Rezension “Clyatomon” von Andrea Bannert aus dem Candela Verlag

Autorin: Andrea Bannert

Verlag: Candela Verlag
Taschenbuch, 370 Seiten
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-942635-17-2
Preis: 14,90 €

Inhalt:

Atlantis – versunkenes Land der Sage, seit Jahrtausenden lockt dein Ruf diejenigen, die dafür empfänglich sind. Viele träumen von dir, einige folgen dem Drängen deiner Stimme und suchen nach dir und manche kehren nie zurück …
Auch Andreas, Marc und Manuela zieht es mit unerklärlicher Gewalt an und in die See. Immer unerträglicher wird ihnen ihre Existenz an Land, bis eine sternklare Sommernacht die Wende in ihrem Leben bringt. Wirklichkeit wird zur Legende und Träume werden Realität.
Die drei geraten zwischen die Fronten in einem seit Generationen andauernden Krieg fremdartiger Kulturen in einer fantastischen Unterwasserwelt voll sagenhafter Geschöpfe und eigenwilliger Götter. Ihr Erscheinen löst die alles entscheidende Schlacht aus. Und während die Götter darauf warten, dass sich die Rasse der Meermenschen selbst auslöscht, versuchen Andreas, Marc und Manuela die Unterwasserreiche zu retten. Sie begeben sich inmitten der Kriegswirren auf die Suche nach dem sagenumwobenen Clyátomon.

Quelle: Candela Verlag


Die Autorin:


Grüne Wälder, Wasser, die Sonne und das Lachen inspirieren die junge Autorin Andrea Bannert zu ihren fantastischen Geschichten. Sie schreibt von der Welt hinter der Welt; der Welt zwischen der Welt; der Welt in uns und um uns, die wir nur manchmal wahrnehmen, wenn wir es zulassen. Im Candela Verlag hat Andrea Bannert den Roman „Clyátomon – Die Schlacht um die versunkenen Reiche“ veröffentlicht – ihr viertes Buch. Außerdem schrieb sie zahlreiche Kurzgeschichten für Literaturzeitschriften und Anthologien. Mehr Informationen zur Autorin unter: www.andreabannert.de

Quelle: Candela Verlag

Rezension: 


Wer hat nicht schon
Geschichten vom sagenumwobenen Atlantis gehört, von versunkenen Städten in
reicher Pracht geträumt und lies sich davon in den Bann ziehen. Hier findet der
Leser einmal eine andere Auslegung der Geschichte, ohne dass intensiv auf das
Thema Atlantis selbst eingegangen wird.
Da Fantasy nicht
unbedingt mein bevorzugtes Genre ist, tat ich mich mit dem ersten Abschnitt der
Vorgeschichte und den Unterwasserkämpfen etwas schwer. Dies lag aber auch zum
Teil an den der Handlung angepassten, jedoch schwer auszusprechenden Namen.

Die Namensgebung
für die eigentlichen Protagonisten finde ich mal erfrischend normal, auch wenn
ich meine Kinder nie so genannt hätte. Dafür sind die handelnden Personen und
die Umgebungen so bildlich beschrieben, dass man einfach in der Geschichte
versinkt und mit den drei Freunden hofft, bangt, leidet und eben alle
Gefühlsregungen teilt.

Die Idee, alle über den
Tauchkurs an den Hauptort des Geschehens zu bringen, gefällt mir sehr. Aufgrund
des Schreibstils fühlt man richtig, wie das Wasser einen umfließt und bekommt
Lust, gleich mit in das Wasser zu springen. Die Vorstellung wie die drei mit
langen Haaren und spitzen Ohren herumlaufen hat mich andererseits aber auch zum
Schmunzeln gebracht.

Es ist toll, die
Unterwasserwelt zusammen mit Manuela, Marc und Andreas kennenzulernen, so ist
es für mich als Leser einfacher, die Zusammenhänge zu finden. Im Laufe der
Handlung lernen die drei ihre wahren Eltern kennen. Für die hier beschriebenen
Zusammentreffen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, da mir zu wenige Emotionen
gezeigt werden.

Die Suche nach dem
Clyatomon sowie der Kampf zwischen den drei Unterwasserwelten wurde wirklich
toll in Szene gesetzt. Mich hat die Handlung absolut überzeugt und ständig mitfiebern
lassen. Es gab immer wieder neue Wendungen oder Fallstricke, so dass die
Spannung nicht unterbrochen wurde. Während des Lesens habe ich die
verschiedenen Charaktere richtig lieb gewonnen. Die Unterwasserwelten sind
dermaßen bildhaft beschrieben, dass man am liebsten selbst in ihnen eintauchen
möchte.
Natürlich bleibt auch der
mystische Aspekt nicht unberücksichtigt. Neben liebenswerten Drachen gibt es
auch drei Weise, die mit ihren unausweichlichen Allüren die Handlung auflockern
und natürlich eine wichtige Komponente bei der Suche nach den Clyatomon
darstellen.
Das Buch lies sich sehr
flott lesen und behält einen gleichbleibenden Spannungsbogen, der sich zum Ende
zu noch einmal erhöht. Die einzelnen Szenen sind so detailliert und
fantasievoll ausgearbeitet, dass das Lesen einfach nur Spaß macht.

Ich bin wirklich dankbar,
dass ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Katze mit Buch lesen durfte.
So von allein hätte ich es wahrscheinlich aufgrund des Genres nicht in die Hand
genommen, doch die Geschichte fesselte mich und eigentlich war ich schon ein
wenig traurig, als sich die Geschichte ihrem Ende zuneigte.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, doch das Ende belässt
viel Potential für einen zweiten Teil und ich würde mich über eine Fortsetzung
freuen.

Kimmy vergibt 5 von 5 Käseecken
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