. Betrachtet man jedoch sein bisheriges Erlebnis und die daraus entstandenen Traumata, wirken gerade diese Handlungsweisen realistisch.

An seiner Seite finden wir die Geheimdienstmitarbeiterin Magarethe Frank. Anfangs sehr steif, bröckeln ihre Schutzmauern in der Gegenwart von Oxen recht bald. Beide haben viele Gemeinsamkeiten und es herrscht ein tiefes Verständnis zwischen ihnen, welches aus ihren Lebenskrisen heraus resultiert. Auch lebt die Geschichte von einem Knistern zwischen beiden, ohne dass sich die Situation in eine Liebesgeschichte verrennt.

Hauptaugenmerk sind die politischen Verwicklungen, die hinter den Morden stecken. Erschreckend real schildert Jens Henrik Jensen, wie sich politische Macht auswirken kann. Welche Kreise die Verbindung von Macht und Geld im Verborgenen zieht und wie skrupellos Menschen breit sind, diese umzusetzen.
Die Szenarien sind sehr bildlich ausgearbeitet. Die Geschichte besitzt viel Tiefgang und Komplexität, d. h. sie ist vielschichtig gestaltet und beleuchtet die Situationen aus immer wieder neuen Blickwinkeln. Der aktuelle Bezug zu politischen Ereignissen trägt sein Übriges zur Spannung bei.

Mich hat „Oxen“ schleichend Seite für Seite eingefangen und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil. Der Schluss warf weitere Fragen auf, auf deren Beantwortung ich im nächsten Band hoffe.

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Rezension Kalender 2018 „Mein Jahr im Einklang!“ von Alexa Himberg – Editiojuna 2017 – KMAV Kölner Medienagentur und Verlag

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: KMAV Kölner Medienagentur und Verlags (1. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3947239009
ISBN-13: 978-3947239009
D: 7,90 Euro

Inhalt:

Mit Menstruationskalender und Datingtipps!
Liebevoll gestaltet, informiert dieser Kalenderratgeber über die interessantesten Details astrologischer Erkenntnisse.
Ein übersichtliches Tageskalendarium für 2018 mit Platz für Eintragungen enthält die wichtigsten Tagesdaten sowie
– Mondbewegungen und -stand
– Tipps zu Haut- und Haarpflege
– Gesundheit
– aktuelle Verbindung zu Planeten und Elementen
Außerdem findet frau ausführliche und spannende Beschreibungen der Sternzeichen und Hintergründe zu
– westlicher Astrologie
– chinesischer Astrologie
– Maya-Sternkunde
Die faszinierenden Informationen dieses ansprechenden Kalenders geben höchst spannende Impulse für den Alltag, Fitness, Beziehung und Liebe!

Quelle: Amazon

Rezension:

Für mich bedeutet der August immer eine Art Neubeginn. Der Urlaub ist vorbei, der Sommer geht seinem Ende zu, die Schule beginnt für die Kinder und die letzte Etappe des Jahres wird eingeläutet. Fast ist es schon Zeit, sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. Es ist aber auch die Zeit, in der ich beginne, nach einem neuen Taschenkalender Ausschau zu halten. In der Regel läuft es immer auf einen Taschenkalender hinaus. Dieser muss handlich und praktikabel sein, dabei mit genügend Platz für Eintragungen. Bei einem Fünf-Personen-Haushalt bedeutet Terminplanung für mich das Überleben im Alltag. 

In diesem Jahr bin ich bei meiner Suche auf „Mein Jahr im Einklang!“ aus dem Verlag Editionjuna 2017 gestoßen. Von der Größe passt der Kalender gut in die Handtasche und ist auch nicht zu schwer.
Mich hat das Design direkt angesprochen. Farblich auffallend und doch schlicht in der Aufmachung sowie ausgestattet mit einem Lesebändchen, hat mir der Kalender optisch sehr gefallen.  Das Buch ist durchdacht strukturiert und bietet eine Fülle an Lesestoff für alle, die sich ein wenig für Astrologie interessieren. Am Ende erhalten wir noch einmal viele Informationen über Chinesische Astrologie, den Maya Kalender sowie einen Menstruationskalender.
Die Monatszyklen sind nach Sternzeichen unterteilt. Jedem Zyklus ist eine kurze Charakterisierung des aktuellen Sternzeichens sowie eine passende Zeichnung vorangestellt. Hier findet sich auch Platz, um die jeweiligen Geburtstagskinder des Monats in einer Übersicht einzutragen. 
Pro Doppelseite ist eine Übersicht der kompletten Woche enthalten. Auf der linken Seite finden sich Informationen zu Mondaufgang und -untergang sowie interessante Tipps zur Alltagsgestaltung im Einklang mit diesen. Leider verbleibt dadurch und aufgrund des kleinen Formates auf der rechten Buchseite nur wenig Platz für eigene Eintragungen. Die Zeilen sind sehr eng gehalten, so dass nicht wirklich viele Notizen/Termine eingetragen werden können. Auch ist die Trennung der einzelnen Tage zu undeutlich gekennzeichnet.

Fazit:

Als Informationsbuch über Astrologie und die verschiedenen Sternzeichen bzw. deren Charakterisierung ist dieser Kalender sehr umfassend gestaltet. Aufgrund seiner Optik eignet er sich auch gut zum Verschenken. 
Leider konnte mich dieser Kalender in punkto seiner Funktionalität nicht überzeugen. Mir verbleibt einfach zu wenig Raum für Eintragungen. Auch fehlt mir die Übersichtlichkeit in der Zuordnung der Tagesabschnitte innerhalb der Wochenplanung. Des Weiteren vermisse ich Platz für extra Notizen, da ich gern auch einmal spontane Gedanken im Kalender festhalte. 
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Auslosung des Gewinnspiels zur Blindverkostung von „Kalte Seele, dunkles Herz“ von Wendy Walker – FISCHER Scherz

Ich hoffe, ich konnte eure Neugierde auf das Buch schüren und habe mich sehr über die rege Teilnahme gefreut. Ganz besonders möchte ich mich bei Sophie Strauß und dem Verlag FISCHER Scherz für die Bereitstellung des Verlosungsexemplares bedanken.

Für die Auslosung befanden sich 10 Lose im Topf und meine kleine persönliche Glücksfee hat ihres Amtes gewaltet. Ein Exemplar von „Kalte Seele, dunkles Herz“ hat gewonnen:


Ayla_Monsun

Ich wünsche dir spannende Lesestunden. Du bekommst auch noch eine direkte Nachricht von mir.

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Rezension „Marlenes Geheimnis“ von Brigitte Riebe – Diana Verlag

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Diana Verlag (11. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453292057
ISBN-13: 978-3453292055
D: 19,99 Euro

Inhalt:

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen
Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …

Bestsellerautorin Brigitte Riebe ist zurück – mit einem bewegenden Roman über ein deutsches Familienschicksal

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche historische Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Mit „Marlenes Geheimnis“ widmet sie sich nun der Kriegs-und Nachkriegszeit um 1945. Auch Riebes Familie mütterlicherseits stammt aus Nordböhmen, wo sie wie viele Sudetendeutsche nach dem Ende des Dritten Reichs das Schicksal von Vertreibung und Flucht erlitt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Quelle: Amazon

Rezension:

Ich mag besondere Frauen, deren Schicksale, geschichtliche Hintergründe und ja Geheimnisse, haben wahrlich eine Sogwirkung auf mich. Dieses Buch vereint einfach alles, was mein Leserherz braucht und die Frauen in „Marlenes Geheimnis“ wurden zu guten Freundinnen. Es war fast so, als gehörten sie zur eigenen Familie. 
Eine wundervolle emotional tief berührende Familiengeschichte, in der ich mit den einzelnen Figuren so intensiv verbunden war, als würde ich sie persönlich kennen.
Man könnte auf den ersten Blick annehmen, einen unterhaltsamen Familienroman vor sich zu haben. Jedoch wird mit jeder gelesenen Seite deutlicher, welchen Tiefgang dieses Buch in sich trägt. Brigitte Riebe ist für mich mittlerweile ein Garant für facettenreiche ehrliche Charaktere, die nachhaltig berühren. Ihre Protagonisten sind keine geschliffenen Diamanten. Sie haben Ecken und Kanten, sind natürlich und authentisch. Es fällt leicht, sich mit ihren Figuren zu identifizieren. Gerade in „Marlenes Geheimnis“ entstand für mich eine starke innere Verbundenheit. Am Ende fiel es schwer loszulassen, wo wir doch gerade gemeinsam so viel Leid, Hoffnung und Liebe durchlebt hatten. 
Zwei Erzählstränge verlaufen parallel, Vergangenheit und Gegenwart schließen sich am Ende zu einem Kreis des Lebens zusammen. – Drei Generationen, eigentlich sogar vier Generationen von starken Frauen, mit all ihren Geheimnissen, Ängsten und Träumen eng miteinander verbunden auf der Suche nach der Wahrheit. –
Lebendig und mit vielen sprachlichen Bildern hat mich „Marlenes Geheimnis“ noch weit bis über die letzte Seite hinaus gefesselt. So auch gleich zu Beginn das Bild des Grabmals in Form eines Apfelbaumes auf dem Grab des Großvaters. Diese Grabgestaltung ist zwar der Fantasie der Autorin entsprungen, wie ich auf Nachfrage erfahren habe, doch könnte es ihn auch so in Wirklichkeit geben. Ein Symbol, das mich sehr berührt hat. Warum, kann nur derjenige nachempfinden, der dieses Buch gelesen hat.
Wir erleben in Rückblenden durch ihr Tagebuch Evas Leben am Rande des Zweiten Weltkrieges bis in die heutige Zeit hinein. Ihre Heimat war das Sudentenland. Eine Heimat, aus der sie schon bald vertrieben wird. Gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrer besten Freundin Molly und vielen anderen Menschen, wird sie zu einer Vertriebenen, einem Flüchtling. Ihr Leben wird fortan bestimmt von Zufällen, Glück, Freundschaft, Tatkraft und einer großen Portion Mut. Die Schrecken dieser Zeit werden ohne Schönreden deutlich, die erlebte Brutalität und Hoffnungslosigkeit in ihrer Komplexität beschrieben. Und doch ist da immer ein unbändiger Lebenswille. Eva, ihre Mutter und auch Molly haben mich mit ihrer Stärke unheimlich beeindruckt.

Leider liest man sonst viel zu wenig über den Leidensweg der Vertriebenen/Flüchtlinge dieser Zeit. Die einzelnen Zusammenhänge und das Zwischenmenschliche werden oft nur oberflächlich angesprochen. Das harte Leben, die Schicksalsschläge, die sich für die Menschen ergaben, die im Sturm der politischen Maschinerie – ungeachtet ihrer Gesinnung und bisherigen Lebensweise – herumgewirbelt wurden, werden hier sehr emotional wiedergegeben. In „Marlenes Geheimnis“ ist man als Leser ganz nah am Geschehen sowie gefühlsmäßig voll involviert und kann regelrecht spüren, was es bedeutet, nicht nur die Heimat, sondern die eigenen Wurzeln zu verlieren.

Mit Herz und Verstand geht Eva durch das Leben. Sie nimmt Hürden, bei denen andere schier verzweifelt wären und steht so für viele Vertriebene dieser Zeit. Eva wirkt – auf den ersten Blick in Nanes jüngste Erinnerungen an die Großmutter – hart und unerbittlich. Den weichen Kern scheint sie in ihren letzten Lebensjahren verloren zu haben. Doch schaut man genauer hin, ist es ein Schutzmechanismus, den sie um sich errichtet hat, um so weitere Enttäuschungen und Verletzungen zu vermeiden. Nur die enge Verbundenheit zu Marlene blieb unerschütterlich bestehen. Der Grund hierfür findet sich in den Tiefen der Vergangenheit.

Brigitte Riebe hat mich mit „Marlenes Geheimnis“, erschienen im Diana Verlag, tief berührt.
Sie beleuchtet hier eine in den Medien weniger verbreitete Seite der Geschichte. Das im Roman angeführte Dorf Lidice gab es wirklich. Das Schicksal von Lidice und seinen Einwohner war mir bislang nicht bekannt und macht umso mehr betroffen, da wir uns schon wieder sehr nah an diesen Klippen der Geschichte bewegen. Das Dorf mitsamt seinen Einwohnern wurde von den Nazis in einer einzigen Nacht brutal ausgelöscht. Es gab nur wenige Überlebenden dieses Infernos, meist sehr kleine Kinder, die aufgrund ihrer äußeren Merkmale in deutsche Familien gegeben wurden. Diese wuchsen beraubt ihrer Wurzeln mit psychischen Traumata auf. Eine Mahnung an uns, dass es ein Lidice nie mehr geben darf.

Vielleicht auch aus diesem Grund ging mir die Schlussszene von Nane, Marlene und Vicky im Bett sehr nah. Denn hier offenbarte sich die wahre Geschichte hinter Marlenes lebenslangen Alpträumen. Diese geballte Gefühlslawine ließ bei mir die Emotionen gewaltig überschwappen.

„Marlenes Geheimnis“ ist ein ganz besonderer Schatz, der in keinem Buchregal fehlen sollte.


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Auflösung Blindverkostung mit Gewinnspiel und Rezension „Kalte Seele, dunkles Herz“ von Wendy Walker – FISCHER Scherz

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (7. September 2017)
Sprache: Deutsch
Aus dem Amerikanischen von Maria Poets
ISBN-10: 3651025578
ISBN-13: 978-3651025578
D: 14,99 Euro

Inhalt:

»Ich stand frierend im Wald, von Furcht erfüllt zu scheitern. Es stand so viel auf dem Spiel. Sie mussten mir meine Geschichte glauben. Sie mussten Emma finden. Und um Emma zu finden, mussten sie nach ihr suchen. Es hing allein von mir ab, ob meine Schwester gefunden wurde.«
Früh an einem Sonntagmorgen im Juli ist Cassandra – Cass – Tanner plötzlich wieder da. Sie steht auf der Türschwelle ihres Elternhauses und sagt immer wieder „Findet Emma!“

Drei Jahre zuvor waren die 15-jährige Cass und ihre zwei Jahre ältere Schwester Emma spurlos aus der Kleinstadt in Connecticut verschwunden. Niemand konnte sich erklären, was passiert war. Es gab keine Hinweise, keine Zeugen, nur Emmas Auto am Strand, daneben ihre Schuhe, die Autoschlüssel und ihr Portemonnaie auf dem Sitz. Die Ermittlungen liefen ins Leere, Emma und Cass blieben vermisst.

Nur die forensische FBI-Psychologin Dr. Abby Winter hatte schnell eine Theorie zu diesem ungewöhnlichen Fall, eine Theorie, die nur zu schmerzlich mit ihrer eigenen Kindheit und Jugend in Verbindung steht. Aber niemand glaubte an ihre Sicht der Dinge.

Jetzt erzählt Cassandra, was Emma und ihr widerfahren ist. Je mehr sie preisgibt, desto klarer erkennt Abby, dass etwas an Cass‘ Geschichte nicht stimmen kann. Und dass sie selbst die ganze Zeit über recht hatte: Cassandra und Emma sind in keiner „normalen“ Familie groß geworden. Ihr Leben schien nach außen unbeschwert, war aber im Inneren eine psychische Hölle. Perfekte Täuschung, unbarmherzige Manipulation.

Die Dämonen der Kindheit lauern noch immer im Elternhaus der Tanner-Schwestern. Abby wird diese Dämonen ans Licht zerren müssen, um eines zu verstehen: Warum ist Cass zurückgekehrt? Und wo werden sie Emma finden?
Nach Dark Memories – Nichts ist je vergessen nimmt SPIEGEL-Bestsellerautorin Wendy Walker ihre Leser mit auf eine hochmanipulative Reise – soghafte, faszinierende und schockierende Psycho-Spannung, die erschüttert und nicht mehr loslässt.

Quelle: S. Fischer Verlage

Die Autorin:

Wendy Walkers Spannungsdebüt »Dark Memories – Nichts ist je vergessen« wurde auf Anhieb zum Bestseller, erschien weltweit in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt. Wendy Walker lebt mit ihrer Familie in Connecticut und arbeitet neben dem Schreiben als Anwältin für Familienrecht.

Quelle: S. Fsicher Verlage

Rezension:

In den vergangenen Wochen durfte ich mit fünf weiteren Bloggerinnen in Form einer Blindverkostung das neue Buch von Wendy Walker „Kalte Seele, dunkles Herz“ vorablesen, um herauszufinden, von wem das Buch stammt. Etwas über Inhalt erfuhren wir nur Seite für Seite, denn einen Klappentext gab es nicht.

Rasch war klar, wir hatten alle schon einmal einen Thriller aus der Feder dieser Autorin gelesen. Anfangs führten mich meine Vermutungen auf eine falsche Fährte, doch bereits nach wenigen Kapiteln war ich mir sehr sicher, wer dieses Buch geschrieben haben könnte.
Mittlerweile darf ich auch das richtige Printexemplar des Buches in den Händen halten und bin regelrecht verliebt in die schimmernde Hologrammfolie des Einbandes. 
Aber auch Wendy Walker hat mich erneut absolut begeistern können. 
Der intelligente Plot und eine tiefe psychologische Spannung zogen mich förmlich zwischen die Seiten. Dabei scheinen die einzelnen Puzzleteile nicht wirklich zusammen zu passen und Begebenheiten wirken unplausibel. Cass ist einmal gefühlt das Opfer, dann wieder eine Verdächtige. So machten mich ihre Gefühle, wenn sie z. B. daran dachte, das Baby ihrer Schwestern in den Armen zu halten, stutzig. Da rumorte ein Gefühl, eine Ahnung im Hintergrund, doch ich konnte diese nicht greifen. 
Die Geschichte ist durchzogen von vielen Dopplungen und Wiederholungen. Für mich waren es wichtige Passagen, da sie das Lesegefühl intensivierten und so ein Verständnis für die Vorgänge erzeugten. Für andere Leser könnten diese allerdings ungewollte Längen darstellen. 
Auch handelt es sich nicht um einen blutigen Thriller. Dieser Thriller ist eher getragen, ruhig und lebt von seinen psychologischen Spannungselementen.
In „Kalte Seele, dunkles Herz“ verfolgen wir die Ereignisse in zwei wechselnden Perspektiven. Einerseits erzählt Cass die Geschichte ihres Lebens und lässt uns an ihren Gedanken, Gefühlen und Wünschen teilhaben. Andererseits ist da Dr. Abby Winter, die selbst mit einer narzisstischen Mutter aufwuchs. Zwischen ihr und Cass entsteht dadurch eine Art Seelenverwandtschaft



Cass und Emmas Kindheit war geprägt von der gnadenlosen Manipulation und perfekten Täuschungen durch ihre Mutter sowie einen schwachen Vater, der die Mädchen zwar liebte, aber nicht schützen konnte. Beide gingen bereits in jungen Jahren durch die Hölle. 

Narzissmus = übersteigerte Selbstliebe und Ichbezogenheit.

Wieviel von diesen Erlebnissen hat sich auf Cass´s Psyche übertragen? Wieviel Narzissmus steckt auch in ihr? Immer habe ich mich gefragt, was an ihren Erzählungen wahr oder erdacht war bzw. geschickt manipulativ eingeflochten wurde. Es ist ein tiefes Psychospiel mit den Lesern, das die Autorin betreibt.
Der Nebel lichtet sich nur langsam und das komplette Ausmaß der Tragödie, die hinter diesem Thriller steckt, kommt nur widerwillig zu Tage. Die Auflösung ist tragisch, traurig und doch gibt Wendy Walker uns allen erneut ein Stückchen Hoffnung mit auf den Weg.
An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Sophie Strauß und den Verlag FISCHER Scherz für dieses besondere Leseerlebnis und die Aktion „Blindverkostung“. Sophie, du hast hier absolut meinen Nerv getroffen.

Eine weitere Auflösung findet ihr von Verena bei Books and Cats.

Gewinnspiel

Für alle, die bis hierher durchgehalten haben, gibt es nun auch eine kleine Überraschung. Mit freundlicher Unterstützung des Verlages darf ich ein Exemplar von „Kalte Seele, dunkles Herz“ an Euch verlosen. Hinterlasst einfach einen lieben Kommentar und verratet mir, warum das Buch unbedingt bei Euch ein neues Zuhause finden sollte. Das Gewinnspiel läuft bis zum 13.09.2017 um 23:59 Uhr. 

Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. Die Anschrift darf für den Versand des Gewinns an den Verlag weitergereicht werden. (Die Zusendung erfolgt direkt vom Verlag.)
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 13.09.2017 um 23:59 Uhr.

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Felix Leibrock – Premiereabend von „Schattenrot“ in Weimar am 01.09.2017

Eröffnung durch den Veranstalter: Thalia Buchhandlung in Weimar

Am 01.09.2017 war es soweit. Die Weimarhalle öffnete ihre Türen zur Premierelesung von Felix Leibrocks neuem Weimar-Krimi „Schattenrot“.

Christine Steffen-Reimann – Verlag Droemer Knaur

Wer den Autor kennt weiß, dass eine Lesung von ihm, noch dazu eine Premierelesung, immer einen ganz besonderen Event bedeutet. Meine Eintrittskarte lag daher schon seit April geduldig auf dem Schreibtisch. Das Warten hat sich mehr als nur gelohnt.

Bereits über eine Stunde vor Beginn herrschte in den Räumlichkeiten der Weimarhalle reges Treiben. Felix Leibrock nahm sich die Zeit, mit seinen Lesern, Freunden und Bekannten ins Gespräch zu kommen

und natürlich das Taschenbuch aus dem Droemer Knaur Verlag zu signieren.

Auch am Ende des Leseabends wurde weiter fleißig signiert.

Jetzt könnte der ein oder andere stöhnen: „Schon wieder ein Krimi.“ Doch es handelt sich um weit mehr als nur irgendeinen Krimi. Die Handlung basiert auf historischen Ereignissen rund um Weimar und Buchenwald. Der neue Fall von Woltmann und Hoppe beleuchtet eine weniger bekannte Vergangenheit von Weimar.

Im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald entstand nach 1945 das sowjetische Speziallager Nr. 2. Die dortigen Ereignisse wurden anhand von Dokumenten, aber auch Zeitzeugenaussagen recherchiert und bilden den Grundbaustein für das später im Buch eingeflochtene Geschehen. Das Buch setzt auf seine Art den Häftlingen und Opfern dieses Lagers ein Denkmal. Speziell zu diesem Teil des Buches gab es sehr bewegende und persönliche Worte von Christine und Martin Lieberknecht.

Es war ein kurzweiliger und doch recht intensiver Abend. Die vorgelesenen Passagen aus „Schattenrot“ machten neugierig auf mehr.

Geprägt waren diese zwei Stunden von nachdenklichen, interessanten, musikalischen und humorvollen Momenten.

Viele weitere Gäste hatten sich eingefunden und bereicherten das Programm und versprachen einen bunten, informativen Abend.

Frau Wiegrefe berichtete über die Entführung ihrer Eltern 

Mit musikalischer und sprachlicher Unterstützung von Peter Frank kam es zu wahren Gänsehautmomenten während der Lesung.

Einen besonderen Programmpunkt stellten für mich die faszinierenden Bilder und informativen Ausführungen von Tatjana Schneider vom Wolfspark Werner Freund in Merzig/Saar dar.

Gern teilte sie ihr fundiertes Wissen rund um den Wolf mit uns.

Was es mit Wölfen im Buch, einer Entführung und gar Werwölfen in der Weimarer Vergangenheit auf sich hat, empfehle ich jedem lesend herauszufinden.

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