Rezension “Bluthölle” von Chris Carter – Ullstein Taschenbuch

  • Originaltitel : Written in Blood
  • Taschenbuch : 416 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch
  • Sprache: deutsch
  • übersetzt von Sybille Uplegger
  • ISBN-10 : 3548291929
  • ISBN-13 : 978-3548291925
  • D: 10,99

Inhalt:

Taschendiebin Angela Wood hatte einen guten Tag. Sie gönnt sich einen Cocktail, als ihr in der Bar ein Gast auffällt, der sich rüpelhaft benimmt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stiehlt sie seine teure Ledertasche. Ein schwerer Fehler, die Tasche enthält nichts Wertvolles, nur ein kleines Notizbuch. Ein Albtraum beginnt. Das Buch enthält Skizzen und Fotos von 16 Folter-Morden. 16 Polaroids der Opfer, 16 DNA-Analysen. In Panik schickt Angela das Buch an das LAPD, wo Robert Hunter und Carlos Garcia sofort erkennen, dass der sadistische Täter ein Experte sein muss. Das ist ihr einziger Hinweis. Eine blinde Jagd beginnt, bis der Killer Hunter ein Ultimatum stellt.

Der 11. Fall Robert Hunter und seinem Partner Garcia.

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Der Autor:

Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter.

Quelle: Amazon

Rezension:

Ich bin absoluter Chris Carter Fan und auf diesen neuen Band habe ich mich riesig gefreut. In Großbritannien gab es eine limitierte Auflage des Buches mit speziellem Druck. Ja. Ich habe mir diese Buchausgabe incl. Signatur gegönnt.

Auch in „Bluthölle“ werden Hunter und Garcia bis an ihre Grenzen gefordert. Ihr Gegner ist nicht nur skrupellos und brutal, er ist auch unheimlich diszipliniert und hochintelligent.

Mich erschreckt immer wieder, welche Abgründe sich in Menschen auftun. Oft fragt man sich: „Kann so etwas wirklich geschehen? Wieviel Realität verbirgt sich hinter diesen Geschichten?“.

Doch wie Chris Carter wiederholt in Lesung offenbarte, kam er bereits mit vielen dieser dunklen Seiten in Berührung. Und leider ja, es gibt so kranke Individuen innerhalb unserer Gesellschaft.

Gerade dieses Wissen, erzeugt beim Lesen mächtig Gänsehaut und ließ mich das ein oder andere Mal die Luft anhalten. Chris Carter versteht es Spannung aufzubauen, seine Leser zu schocken und in ein undurchsichtiges Psychospiel zu verwickeln.

Detaillierte und zum Teil recht blutige Beschreibungen sind definitiv nichts für schwache Nerven. Hochspannung ist in diesem Thriller wieder einmal vorprogrammiert.

Die angenehmen Kapitellängen verleiteten mich mehrfach, doch noch ein Kapitel weiterzulesen. Es war nicht leicht, das Buch auch nur eine Minute zur Seite zu legen. Dabei hat man als Leser keinen Vorsprung vor Hunter oder Garcia und rätselt bis zum Schluss mit.

Jetzt heißt es erneut die lange Wartezeit bis zum nächsten Buch von Chris Carter zu überbrücken.

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