Auslosung des Gewinnspiels zur Blogtour „Die Oleanderfrauen“

Uns hat die Blogtour zu diesem Herzensbuch sehr viel Freude gemacht und ich möchte mich an dieser Stelle für Eure interessanten Kommentare, aber vor allem beim Heyne Verlag und Teresa Simon für die Bereitstellung der Verlosungsexemplare bedanken.
Wir haben dieses Mal sehr viele Gewinne auslosen dürfen und jeweils einen Bloggewinner gezogen. 
Ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ hat auf Zwiebelchens Plauderecke
Jennifer Siebenthaler 
gewonnen.
Schaut auch gleich einmal auf allen anderen der teilnehmenden Blogs nach. Hier besteht für Euch noch drei Mal die Chance auf einen Buchgewinn.

Die Hauptgewinne wurden unter allen Teilnehmern der Blogtour ermittelt. 

Das Los für je ein handsigniertes Exemplar von „Die Oleanderfrauen“ plus einer kleinen Spezialität eines privaten Kaffeerösters fiel auf:
Christiane Herrmann

Petra Pugliese

Elke H.

Herzlichen Glückwunsch!

Bittet sendet Eure Anschriften an julie.gross85@gmail.com, damit sich die Gewinne auf den Weg machen können.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit den Oleanderfrauen. Vielleicht gebt ihr ja uns bzw. Teresa Simon eine kurze Rückmeldung, wie Euch das Buch gefallen hat.
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Rezension „Todsünde: Thriller (Rizzoli-&-Isles-Serie, Band 3)“ von Tess Gerritsen – Blanvalet Verlag

Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734105889
ISBN-13: 978-3734105883
Originaltitel: The Sinner (Rizzoli & Isles 3)
D: 10,99 Euro

Inhalt:

Der dritte Fall für Rizzoli & Isles – von Weltklasseautorin Tess Gerritsen!

In einem Kloster nahe Boston ist die Novizin Camille Maginnes brutal erschlagen worden. Bei der Autopsie findet die Pathologin Maura Isles heraus, dass die junge Frau kurze Zeit vor ihrem Tod entbunden haben muss – doch von dem Kind fehlt jede Spur. Dann wird eine zweite Frauenleiche gefunden, bei der Maura Anzeichen für eine frühere Lepra-Erkrankung feststellt. Detective Jane Rizzoli und Maura Isles vermuten eine Verbindung der beiden Fälle. Und die Entdeckung eines grausamen Geheimnisses gibt ihnen auf schreckliche Weise Recht …

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Sie schreibt knallharte Thriller, unter die Haut gehende Krimis und gilt international als Meisterin der Spannung. Dabei hat die in San Diego aufgewachsene Tess Gerritsen gar nicht vorgehabt, Schriftstellerin zu werden. Nach einem Medizinstudium und anschließender Tätigkeit als Internistin in Honolulu, Hawaii, schien ihre Laufbahn festgelegt. Während ihres Mutterschaftsurlaubs schrieb sie dann eine Kurzgeschichte, die sofort prämiert wurde. Damit stellten sich die Weichen ihres Lebens neu. Ihre Karriere als Medizinerin hat sie mittlerweile an den Nagel gehängt und ist „Vollzeitautorin“. Privat liebt sie es eher friedlich: Nach ihren Hobbys befragt, nennt sie Gartenarbeit und Musik. Gerritsen lebt mit ihrem Mann und ihren Söhnen in Camden, Maine.

Quelle: Amazon

Rezension:

Neben den aktuellen Thrillern von Tess Gerritsen tauche ich gern auch einmal wieder in die älteren Teile rund um das Team von Rizzoli & Isles ein. Im November 2017 wurde „Todsünde“ vom Blanvalet Verlag als Taschenbuch neu aufgelegt. Also eine gute Gelegenheit, um in die „Vergangenheit“ zu reisen.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, in einen Zeitraum einzutauchen, in dem noch eine große Distanz zwischen den beiden Frauen herrschte. Gleichzeitig ist dieser 3. Band der Auftakt einer persönlichen Annäherung zwischen Jane und Maura und ihre Beziehung steht einmal mehr im Vordergrund. Deswegen sind die Ermittlungsarbeiten und der aktuelle Mordfall nicht weniger spannend.

Tess Gerritsen versteht es immer wieder informative Fakten mit kriminalistischen Ermittlungen zu verbinden. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und als Leser sollte man sich auf eine sehr deutliche Sprache einstellen. Tathergänge und die Arbeit in der Rechtsmedizien werden recht bildhaft und eindringlich beschrieben. Auch wenn sich die Autorin in diesem Buch ein wenig zurücknimmt, bleibt die Düsternis und der Schrecken der Taten bestehen.

In „Todsünde“ verschmelzen mehrere Fälle miteinander. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Egozentriken  treffen aufeinander, mit sehr unschönen Auswirkungen und dem Tod Unbeteiligter. Die Schicksale der Opfer bewegen. Allerdings bewegt sich Band 3 eher in ruhigerem Fahrwasser als seine Vorgänger. Der Spannungsbogen blieb gleichmäßig, aber ohne besondere Höhen. Die persönliche Entwicklung der beiden Protagonistinnen steht hier in einem größeren Focus als die Mordfälle selbst. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten.

In Reihen spielt für mich das persönliche Umfeld der Ermittler eine große Rolle und diesen Nerv hat die Autorin hier sehr gut getroffen. Im Hinblick auf die weiteren Bände sind auch diese Handlungsstränge – fernab vom eigentlichen Thriller – wichtig. 
Die Aufklärung der Fälle war teilweise überraschend und lässt sich am Ende nicht wirklich in schwarz und weiß unterteilen. So kommen die Ereignisse der Realität sehr nahe und lassen den Leser  mit vielen Gedanken zurück.

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Rezension „Die Oleanderfrauen“ von Teresa Simon — Heyne Verlag

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Originalausgabe (9. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453421159
ISBN-13: 978-3453421158
D: 9,99 Euro

Inhalt:

Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Quelle: Amazon

Rezension:

Nach „Die Frauen der Rosenvilla“ und „Die Holunderschwestern“  hat sich Teresa Simon mit „Die Oleanderfrauen“ noch ein weiteres Stückchen in mein Herz geschrieben. Nein, so ganz richtig ist das eigentlich nicht. Sie gehörte bereits vorher zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, schreibt sie doch noch jede Menge weiterer wundervoller Bücher unter verschiedenen Pseudonymen. 
Seht es mir also nach, wenn ich beim Schreiben ein wenig ins Schwärmen gerate. Jedoch haben die Bücher dies auch verdient und sind zu wahren Herzensschätzen geworden.
Mit „Die Oleanderfrauen“ erwartet Euch ein großes Familienepos, das von den Zeichen der Zeit und Geschichte sowie einer großen Kaffeedynastie geprägt ist. Zwei Zeitebenen und mehrere Familiengenerationen bestimmen die Handlung. Wir erleben Hamburg in den Jahren zwischen 1936 und 2016.
Auf faszinierende Weise schürt die Autorin unseren Forscherdrang und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Zeit. Sie scheut sich nicht, ihre Geschichten immer wieder im Handlungszeitraum der düstersten Periode deutscher Geschichte anzusiedeln. 
Neben guter Unterhaltung und emotionalen Achterbahnfahrten beeindruckte mich erneut die Authentizität, mit der Teresa Simon ihre Charaktere gestaltet. Wir erleben die Stärken und Schwächen der einzelnen Protagonisten, erleben Glück und Leid, Liebe und Verlust, als wären wir selbst betroffen. 
„Oleanderfrauen, ja das sind wir Terhovens in der weiblichen Linie. Jede von uns musste lernen, dass zur Süße der Liebe auch viel Bitternis gehört. Es ist wie in der alten Geschichte von Hero und Leander – die, die wir wirklich lieben, sind für uns unerreichbar.“ 
Wenn ihr an der Geschichte von Hero und Leander interessiert seid, dann schaut einmal bei meinem Artikel zu unserer aktuellen Blogtour vorbei.
In „Die Oleanderfrauen“ ist es vor allem Sophie Terhoven, an deren Seite wir die guten und schlechten Momente des Lebens durchlaufen. Sophie, geboren und aufgewachsen als verwöhnte Tochter eines Kaffeebarons, muss sich entscheiden, wohin sie gehört und ob sie zu dem Mann ihrer Liebe stehen wird. Daraufhin löst sich die Lawine eines Familiendramas, das seine letzten Ausläufer bis in die Gegenwart ziehen wird. Herausgerissen aus der trügerischen Idylle eines unbeschwerten Lebens, steht sie nun auf der anderen Seite der Gesellschaft und zeigt Rückgrat sowie ein unbeugsame Persönlichkeit. 
Wir erleben die ersten Anflüge des Nationalsozialismus, seine Auswirkungen und das für viele Menschen damit einhergehende Leid. Wir sehen den Krieg durch die Augen der Betroffenen. 
Beeindruckt hat mich die Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Charaktere. Ohne aufgesetzt zu wirken, decken Sie die zu jener Zeit herrschenden Gesinnungen ab. 
Sophie gewinnt an Stärke und beeindruckte mich viele Male durch ihre Handlungen. Ihr kleiner Bruder durchlebt die Verblendung der nationalsozialistischen Bewegung. Er steht für viele Heranwachsende dieser Generation.
Aber auch alle weiteren Charaktere bewegen. Ob Sympathien oder Antipathien, vereinen sie eine große Bandbreite an emotionalen Bezugspunkten. Teresa Simon zeigt, dass sogar Monster so etwas wie ein Herz besitzen und auf eine nicht immer nachvollziehbare Art und Weise Liebe empfinden und zeigen können. 
Neben Sophie ist es Jule, die uns durch die Handlung führt. Sie steht für eine moderne, engagierte Frau, die gerade dabei ist, den richtigen Weg im Leben zu finden. Aus „Julchen ohne Plan“ wird eine zielstrebige junge „Geschäftsfrau“. Eine Fügung des Schicksals führt sie mit Johanna zusammen und somit zu Sophies Tagebuch. Wie stark letzteres ihr weiteres Denken und Handeln sowie die Beziehung der beiden Frauen beeinflussen wird, ist ihnen dabei nicht bewusst.
Nebenbei gibt es viele interessante Informationen zur Geschichte des Kaffees. Ihr solltet beim Lesen unbedingt eine Tasse guten Kaffees und ein Stückchen Kuchen oder Torte genießen. Am besten stöbert ihr hierfür im hinteren Teil des Buches und backt die Rezepte nach.
Wenn man nach über 500 Seiten noch immer nicht genug hat und einfach nur weiterlesen bzw. mit den einzelnen Charakteren mehr Zeit verbringen möchte, dann spricht diese Tatsache für sich selbst. „Die Oleanderfrauen“ ist ein tiefgehendes, emotional bewegendes Buch, das ich Euch unbedingt ans Herz legen möchte.

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Rezension: „Stumme Wasser“ von Anja Behn – Emons Verlag

Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Emons Verlag (15. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954517108
ISBN-13: 978-3954517107
D: 9,90 Euro

Inhalt:

Überraschend erreicht Kunsthistoriker Richard Gruben der Hilferuf eines befreundeten Malers. Obwohl dessen Andeutungen über ein geheimnisvolles Gemälde äußerst vage sind, reist Gruben ins winterliche Fahrenende und fi ndet den Freund dort – tot. Gemeinsam mit der Enkelin des Ermordeten begibt er sich auf die Suche nach dem Bild. Während sich ein heftiger Schneesturm über dem Ostsee-Dorf zusammenbraut, kommt er einem alten Geheimnis auf die Spur.

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Anja Behn, geboren 1972 in Rostock, studierte Bauingenieurwesen und arbeitet in einer Rostocker Baufirma. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. ‚Stumme Wasser‘ ist ihr erster Kriminalroman.

Quelle:

Rezension:

Dieser Krimi verschlägt uns in den beschaulichen Küstenort Prerow. Hier kennt noch jeder jeden und die Zeit scheint irgendwie stillzustehen. Dennoch verbergen sich hinter den Haustüren Geheimnisse, die viele Jahre später zu einer Tragödie führen. Kennen wir einander wirklich?
Anja Behn ist es wunderbar gelungen, die Stimmung des verschneiten Küstenortes und seiner teils recht eigenen Bewohner einzufangen. Der sehr angenehme und eindringliche Schreibstil sowie die bildhaften Landschaftsbeschreibungen lassen das Geschehen greifbar werden. Als Leser fühlt man sich sofort in die Handlung hineingezogen. Der gleich zu Beginn aufkommende düstere Atmosphäre haftet eine Sogwirkung an, die auch zwischendurch immer wieder aufwallt.
Über allem schwebt ein altes Geheimnis, welches man unbedingt lösen muss. Deutet doch alles darauf hin, dass dieses mit dem aktuellen Mordfall in Verbindung steht. Verwirrende Spuren, unklare Motive und undurchsichtige Dorfbewohner führen unsere Gedanken in die Irre und lassen den Spannungsbogen immer wieder aufleben.
Handlung und Charaktere wirken authentisch und gerade die besondere Art der Küstenbewohner kommt sehr gut zum Tragen.
Für mich ein Regionalkrimi mit Gänsehautfaktor.
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Blogtour: Die Oleanderfrauen – Tag 4 – Die Geschichte von Hero und Leander

Hallo ihr Lieben,

willkommen zum bereits 4. Tag unserer Herzensblogtour zum neuen Roman der zauberhaften Teresa Simon

Nachdem wir noch einmal alle bisherigen Roman der Autorin vorgestellt haben, entführen wir Euch ein wenig tiefer in den aktuellen Roman „Die Oleanderfrauen“. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt hierbei die Sage um Hero und Leander. Also möchte ich Euch eine kleine Geschichte erzählen.

Eines der bekanntesten Liebespaare der griechischen Mythologie sind Hero und Leander. Dabei handelt es sich bei den beiden um normale Sterbliche, keine Götter oder Halbgötter. Nichtsdestotrotz hat ihre Geschichte auch über die Jahrhunderte hinweg nicht an Faszination verloren.
Hero, eine Priesterin der Aphrodite lebte in Sestos am westlichen Ufer der Meerenge Hellepont. Sie verliebte sich in Leander. Doch dieser wohnte in Abydos am gegenüberliegenden kleinasiatischen Ufer. Ihre Liebe war nicht erlaubt. So konnten sie sich nur heimlich in der Nacht treffen. Hierzu durchschwamm Leander jede Nacht das dunkle trügerische Wasser. Um ihm den Weg zu zeigen, entzündete Hero in ihrem Turm mittels einer Öllampe oder Fackel ein Leuchtfeuer. Eines Nachts jedoch löschte der Sturm von ihr unbemerkt das Licht und Leander verirrte sich in der Unendlichkeit des tobenden Wassers. Als Hero ihren toten Liebsten am nächsten Morgen am Ufer entdeckte, stürzte sie sich voller Verzweiflung von ihrem Turm.
Eine tragisch schöne Liebesgeschichte, wie in „Romeo und Julia“ oder den „Zwei Königskindern“. 
Welche Rolle Hero und Leander bei unseren „Oleanderfrauen“ spielen, müsst ihr selbst erlesen, sonst müsste ich einen ganzen Roman darüber schreiben. 
Und da bin ich auch schon bei meiner heutigen Gewinnspielfrage:
Welche tragisch schöne Liebesgeschichte aus der Mythologie, Geschichte, Büchern oder Filmen hat einen unvergesslichen Eindruck bei Euch hinterlassen? 
Ich freue mich auf Eure Kommentare.
***Gewinnspiel***

Pro Tag gibt es von Montag bis Donnerstag je ein Exemplar des Buches „Die Oleanderfrauen“ zu gewinnen. Beantwortet dazu die Frage, die jeden Tag auf dem jeweiligen Blog gestellt wird in den Kommentaren.

Am Ende der Blogtour gibt es noch eine weitere Verlosung, quasi einen Hauptgewinn:

Wir werfen noch drei, diesmal handsignierte, Exemplare in den Lostopf, die unter denjenigen verlost werden, die an allen Tagen aktiv waren und auf allen Blogs kommentiert haben. In jedem der Gewinnerpakete wird außerdem noch eine kleine Spezialität eines privaten Kaffeerösters zu finden sein, sodass ihr das perfekte Aroma zum Buch riechen und schmecken könnt, während ihr tief in den Seiten versinkt.

Natürlich gibt es noch ein paar kleine Regeln zu beachten:

Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt zu werden.
• Die Verlosung beginnt am 20.01.2018 und endet am 28.01.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
• Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
• keine Barauszahlung möglich
• Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

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Rezension „Lebe, denn kein Augenblick kommt zurück! (Lebe! Küsse! Lache! 1)“ von Thalea Klein

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1102.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 130 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1973286041
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0767R3LCB
D: 0,99 Euro

Inhalt:

Verschwinden zerbrochene Herzsplitter oder bleiben sie ewig schmerzhaft in der Brust stecken?
Wie schrecklich ein Verlust ist, spürte Eliah nach einem tragischen Unfall, der ihr das Liebste auf der Welt raubte.
Heute, nur wenige Jahre danach und die Schmerzen tief vergraben, steht sie wieder mitten im Leben. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Geschäftspartner Rick führt Eliah ein eigenes Unternehmen. Bevor sie jedoch morgens ins Büro geht, muss sie ihre manische Kaffeesucht in J’s Diner stillen. Juri, der Besitzer, ist nicht nur ihr Kaffeedealer, sondern die beiden verbindet eine jahrelange Freundschaft.
Als ihr allerdings Rick an die Wäsche will und Juri sie küsst, geriet ihre sorgfältig zurechtgelegte Welt ins Wanken.
Ist Eliahs Leben nur ein Kartenhaus, das früher oder später sowieso zusammenbrechen musste?

Das Printbuch zu „Lebe! Küsse! Lache!“ wird im Frühjahr 2018 erscheinen. Das Buch umfasst drei Kurzgeschichten, in denen es um drei Frauen geht, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten und doch verbindet sie das gleiche Schicksal und dieselbe Stadt.
Vorab erscheinen die Kurzgeschichten einzeln bei amazon:

Lebe, denn kein Augenblick kommt zurück!
VÖ 2017:
Küsse, denn sie schmecken nach Schokolade!
VÖ 2018:
Lache, denn es verändert dein Leben!

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Thalea Klein ist ein Pseudonym. Sie ist 1979 in der Nähe von Berlin geboren und dort aufgewachsen. Als Kind und Jugendliche war sie wenig vom Lesen angetan. In der Schule hat sie von den Büchern nur den Anfang, etwas in der Mitte und den Schluss gelesen. Doch das änderte sich als ihre älteste Tochter in das Lesealter kam. Angesteckt von ihr, liest sie heute jede freie Minute, sei es selbst an einer roten Ampel, an der sie warten muss. Allerdings an Phantasie hat es ihr nie gefehlt. Früher hat sie oft in ihrer Phantasiewelt gelebt und heute bringt sie diese zu Papier. Zu ihren Lieblingsgenre als Leserin und Autorin gehören Liebes- und Fantasyromane für Jugendliche und Erwachsene.

Bisher erschienen sind:

For a Rainbow, it needs sun and rain
LAVABLUT – secrets
Lebe, denn kein Augenblick kommt zurück!

Homepage: www.thaleaklein.de

Quelle: Amazon

Rezension:

Es gibt Bücher, die sind klein und fein. Sie lesen sich gern einmal zwischendurch und doch tragen viele von ihnen ein großes Gewicht in sich. So auch „Lebe, denn kein Augenblick kommt zurück!“. Mit gerade einmal 130 Seiten liest es sich rasch durch. Es gibt Stellen, an denen musste ich schlucken und andere, die mir ein Lächeln ins Gesicht zauberten.

Unser Leben dauert nur eine bestimmte Zeit und niemand weiß zu Beginn, wie groß diese Zeitspanne sein wird. Erst, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren oder selbst an einem Wendepunkt stehen, erkennen wir wie kurz und kostbar das Leben wirklich ist.

Eliha musste einen Verlust erleiden, den ich mir nicht einmal vorzustellen wage. Sie hat beschlossen, weiterzuleben. Nur eines, das vielleicht das Wichtigste für ein erfülltes Leben ist, lässt sie nicht mehr an sich heran – Liebe. Die Angst vor weiteren schmerzvollen Verlusten umgibt sie wie eine Mauer. Der Kreis an vertrauten Menschen ist mehr als übersichtlich und doch kann sie die Sehnsucht nach Nähe nicht verleugnen. Aber was ist das für ein Leben, in dem man emotional allein bleibt und niemanden nahe genug an sich heran lässt? Ich weiß nicht, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde.

Eliha hat beschlossen, ihr Herz zu verschließen und nur den Verstand regieren zu lassen. Dennoch entwickelt sie Abhängigkeiten, die an gewisse Routinen gebunden sind. Wer hätte gedacht, dass es ihre Sucht nach Kaffee sein würde, die ihrem Leben noch einmal eine besondere Wendung gibt.
Und demjenigen, der jetzt sagt, dass ihn die Fülle an Szenen bzgl. des Kaffeegenusses der Protagonistin nervt, möchte ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen – Kaffee ist neben allem anderen der perfekte Stresskiller. Und Eliha steht eigentlich jeden Tag unter emotionalem Stress.

„Lebe, denn kein Augenblick kommt zurück!“ ist eine Geschichte mit tiefen Gefühlen, die nachdenklich stimmt und viel Hoffnung ins sich trägt.
Für mich war gerade die Grundsituation sehr berührend. Doch fanden sich bald viele abwechslungsreiche, spannende und auch lustige Begebenheiten ein, die mich als Leser mit einem absoluten JA zum Leben zurückließen.

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Rezension „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders – Blanvalet Verlag **Werbung***

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: Originalausgabe, 1. Auflage (27. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505931
ISBN-13: 978-3764505936
D: 14,99 Euro

Inhalt:

Der neue Sommer-Wohlfühlroman von Bestsellerautorin Anne Sanders – charmant, witzig und mit ganz viel Herz!

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Quelle: Blanvalet

Die Autorin:

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und wurde zum Bestseller. Auch Mein Herz ist eine Insel war ein großer Erfolg. Sommerhaus zum Glück ist nun ihr dritter Frauenroman bei Blanvalet.

Quelle: Blanvalet

Rezension:

Manchmal ist das Leben wie eine Odyssee und erst spät verstehen wir, wohin wir gehören, was wir wirklich wollen und lernen, auf unser Herz zu hören.

So auch Isla Grant. Einst floh sie vor der Enge der Insel und den geliebten Menschen. Sie dachte, ersticken zu müssen und sehnte sich so sehr nach Liebe und Verständnis.

Auf Bailevar scheint die Zeit still zu stehen. Jeder kennt jeden und nichts bleibt verborgen – fast nichts. Isla kehrt auf die Insel zurück, als ihr Leben in Scherben vor ihr liegt. Widerwillig öffnet sie nach und nach ihr Herz für die Heimat und deren Menschen.

Liebe zeigt sich auf sehr unterschiedliche Weise. Die einen verschließen ihr Herz und bewahren über Jahre hinweg ein Geheimnis, um ihre Liebsten nicht zu verletzen. Andere erkennen nicht, was für Schätze sich vor ihren Augen entfalten.

Auf Bailevar ist die Zeit gekommen, Geheimnisse zu lüften, Islas wahre Bestimmung zu finden und Legenden auferstehen zu lassen. Längst vergessen geglaubter Groll, verdrängte Gefühle und ein undurchsichtiger Fremder wirbeln den kleinen Ort mächtig durcheinander.

„Mein Herz ist eine Insel“ ist eine nachdenkliche Geschichte mit viel Herz, aber auch witzigen Passagen. Sie erzählt von Verlusten und Neuanfängen, vom Suchen und Finden und der Einzigartigkeit der Liebe.

Anne Sanders schreibt ihre Protagonisten mit jeder Zeile in die Herzen ihrer Leser.







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Rezension „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware – dtv Verlagsgesellschaft

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (27. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Stefanie Ochel
ISBN-10: 3423261781
ISBN-13: 978-3423261784
Originaltitel: The Woman in Cabin 10
D: 15,90 Euro

Inhalt:

Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?

Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

Quelle: dtv Verlag

Die Autorin:

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.

Quelle: dtv Verlag

Rezension:

Nach den traumatischen Erlebnissen der vergangenen Tage, erscheint der Journalistin Lo Blacklock die bevorstehende Kreuzfahrt wie eine Erlösung. Was ursprünglich als Karrieresprungbrett gedacht war, ist für Sie nun die Möglichkeit zur Flucht aus ihrem aktuellen Alltag und vor ihren Problemen. 
Jedoch entpuppt sich die Reise bald als wahrer Alptraum.
Gefangen in einer Spirale aus Alkohol und Tablettenkonsum mutiert Lo zu einem nervlichen Frack. Was sind Wahnvorstellungen, was ist Realität?
Ruth Ware schafft es, uns eine Protagonisten zu präsentieren, deren Glaubwürdigkeit von Beginn an stark untergraben wird. Auch ich war lange Zeit hin und her gerissen, inwiefern die Ereignisse wirklich stattgefunden haben oder alles nur dem umnebelten Verstand einer psychisch angeschlagenen Frau entstammt. Anfangs war ich mir auch nicht sicher, ob ich diese Geschichte mögen oder mich die Autorin dieses Mal enttäuschen würde. Doch mit jeder weiteren Seite entwickelte sich ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ich wollte wissen, welches Geheimnis hinter „Woman in Cabin 10“ steckt. 
Auch alle anderen Personen an Deck des Luxusliners verbergen das ein oder andere Geheimnis. Doch wer von Ihnen zeigt sein wahres Gesicht? Auf der Suche nach der Wahrheit, ihrem eigenen Ich und der geheimnisvollen Frau aus Kabine Nr. 10, gerät Jo´s ursprünglicher Auftrag rasch in den Hintergrund. 
Als Leser tappt man sehr lange im Dunkeln. Gerade die Ereignisse zu Beginn des Buches sind verwirrend und man weiß immer nur genau so viel, wie die Protagonistin selbst.
Informationen und Einblicke erscheinen auf den ersten Blick nicht wirklich zusammen zu passen und entbehren anscheinend jeglicher Logik. Erst später erkennt man deren wahre Bedeutung und Kleinigkeiten werden zu wichtigen Eckpfeilern. Ruth Ware gelingt es immer wieder, die Gedanken zu verwirren und uns auf falsche Fährten zu führen. 
„Woman in Cabin 10“ ist ein Thriller, bei dem der Beginn die Basis für ein psychologisches Katz- und Maus-Spiel bietet und man das Ende nur verstehen kann, wenn man die Geschichte bis zum Schluss gelesen hat. Wobei mir das Ende persönlich sehr gut gefiel.
Na, habt ihr nun Lust auf eine Kreuzfahrt?
Weitere Rezensionen zum Buch findet ihr hier:
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Rezension „Die Melodie meines Lebens“ von Antoine Laurain – Atlantik Verlag

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Atlantik (12. September 2017)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Sina de Malafosse
ISBN-10: 3455600522
ISBN-13: 978-3455600520
D: 20,00 Euro

Inhalt:

Ein Brief, der mit 33 Jahren Verspätung sein Ziel erreicht, stellt Alains ruhiges Leben auf den Kopf. Er ist Arzt und hat die fünfzig überschritten, seine Frau betrügt ihn, die Kinder sind längst aus dem Haus – trotzdem ist er eigentlich ganz zufrieden. Doch eines Morgens liegt in der Post ein Plattenvertrag für Alains Band The Hologrammes – von 1983. Alain wird zurückgeworfen in eine Zeit, als er und seine Band um ein Haar berühmt geworden wären, als noch alles möglich schien. Er macht sich auf die Suche nach den anderen Bandmitgliedern – und findet einen erfolgreichen, aber verbitterten Künstler, dessen Freundin Alain ein vieldeutiges Lächeln schenkt, einen Präsidentschaftskandidaten und einen populistischen Politiker. Nur die Sängerin, die schöne Bérangère, in die Alain heimlich verliebt war, scheint zunächst verschwunden … Humorvoll und mit feinem Gespür für Nostalgie erzählt Antoine Laurain von vergessenen Lieben, verlorenen Freundschaften und verpassten Chancen – die plötzlich neues Glück versprechen.

Quelle: Hoffmann & Campe

Der Autor:

Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Er ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Mit Liebe mit zwei Unbekannten (Atlantik Verlag, 2015) gelang ihm der internationale Durchbruch. Auch sein Roman Der Hut des Präsidenten (Atlantik Verlag, 2016) war weltweit ein Erfolg.

Quelle: Hoffmann & Campe

Rezension:

Antoine Laurain steht für mich für feinsinnige, immer ein wenig überspitzte Literatur. Mit seinem ganz besonderen französischen Charme, war für mich bisher jedes Buch ein einzigartiges Erlebnis. Dabei konnte ich immer wieder in neue Welten eintauschen, denn keine seiner Geschichten glich der anderen.

Mit „Die Melodie meines Lebens“ wird der Autor nostalgisch. Ich habe mich in vielen Momenten in meine Kindheits- und Jugendzeit zurück versetzt gefühlt. Welchen Träumen hingen wir mit Anfang Zwanzig nach. So viele Türen stehen uns in diesem Alter offen, so viele Möglichkeiten, die es auszuschöpfen gilt. Welche Entscheidungen sind die richtigen, welchen Weg werden wir eines Tages beschreiten? 
Die Idee mit der verspäteten, eigentlich längst verschollenen Postzustellung, ist wunderbar. Öffnen sich so erneut viele Gedankenwege, um die Fantasie Purzelbäume schlagen zu lassen. 
Ist es falsch, lange in der Abstellkammer begrabene Träume ans Licht zu holen und diesen nachzujagen? Alain steckt in seinem Leben irgendwie fest. Er weiß, so kann es auf Dauer nicht weiter gehen und doch fehlt ihm die Kraft, eine Veränderung zu wagen. Dieser eine Brief und all die Möglichkeiten, die er einst versprochen hätte, wirken wie ein Aufwind. 
Vor vielen Jahren, trafen sich eine Handvoll Freunde in der Garage, um Musik zu spielen. Sie träumten von Ruhm und Erfolg im Musikbusiness. Was wurde aus den einzelnen Bandmitgliedern? Alain begibt sich auf die Suche nach seinen ehemaligen Freunden und der Demokassette. Noch einmal möchte er dem Song lauschen, der alles hätte bedeuten können. Doch wer hat die Kassette mit den Aufnahmen über so viele Jahre hinweg aufgehoben?
Die Bandmitglieder durchlebten sehr unterschiedliche Schicksale. Dabei scheut sich Antoine Laurain nicht, aktuelle politische Verwicklungen aufzugreifen.  Der Text ist gespickt mit viel Gesellschaftskritik und enthält eine Menge an Informationen, über die man im Anschluss einmal nachdenken sollte.
Aber auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz. Antoine Laurain hat eine wunderbare, gefühlvolle Geschichte mit eingeflochten, die das Herz aufgehen lässt. Mit seinem speziellen Humor und ein wenig Melancholie blicken auf das Leben und die Möglichkeiten, die uns immer wieder eröffnen. 
Wie immer erscheinen die Ereignisse ein bisschen surreal und doch so nah an der Wirklichkeit. Bis auf den Schluss verbleibt das Geschehen größtenteils im „Es hätte so sein können“-Modus.

Am Ende überspitzt der Autor die Handlung, wie von ihm gewohnt, und lässt so das Gedankenkarussell weiter kreisen.

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Rezension „Goldkap“ von Rainer Doh – Divan Verlag

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Divan Verlag (11. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863270428
ISBN-13: 978-3863270421
D: 16,90 Euro

Inhalt:

Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun?
Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.

Quelle: Amazon

Der Autor:

Rainer Doh schreibt meistens Artikel für technische Fachmedien. Mit dem 2015 im Divan Verlag erschienen Norwegen-Thriller Mordkap hat sich der promovierte Wirtschaftswissenschaftler auf das Gebiet der Belletristik begeben; nach dem Familienroman „Ganz andere Sorgen“ kehrt er mit „Goldkap“ wieder in den Norden und zum Kriminalroman zurück. Rainer Doh lebt mit Partnerin, Hund und Federvieh in der Nähe von München.

Quelle: Amazon

Rezension:

Das Thema verschwundene Schätze aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges hat für mich einen großen Reiz. Das Cover ist schlicht, besitzt aber eine geheimnisvolle Ausstrahlung, welche sofort die Gedankenrädchen in Gang setzt. So habe ich mich rasch für dieses Buch entschieden. Leider blieb der erwartete Lesefluss aus.
Nach einem spannenden Beginn, verlor sich der Autor zu sehr in Beschreibungen von Nebensächlichkeiten. Neben dem gut lesbaren Schreibstil und durchdachten Plot, blieben die Charaktere kalt und farblos. Ich konnte keine Verbindung zu den handelnden Personen herstellen. Als Leser hat man das Gefühl einer unüberwindbaren Distanz zum Handlungsgeschehen. Dadurch gestaltete sich für mich das Lesen recht zäh fließend. 
Die Handlung empfand ich weitläufig als seicht und ein wenig eintönig. Mir fehlten, trotz interessanter zeitgeschichtlicher Informationen, einfach die Spannungselemente. Hier wurde eine spannende Grundidee zu langatmig umgesetzt. 
Sicher kann der Schluss noch einmal punkten, doch blieb die Geschichte selbst trocken und konnte mich nicht fesseln.
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