Rezension “Mr. Hicks feiert Weihnachten” von Kate Roseland – Wunderlich Verlag (Rowohlt)

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 1. (15. Oktober 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 380520051X
  • ISBN-13: 978-3805200516
  • D: 15,00 Euro

Inhalt:

Mortimer Hicks, 72 und seit Jahren verwitwet, legt Wert auf Ruhe, Ordnung und Sparsamkeit. Doch kurz vor Weihnachten gerät seine perfekt organisierte Welt aus den Fugen: Seine Nachbarin schiebt ihm ihren kleinen Sohn in die Tür, mit der Bitte, auf ihn aufzupassen. Dabei verabscheut Mortimer nichts mehr als Kinder, weil sie jedes seiner drei Prinzipien verletzen: Ruhe, Ordnung, Sparsamkeit. Und dann platzt auch noch Gwendolyn in sein Leben, eine resolute und ziemlich propere Museumswärterin. Unmöglich, wie forsch sie ihn immer zurechtweist! Trotzdem will sie Mortimer nicht aus dem Kopf gehen. Ohnehin ist ihm in letzter Zeit oft so anders, er leidet unter Schwächeanfällen und seltsamen Visionen. Wird er langsam senil? Oder ist das etwa…Liebe? In seinem Alter?

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Die Autorin:

Kate Roseland, geboren 1966, hat sich während ihres Studiums in London unsterblich in die Stadt und ihre Geschichte verliebt. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie, einem Kater und einer Katze in Hamburg, reist aber regelmäßig über den Kanal, um Freunde zu treffen und die unvergleichliche Londoner Atmosphäre zu erleben.

Quelle: Amazon

Rezension:

Ich liebe die Vorweihnachtszeit und ab heute darf ich endlich wieder offiziell Weihnachtslieder abspielen. Was liegt da näher, als sich auch lesend auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Ich habe zur Einstimmung eine anrührende Weihnachtsgeschichte aus dem Wunderlich Verlag für Euch ausgesucht – “Mr. Hicks feiert Weihnachten” von Kate Roseland.

Das Büchlein kommt in einem herrlich weihnachtlichen Einband und Lesebändchen daher. Schon rein optisch eignet es sich als Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit oder kleines Geschenk am Heiligabend. Mit seinem ungewöhnlichen Format, sticht es aus der Masse an Büchern heraus.

Kate Roseland erzählt in „Mr. Hicks feiert Weihnachten“ eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte. Wo anders könnte diese spielen, als in England. Mr. Hicks ist ein typisches Urgestein der Hauptstadt Großbritanniens, jedenfalls stellte ich ihn mir so vor. Rührend erlebt man als Leser die Einsamkeit von Mr. Hicks, der sich grummelig hinter einer Mauer der Abwehr versteckt. Seine neue Nachbarin und deren Sohn sowie ein roter Kater bringen den geregelten, aber langweiligen Tagesablauf unseres Pedanten mächtig durcheinander. Aber auch die Liebe greift noch einmal nach dem Herzen von Mr. Hicks.

Mit vielen versteckten kleinen Botschaften versehen, erinnert mich diese Geschichte ein wenig an Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“. Aber Herr Dickens hat ja in gewissem Sinne auch einen kleinen Anteil an den zu erwartenden Ereignissen.

Für mich ein kleines Juwel zur diesjährigen Weihnachtszeit.

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