Sebastian Fitzek auf der Erfurter Herbstlese 2016 – Meet & Greet und 10jährige Jubiläumsshow



„Who the fuck is Fitzek?”

Ein Erlebnisabend der besonderen Art stand am Sonnabend, 12.11.2016 im Theater Erfurt an. Sebastian Fitzek war mit seiner multimedialen Jubiläumsshow „10 Jahre Sebastian Fitzek“, vor mit rund 800 Plätzen ausverkauftem Haus, Gast bei der Erfurter Herbstlese.

Er ist ein Ausnahmekünstler und der deutsche Thrillerautor schlechthin. Seit vor zehn Jahren sein erstes Buch „Die Therapie“ mit einer Auflage von gerade einmal 4000 Stück erschien, ist er aus den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Dabei lief der Verkauf anfangs eher schleppend, bis das Buch urplötzlich auf Platz 1 im Verkaufsrang landete und sich dort wochenlang hielt. Seither kommt man an dem Namen Sebastian Fitzek in der Buchbranche nicht mehr vorbei.

Mit Bestsellern wie „Das Kind“, „Splitter“, „Der Augensammler“ oder „Passagier 23“ folgten über die Jahre hinweg weitere Thrillererfolge. Mit sechs Millionen verkauften Büchern in zehn Jahren, die in 20 Sprachen übersetzt verlegt wurden, befindet sich Sebastian Fitzek auf ungebrochenem Erfolgskurs. Aktuell erobern seine Geschichten die Theaterbühnen.
Ausverkaufte Lesungen, lange Warteschlangen am Verkaufs- und Signierstand prägen das Bild rund um seine Veranstaltungen. 
Da kommt es auch vor, dass er nach dem Showabend noch bis 2.00 Uhr nachts geduldig Bücher signiert, mit Lesern plaudert und für Fotos zu haben ist.
Die aktuelle Tour hat Sebastian Fitzek seinen Eltern gewidmet. Seinem Vater, der immer hinter ihm stand, aber leider Anfang diesen Jahres verstorben ist. Aber auch seiner Mutter, die zwar „Die Therapie“ noch vor Erscheinen lesen konnte, den Erfolg ihres Sohnes allerdings leider nicht mehr miterleben durfte. Sie gab ihm die Kraft, diesen Weg zu beschreiten, glaubte an ihren Sohn, wenn andere zweifelten. Mit „Vertrau Deiner alten Mutter Bastel!“ stärkte sie ihm den Rücken, auch wenn er für den von den Eltern vergebenen Kosenamen nicht unbedingt dankbar war.
Mit jungenhaftem Charme führte er auch am Sonnabend sein Publikum durch den Abend. Dabei musikalisch immer live begleitet von der Band „Buffer Underrun“ nimmt er uns mit auf eine Zeitreise durch sein Leben. Mit Anekdoten und Bildern aus seiner Kinder- und Jugendzeit bis hin zu witzigen Begebenheiten aus dem Autorenalltag unterhält er die Leserschaar über zwei Stunden hinweg. 
Aufgelockert wird das Ganze durch einen freundschaftlichen Schlagabtausch mit seinem Regisseur, Johannes Megow, den er gern mit Mark Forster vergleicht. 
So nimmt Sebastian Fitzek den in einer Umfrage, bei der ein älteres Foto von ihm vorgezeigt wurde, geäußerten Vergleich mit einem Frettchen oder die Einstufung als Langweiler und Sachbuchautor mit Humor und einem Augenzwinkern.

Dabei empfindet er es sogar als angenehm, visuell nicht überall bekannt zu sein und dadurch auch privat weiterhin gewisse Freiheiten genießen zu können.

Der Besuch seiner Jubiläumsshow verspricht ein Erlebnis für alle Sinne. 

Natürlich stellte er in diesem Rahmen auch seinen aktuellen Thriller „Das Paket“ vor.
Die Leseabschnitte wurden durch Bild-, Licht- und Soundeffekte perfekt in Szene gesetzt. 
Wie sich die Wahrnehmung eines Szenariums allein durch den Ausdruck des Vorlesers und die musikalische Untermalung verändern kann, zeigte er dem Publikum recht anschaulich.










„Die skurrilsten und gruseligsten Geschichten schreibt das Leben selbst.“ 

So beruht eine Badezimmerszene in „Das Paket“ auf einer wahren Begebenheit. In Hotelzimmern findet sich häufiger das Phänomen, dass auf durch Wasserdampf beschlagenen Spiegeln unheimliche Botschaften zum Leben erweckt werden. „Spaßvögel“ lieben es, z. B. Sätze wie „Help me!“ darauf zu hinterlassen. 

Sebastian Fitzek liebt die Nähe zu seinen Lesern und freut sich immer über Post, die er versucht zeitnah zu beantworten. Einige ihm besonders ans Herz gewachsene Leserbriefe finden sich als Abschluss in „Das Paket“.

Wer einen mitreißenden, witzigen und spannenden Abend mit Sebastian Fitzek verbringen möchte, sollte sich einen Platz während der 10 Jahre-Sebastian Fitzek-Tour sichern.

Meet & Greet mit dem Autor vor der Show

Dank der Thüringer Allgemeinen und der Erfurter Herbstlese durfte ich beim Meet & Greet mit Sebastian Fitzek dabei sein und diesen hautnah erleben.
Trotz Zeitdruck und der bevorstehenden Show erwartete uns ein relaxter Sebastian Fitzek auf der Bühne. Im Erfurter Theater fühlt er sich wohl und ist von der familiären Ausstrahlung des Saals begeistert. Der sympathische Autor nahm sich die Zeit, um mit uns zu plaudern und einige unserer Fragen zu beantworten. Wir durften sogar einen ersten exclusiven Blick auf die Bühnenkulisse werfen.
Sebastian Fitzek kam – wie viele Autoren vor ihm – über das Lesen zum Schreiben. Was als Hobby begann wurde sehr bald mehr. Dabei kann die Grundidee für eine Geschichte bereits Jahre zurück liegen, bis sie ausgereift genug ist, um geschrieben zu werden. So geschehen bei „Passagier 23“.
Danach beginnt das Plotten und nach drei bis vier Monaten steht der erste Entwurf. Dieser wird überarbeitet und anschließend für ca. vier Wochen ins Lektorat gegeben. 
Rechercharbeiten laufen bei ihm oft parallel zum Schreiben. Hier gehört der Mut, sich bei Problemen an die richtigen Personen zu wenden und Hilfestellungen anzunehmen, unbedingt zum Handwerk dazu. Vom ersten Satz bis zum fertigen Buch vergeht in der Regel mindestens ein Jahr. 
Das Schreiben ist für Sebastian Fitzek in erster Linie Spaß und beschert ihm einen gewissen Freirraum auch für die Familie.
Drei Dinge bilden für ihn die Grundlage des Schreibens.
  1. Scheuklappen, um Bemerkungen wie „Das wird ja doch nichts“ ausblenden zu können.
  2. Durchhaltevermögen/Beharrlichkeit, um auch bei einer Anhäufung von Absagen durch Verlage oder Agenturen nicht aufzugeben.
  3. Der Wille zur Überarbeitung, um dem Geschriebenen den richtigen Schliff zu verpassen.
Im Gespräch verriet uns Sebastian Fitzek, dass er auf seinen Lesungen eher weniger aus den aktuellen Thrillern liest und lieber über sich erzählt. Dabei spricht er viel über die Entstehungsgeschichte des Buches oder unterhält das Publikum mit Anekdoten aus seinem Leben.
Auf der anschließenden Lesung gab es dennoch sehr viele Lesehäppchen, die neugierig auf die komplette Story machten.
Zum Schluss wurden die mitgebrachten Bücher signiert und es gab Erinnerungsfotos mit Sebastian Fitzek.
Das Meet & Greet sowie die Jubiläumsshow gehören zu meinen absoluten Highlights der Erfurter Herbstlese 2016. 



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Wohnzimmerlesung mit Ivonne Keller

Meine erste Wohnzimmerlesung

Vielleicht hatten es ja einige von Euch mitbekommen. Vor ein paar Wochen verloste Ivonne Keller Wohnzimmerlesungen und ich war eine der Glücklichen, deren Los gezogen wurde. 
Freude und Aufregungen gingen bei mir ab sofort Hand in Hand. Ich war bisher noch nie auf einer Wohnzimmerlesung und habe auch noch nie eine derartige Veranstaltung organisiert. 
Ivonne kenne ich nun schon ein paar Jahre und so wünschte ich mir natürlich, dass der Abend für beide Seiten ein besonderes Erlebnis werden sollte.
Leider konnten nicht alle geladenen Gäste kommen und es gab noch kurz vorher krankheitsbedingte Absagen. Doch alle Anwesenden sollten einen spannenden und lustigen Abend erleben.

Ivonne Keller las aus ihrem aktuellen Spannungsroman „Unglücksspiel“. 
Wir lernten die Hauptcharaktere der Geschichte kennen und stießen auf mehrere Geheimnisse, die sich hinter den heilen Fassaden einer Reihenhaussiedlung zu verstecken scheinen.
Mit den gelesenen Appetithäppchen zog sie uns alle rasch in ihren Bann und machte neugierig auf den weiteren Verlauf. Trotz geschickt gestellter Fangfragen, gelang es und nicht, Ivonne das Geheimnis rund um die Geschichte zu entlocken. 

In lockerer Plauderatmosphäre verriet sie uns aber viel über sich, was sie bewegt, inspiriert und ihr Schreiben selbst bzw. den Alltag einer Autorin.





Auch ihre zwei zuvor erschienen Bücher „Hirngespenster“ und „Lügentanz“ fanden reges Interesse.

Zum Schluss waren wir um einige Bücher reicher, die Ivonne auch gern für jeden persönlich signierte.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an Ivonne, die die weite Strecke von Frankfurt bis zu mir und dann noch bei unwirtlichem Wetter, auf sich genommen hat.

Wir hatten einen tollen erlebnisreichen Abend und sehr viel Spaß. Es war schön, Dich einmal bei mir zu Hause zu Gast zu haben.

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Rezension „Die unsterbliche Familie Salz“ von Christopher Kloeble – dtv Verlag

 

Gebundene Ausgabe: 440 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (26. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423280921
ISBN-13: 978-3423280921
D: 22,00 Euro 

Inhalt:

Ein Bierkeller, ein fürstliches Hotel und eine Großmutter, die zweimal stirbt
Reich an Glanz und voller Schatten ist die Geschichte der Familie Salz – im Zentrum dabei immer: das prächtige Hotel Fürstenhof in Leipzig. Herr Salz, der ehemalige Pächter des Löwenbräukellers in München, kauft es 1914; seine Tochter, die Schauspielerin Lola aber wird es lange nicht betreten – nicht im Zweiten Weltkrieg, nicht danach, als das Hotel Staatseigentum der DDR ist und Lola mit ihrer fragilen Tochter Aveline in München lebt. Erst Kurt Salz holt es nach 1989 wieder in den Familienbesitz zurück. Lola regiert endlich über das Hotel und immer noch über eine Familie, die zerrüttet ist – vom Wandel der Zeiten und den Versuchen, ein Leben jenseits des Fürstenhofes zu führen. Der überraschende, faszinierende Roman einer höchst eigenwilligen Familie, in der sich die Schatten einer Generation auf die nächste legen – auch wenn jeder versucht, sein Leben in ein ganz neues Licht zu rücken.  

Quelle: dtv

Der Autor:

Christopher Kloeble wuchs in Oberbayern auf und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste Romandebüt 2008, ›Unter Einzelgängern‹, und für das Drehbuch zu ›Inklusion‹ den ABU-Prize für das beste TV-Drama. Er war Gastprofessor in Cambridge (GB) sowie an diversen Universitäten in den USA, zuletzt am Dartmouth College. 2012 veröffentlichte er viel beachtet den Roman ›Meistens alles sehr schnell‹, der u.a. auch in Israel und den USA erschien. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung. Kloeble lebt in Berlin und Delhi. 

Quelle: dtv

Rezension:

Als Kinder haben wir mit ihnen fangen und verstecken gespielt. Danach gehörten sie einfach zum Leben dazu und fristen ihr Dasein irgendwo am Rande unseres Blickfeldes. Doch habt ihr euch schon jemals Gedanken über eure Schattenbilder gemacht? Was sind sie? Eine reine optische Abbildung eures Körpers durch den Einfluss von Licht? Oder ist der eigene Schatten eine Art Spiegelung der Seele, ein Freund, Vertrauter, Beschützer?

Im Leben der Familie Salz kommt den Schatten eine besondere Bedeutung zu. Was passiert, wenn man seinen Schatten verliert, ihn nicht mehr sehen kann? Eine interessante Frage, deren Beantwortung im Buch mehrere Facetten anspricht und dennoch im Auge des Betrachters verbleibt.

In „Die unsterbliche Familie Salz“ von Christopher Kloeble dreht sich das Denken und Handeln immer wieder um den Fürstenhof in Leipzig. 
 

Er ist eine Art Zentrum, an dem alles beginnt und auch wieder zu enden scheint. Dennoch erwartet den Leser kein imponierendes Bild einer reichen Hotelierdynastie oder gar ein Ausflug in die Welt der Highsociety. Vielmehr treffen wir auf die miteinander verbundenen Schicksale von Generationen einer Familie über den Verlauf von 100 Jahren hinweg. Wir erleben, wie sich das Leben und Handeln jedes Einzelnen auf die nachfolgenden Generationen auswirkt. Wie Schicksalsschläge und Erlebtes einen Menschen verändern. 

„Meine Großmutter starb zwei Mal. Nur war sie nach dem ersten Mal nicht tot…“ 

Im Mittelpunkt steht Lola Rosa Salz. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt. Eine recht eigenwillige und starke Persönlichkeit, die dennoch weit davon entfernt ist, perfekt zu sein. Im Laufe eines Jahrhunderts entdecken wir viele Seiten ihrer selbst.

Lola hat in ihrem langen Leben viel erlebt und riskiert für die, die ihr am Herzen lagen, aber auch zum Eigennutz oder soll ich sagen Selbstschutz. Manchmal scheint es schwer hinter ihre Fassade zu blicken und die große Verletzlichkeit dahinter zu entdecken. Doch sie ist da. Lola Rosa Salz wird bis zum Schluss auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit sein und so manchen großen Fehler begehen. 

Sie ist einer der umfassendsten vielschichtigsten Charaktere, der mir seit langem begegnet ist. Ob fantasiereiches, ängstliches Kind oder ans Bett gefesselte in ihren Gedanken und Erinnerungen gefangene Großmutter, Lola fasziniert, polarisiert. Ihr Leben stimmt nachdenklich, wehmütig und auch traurig. Verpasste Gelegenheiten und die zu geringe Kraft, ihren inneren Schatten überwinden zu können, werden dazu führen, dass von der eigentlichen Lola bis zu ihrem ersten Tod nicht mehr viel übrig geblieben zu sein scheint. 
Dennoch steckt davon noch ganz viel in ihr und ich konnte am Ende das kleine liebenswerte Mädchen in ihr wiederfinden.

Lola scheint unsterblich durch die Zeiten zu wandern und die Geschicke aller zu beeinflussen. Ihr Schatten überragt die aller folgenden Generationen und wird den Verlauf der Geschichte der Familie Salz grundlegend bestimmen.

„Die unsterbliche Familie Salz“ ist ein Familienepos, das dem Leser durch die unterschiedlichen Erzählstränge immer wieder neue Blickwinkel eröffnet. Das Ende kommt trotz allem überraschend schnell und auch nach 438 Seiten ist man eigentlich noch nicht bereit, sich aus den Fängen der Familie Salz zu lösen. 

Dieses Buch wird Euch gefangen nehmen, inspirieren und ganz wichtig, eine besondere Verbindung zu Euren Schatten schaffen.

Ich hätte gern herausgefunden…, aber nein, da verrate ich zu viel, denn gerade der Schluss könnte ein weiterer Anfang sein…eine neue Generation mit Träumen und schicksalhaften Begegnungen macht sich auf den Weg.

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Rezension „Herzflattern mit Karamell oder wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte“ von Erin Gough – FISCHER KJB

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (22. März 2016)
Sprache: Deutsch

übersetzt von Yvonne Hergane
ISBN-10: 3737340285
ISBN-13: 978-3737340281
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Flywheel
D: 15,99 Euro

Inhalt:

Ein eigenes Café leiten – das ist doch viel besser als lernen!

Als Delilahs Vater auf Weltreise geht, muss die Siebzehnjährige plötzlich alleine sein Café in Sydney leiten, das ›Flywheel‹. In die Schule will sie sowieso nicht mehr. Außerdem hat sie vom Café aus den perfekten Blick auf Rosa, die Kellnerin im Restaurant gegenüber. Für sie und ihren besten Freund Charlie wird das ›Flywheel‹ ihre eigene kleine Welt. Doch dann scheint sich alles und jeder gegen Delilah zu verschwören, und sie muss sich der entscheidenden Frage stellen: Wie viel Flywheel-Spezial-Karamell-Milchshake braucht man wirklich, um ein ruiniertes Leben zu retten?

Ein bittersüßer, witziger Roman über das Unabhängigwerden, über absolut unmögliche beste Freunde und das Finden (und Behalten!) der großen Liebe

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Erin Gough gewann 2013 mit dem Manuskript zu ihrem Debüt ›Herzflattern mit Karamell oder Wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte‹ einen Nachwuchspreis. Zuvor veröffentlichte sie Kolumnen und Kurzgeschichten. Sie lebt in Sydney, Australien, und liebt Karamell-Milchshakes und Kaffee über alles.

Quelle: Amazon

Rezension:

„Herzflattern mit Karamell oder wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte“ ist mit seinem rosaroten und zuckersüßen Cover ein Hingucker. Leider lenkt dieses Heileweltmotiv von der inhaltlich recht
ernsten Thematik ab und könnte zu falschen Erwartungen führen.
So könnten einige Leser von der Geschichte selbst enttäuscht sein. Es geht zwar um Liebe und das damit verbundene auf und ab, dennoch ist dieses Buch weit entfernt von einer einfachen heiteren Liebesgeschichte. 
Bitte lest vor dem Kauf bzw. dem Lesen des Buches unbedingt den Klappentext, damit Ihr Euch emotional
auf das Buch einlassen könnt.
Es wäre schade, wenn es, da unter falschen Voraussetzungen zur Hand genommen, einen negativen Eindruck hinterlässt. Erin Gough hat hier eine wirklich berührende Geschichte mit vielen tiefgründigen Aspekten und einer großen
Portion Galgenhumor geschaffen.
Die Autorin legt mit „Herzflattern mit Karamell oder wie ich
in zwei Wochen mein Leben ruinierte“ einen großartigen, nachdenklichen
Jugendroman vor. Es geht um Freundschaft, Toleranz, Selbstfindung, Durchsetzungsvermögen,
Verantwortung, Mobbing, aber vor allem darum, anders sein zu dürfen. 
Nachdem Delilah ihren Vater auf Weltreise geschickt und die
Führung des Familiencafés „Flywell“ übernommen hat, schein alles schief zu
gehen. Was anfangs gut geplant und durchdacht war, beginnt mit der Ausweisung
ihres Managers Dominic auf das absolute Chaos zuzusteuern. Delilah ist plötzlich auf sich allein
gestellt, das Café befindet sich am Rande des Ruins, ihr Vater verlängert
seine Weltreise und genießt die neu gewonnene Freiheit. Sie bringt es nicht
übers Herz, ihm von den Problemen zu Hause zu erzählen. Unsere Protagonistin
schlägt sich mit teils recht trockenem Humor durch ihr turbulentes Leben.
So ganz nebenher muss sie sich auch noch mit Sabotageakten
im Café, Liebeskummer und dem Mobbing durch ihre Schulkameraden herumschlagen.
Delilah ist bis über beide Ohren verliebt. Ihre Leidenschaft gehört Rosa. Doch
Rosa scheint so unerreichbar wie ein Griff nach den Sternen. 
Hilfe und Freundschaften anzunehmen ist im Leben nicht immer einfach, den eigenen Weg zu finden oftmals noch schwerer.
Delilah wächst mit vielen Freiheiten auf, was es ihr nicht leicht macht, die strengen Regeln und Sitten, denen Rosa familiär ausgesetzt ist, zu verstehen. Sie muss lernen, nicht nur Toleranz für sich selbst zu wünschen, sondern diese auch anderen einzuräumen. 
Ihr bester Freund Charly ist ihr in dieser schweren Zeit eine große Stütze. Doch auch Freundschaften müssen gepflegt werden. Als sie ihn einmal zu oft vor den Kopf stößt, beginnt dieser sichere Hafen für Delilah gefährlich zu wackeln. Die große Liebe, aber auch echte Freunde zu finden, ist nicht einfach, sie festzuhalten, ist die eigentliche Herausforderung.
Erin Gough hat eine Geschichte geschaffen, die zum Nachdenken anregt, aber dennoch amüsante Passagen beinhaltet. Ihre Protagonisten fesseln den Leser bis zur letzten Seite und versprechen pures Lesevergnügen. 
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Rezension „Im dunklen dunklen Wald“ von Ruth Ware – dtv Verlag

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Stefanie Ochel
ISBN-10: 3423261234
ISBN-13: 978-3423261234
Originaltitel: In A Dark, Dark Wood
D: 15,90 Euro

Inhalt:

Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat… Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Quelle: Amazon

Die Autorin:

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.

Quelle: Amazon

Rezension:

Der Klappentext von „Im dunklen dunklen Wald“ hat mich bereits bei der Vorstellung zur Leipziger Buchmesse sehr neugierig werden lassen.

Es handelt sich um einen Thriller über die Abgründe, die hinter einer lieblichen Fassade stecken können, aber es ist auch ein Buch über Freundschaft, die Macht der ersten großen Liebe, Vertrauen, Geheimnisse, Verlust und der Suche nach der Wahrheit.

Das von Ruth Ware gewählte Ambiente ist für einen Thriller einfach perfekt.

Ein dunkler geheimnisvoller Wald, weitab jeglicher Zivilisation. Kein Funknetz, das Festnetz ist auch unzuverlässig und sechs Menschen, die sich lange nicht gesehen haben oder einander völlig fremd sind, befinden sich für mehrere Tage auf engstem Raum zusammen. Die Luft knistert vor Spannung, Misstrauen und ungelösten Geheimnissen. Doch damit nicht genug. Das Haus, in dem der Junggesellinnenabschied stattfindet, ist einfach gruselig. Ein kalter moderner Glasbau, der monströs und wie fehl am Platz, mitten zwischen den Bäumen hervorragt. Die Personen im Haus befinden sich gezwungener Maßen wie auf einer Bühne. Es ist nicht die schöne Aussicht auf den Wald und die Natur, die einen innehalten lässt. Nein, man fühlt sich entblößt und etwaigen Beobachtern schutzlos ausgeliefert. So schafft die Autorin bereits ein Umfeld, das uns schaurig innehalten lässt.

Alles beginnt mit einer Einladung zu Clares Junggesellinnenabschiedsparty. Nora, lebt sehr zurückgezogen. Zu ihren früheren Schulfreunden hat sie kaum noch Kontakt und zwischen ihr und ihrer ehemals besten Freundin Clare steht ein unausgesprochenes Geheimnis…

Die eigentlichen Ereignisse erleben wir durch Rückblenden und Erinnerungsfetzen, denn Clare befindet sich nach einem Unfall im Krankenhaus. Es gilt herauszufinden, was passiert ist.

Der Schreibstil von Ruth Ware ist flüssig und der Plot gut durchdacht. Sie hat ihre Protagonisten vielschichtig und interessant ausgearbeitet. Leider blieb der Spannungsbogen nicht über die komplette Geschichte hinweg erhalten. Die anfangs sehr facettenreich aufgebaute Spannung flacht nach kurzer Zeit ab und verläuft sich in einer sacht dahinplätschernden Erzählung. Die darin verstreuten kleine Hinweise und Andeutungen sind allerdings wichtig für das spätere Verständnis der Handlung. Ab ca. Seite 200 nimmt der Thriller wieder an Fahrt auf und entfaltet eine Art Sogwirkung, die es dem Leser schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.

Für Thrillerleser, denen es nicht auf blutige Szenen sondern eher auf einen psychologisch spannenden Plot ankommt, kann ich dieses Thrillerdebüt empfehlen. Ich wünsche euch schaurig schöne Lesestunden.

Weitere Rezensionen zum Buch findet Ihr auch auf den Blogs unserer #mädelswaldtour

bei Sabine von Niliversum
bei Heike von Irve liest
bei Ronja von Bücherstöberecke

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Benedict Wells auf der Erfurter Herbstlese 2016 – „Vom Ende der Einsamkeit“

Bereits zum Auftakt der diesjährigen Herbstlese war sein Buch „Vom Ende der Einsamkeit“ ein polarisierendes Thema. Die Gefühle und Meinungen schwankten zwischen anregend, euphorisch bis hin zu arger Kritik. Das literarische Quartett war sich bei diesem Werk einmal wieder nicht ganz Eins. (nachzulesen hier).

Heute war Benedict Wells persönlich auf der Herbstlese im Erfurter Hugendubel anzutreffen.
Doch wie muss man sich einen Ausnahmeautor vorstellen, der bereits mit 19 Jahren seinen ersten Bestseller veröffentlicht und nun bereits mit dem vierten Buch umfassende Erfolge feiern darf?
Benedict Wells ist ein natürlicher, sympathischer und bei allem Erfolg bescheiden gebliebener Mensch, der mit frischen Elan und jungenhaften Charme sein Publikum einzufangen weiß. Dabei vereint seine Leserschaar mehrere Generationen miteinander. 

Während der Lesung durften wir sogar eine Gesangseinlage von „Moon River“ genießen.





„Es gibt Dinge, die ich nicht sagen sondern nur schreiben konnte. Denn wenn ich redete, dann dachte ich, und wenn ich schrieb, dann fühlte ich.“

Gefühle sind ihm wichtig, Authentizität. Und genau das ist es, was seine Werke ausmacht.
Auffallend ist, dass Benedict Wells sehr viel in Metaphern spricht, gerade so, wie man ihn auch beim Schreiben erlebt. Er bedient keine Klischees. In seinem Buch finden sich tiefgehende Charakterstudien. Seine Protagonisten sind klar gezeichnet und wir erleben als Leser die komplette Bandbreite an Gefühlen, die das Leben mit sich bringt. Ein literarisches Paket, bei dem Lesen und Gefühlserleben Hand in Hand gehen. 

„…Das Heilmittel für Einsamkeit ist Geborgenheit, nicht wahlloses Zusammenleben…“

Benedict Wells schreibt aus einem inneren Drang heraus. Ungeduldig beginnen die Geschichten aus ihm herauszusprudeln und müssen im Nachhinein gestutzt, erweitert oder komplett umgeschrieben werden, bis wir das vollendete Buch in den Händen halten dürfen. 

Ist der Anfang geschafft und die ersten Sätze füllen das weiße Papier, schreibt es sich für ihn fast wie von selbst. Das Ende ist das ultimativ Wichtigste an seinen Romanen. An diesem wird eigentlich nie etwas geändert. Dazwischen können schon einmal komplette Kapitel ausradiert werden, wenn diese den Handlungsstrang stören bzw. unpassend erscheinen. Da werden aus 800 geschriebenen Seiten auch ganz fix 355 Seiten geballte Power.

Einen Studienabschluss hat der Autor nicht, doch das Wagnis, sich in ein unbestimmtes Autorenleben zu stürzen, ist ihm mit Bravour gelungen. Hierfür gab es am gestrigen Abend eine sehr schöne und passende Einleitungsrede von Monika Rettig, welche Benedict Wells sehr gern an sein 19jähriges ICH geschickt hätte. 

Er ist Realist und betont, dass er sehr viel Glück in seiner bisherigen Schreiblaufbahn hatte. Zu verdanken ist dies vor allem zwei Menschen – seinem Agenten und seinem Verleger. Können allein ist beim Schreiben gar nicht wichtig findet er. Ein starker Wille und Durchhaltevermögen sind für ihn Wegbestimmend. 
…Manchmal bedeutet ein Buch zu schreiben, einen Turm aufzubauen, sich zu trauen, Teile oder das komplette Objekt abzureißen, zu sehen, ob die verbliebenen Elemente halten und den Turm in einer verbesserten Form neu zu errichten.. (frei nach Benedict Wells)

Bei „Vom Ende der Einsamkeit“ hat sich der Autor erstmalig getraut, nicht alle Energie komplett in den Anfang der Geschichte zu packen, sondern sich alles über 10 Kapitel hinweg langsam entwickeln und zum Ende hin Fahrt aufnehmen zu lassen. Ein Versuch, den man nur als gelungen bezeichnen kann. Auch hat er sich zum ersten Mal die Zeit genommen, sein Werk über ein Jahr hinweg zu überarbeiten. Dabei erstreckte sich die Entstehungsdauer und Vollendung dieses vierten Buches über sieben lange Jahre hinweg. 

Doch auch die Protagonisten im Buch nehmen uns mit auf ihren Entwicklungsweg, der sogar eine Zeitspanne von 35 Jahren umfasst. 
Aus der Grundidee einer Liebesgeschichte, verselbständige sich diese im Laufe von vier bis fünf Jahren, Marty ergänzt die ursprünglich zwei geplanten Geschwister und natürlich fließt auch die persönliche Weiterentwicklung des Autors in die Geschichte mit ein. So kann er auf 13 Jahre Internatserfahrung und Beobachtungen während der Schulzeit zurückblicken, wodurch seine Beschreibungen in „Vom Ende der Einsamkeit“ ihre Authentizität erlangen. Dabei hat Benedict Wells persönlich nur positive Erinnerungen an seinen Internatsaufenthalt. 
Für die eigentlichen Personen der Geschichte gibt es allerdings keine realen Vorbilder. Diese entspringen seiner Fantasie.

Noch immer irritiert ihn der riesige Erfolg seiner Bücher. Im Moment ist das, was um ihn herum geschieht für Benedict Wells nicht greifbar und er schätzt, dass es auch in zwei Jahren nicht anders sein wird. Ist er doch innerlich ein ganz normaler Typ in Berlin, der eben schreibt. 

Erinnerungen sind ihm wichtig und sich seine Empfindsamkeit zu bewahren. Er möchte kein „Arsch“ sein und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Seine Träume bezeichnet er momentan als übererfüllt, was sich hoffentlich noch lange Zeit fortsetzt.
Der Autor mag keine Talkshows, ist dafür aber sehr nah an seinen Lesern. Für Gespräche, Fotos und Signierwünsche nimmt er sich viel Zeit. 
Zum Glück gehen Benedict Wells die Ideen nicht aus. Ein fünftes Buch ist in Arbeit. Es wird um den „Sommer mit 16“ gehen. Die neuen Protagonisten und Ereignisse schwirren bereits in seinem Kopf herum und begleiten ihn während der Fahrten zu seinen aktuellen Lesungen.


Ich hoffe, wir dürfen das Ergebnis dieses Kopfkinos bald in den Händen halten.

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#mädelswaldtour – Cocktailparty! – Tag 2 unserer Blogtour zu „Im dunklen dunklen Wald“ von Ruth Ware – dtv Verlag



Cocktailparty!


Willkommen zum zweiten Tag unserer Blogtour!

Ihr liebt Thriller und habt keine Angst, mit uns in die Tiefen des Waldes vorzudringen? Dann folgt uns in den nächsten Tagen. Alles beginnt mit der Einladung zu einer Party zum Junggesellinnenabschied. Ein tödliches Spiel beginnt….


Was gehört zu einer gelungenen Party zum Jungesellinnenabschied? 

Sicher dürfen dabei alkoholische Getränke z. B. leckere Cocktails nicht fehlen. 

Ich habe für Euch ein paar Rezepte herausgesucht, die Ihr gern auch zu anderen Gelegenheiten ausprobieren könnt. Doch vergesst nicht, genügend Wasser und Knabbereien bereit zu stellen, damit die hochprozentigen Mixturen nicht gleich auf den Magen schlagen. Für diejenigen, die aus verschiedenen Gründen keinen Alkohol trinken können bzw. mögen, ist auch etwas dabei.

Maracuja-Sekt-Schorle

Maracujasaft
Pfefferminzblätter
Granatapfelkerne
Sekt oder Wasser mit Kohlensäure

Mengen – je nach Geschmack.

Alles je nach Geschmack zusammen in ein Glas geben.

Wackelpudding mit Schuss

1 Päckchen Götterspeise
250 ml Wodka

Die Götterspeise mit der Hälfte der benötigten Wassermenge und dem Wodka nach Packungsanleitung zubereiten. Flüssigkeit in kleine Schnapsgläser füllen und am besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Mit einem Schuss Vanillesoße servieren.

Verschieden Götterspeiseschichten verleihen dem Ganzen noch einmal eine interessante Optik.

Für die alkoholfreie Variante Götterspeise ohne Wodka gemäß Packungsanleitung zubereiten.

Pina Colada

6 cl weißer Rum
10 cl Ananassaft
4 cl Cream of Coconut)
2 cl Schlagsahne
3–4 Eiswürfel
1 Ananasscheibe und 1 Cocktailkirsche zum Verzieren

Rum, Ananassaft, Kokosnusscreme, Sahne sowie Eiswürfel kräftig shaken, in ein Glas geben. 

Mit Ananasscheibe und Cocktailkirsche verzieren.



Pink Lady

4 cl Gin
2 cl Zitronensaft
1 cl Grendinsirup

Alles im Shaker gut durchschütteln, nach Bedarf Eiswürfel hinzugeben und im Martiniglas servieren.


Frucht-Limes (für ca. 1 Liter)

500 g frische Früchte (es geht aber auch mit gefrorenen Früchten)
200 g Zucker
130 ml Wasser
200 g Zitronensaft
250 ml Wodka

Wasser und Zucker im Topf kurz aufkochen und anschließend etwas abkühlen lassen. Früchte pürieren. Das kalte Zuckerwasser mit Zitronensaft, Wodka und pürierten Früchten verrühren.

Swimming Pool

6 cl Ananassaft
2 cl Sahne
1 cl Blue Curaçao
2 cl weißer Rum
2 cl Wodka
2 cl Cream of Coconut

Alle Zutaten außer Curaçao blue im Shaker schütteln. Nach Bedarf Eiswürfel hinzugeben. Flüssigkeit durch ein Barsieb in ein mit 3-4 EL zerstoßenem Eis gefülltes Longdrinkglas geben. Den Curaçao blue über den Drink laufen lassen. Gläser mit Ananasstückchen und einer Cocktailkirsche mit Stiel dekorieren.

Ich hoffe, es waren ein paar Ideen für Euch dabei.

Alle Cocktails könnt Ihr mit passenden Säften oder Wasser anstatt den alkoholischen Zutaten zubereiten.

Prost!

Gewinnspiel:

Bei der #Mädelswaldtour könnt ihr durch die tolle Unterstützung vom dtv Verlag ein Exemplar von Ruth Wares „Im dunklen, dunklen Wald gewinnen – und das müsst ihr dafür tun:


Auf allen 6 Stationen sind 4 Buchstaben, bzw. einmal 3 Buchstaben, im Text farbig markiert.
Diese ergeben in die richtige Reihenfolge gebracht das Lösungswort (23 Buchstaben), welches per Mail an schmidt.anja73@gmail.com bis einschließlich 31.10.2016, 23.59 Uhr geschickt werden sollte und euch mit viel Glück das Exemplar von „Im dunklen dunklen Wald“ beschert.

Teilnahmebedingungen

-Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem      Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
– Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf den teilnehmenden Blogs genannt    zu werden.

– Die Verlosung beginnt am 26.10.2016 und endet auch am 31.10.2016 um 23:59 Uhr.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
– Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
– keine Barauszahlung möglich
– Meldet sich der Gewinner auf unsere Nachricht nicht innerhalb von 7 Tagen nicht, wird neu ausgelost.

Der Gewinner wird am 01.11.2016 gezogen und veröffentlicht, bzw. bekommt dann auch eine entsprechende Mail mit der Bitte um Angabe seiner Anschrift.

Wer verbirgt sich hinter unserer Mädelswaldtour

Unter den nachfolgenden Links könnt Ihr unsere Blogs besuchen, in den Beiträgen stöbern und natürlich die Blogtour weiterverfolgen.



Ronja von der Bücherstöberecke

Anja von Zwiebelchens Plauderecke

Sabine von Nivilersum

Pauli in Begleitung ihres Frauchens Yvonne von Lesende Samtpfote, gemeinsam mit Julia von Ruby´s Cinnamon Dreams

Eva von Scattys Bücherblog

Heike von Irve liest

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Die Gewinnerin unserer Blogtour zu „Engel der Themse“ steht fest!

Es ist soweit, Sandra Thoms vom Dryas Verlag hat unter all den tollen Kommentaren, die Ihr uns während der Blogtour hinterlassen habt, ausgelost.

Ich möchte es auch kurz machen und Euch gar nicht weiter auf die Folter spannen.

Gewonnen hat:

BARBARA SCHULZE

Herzlichen Glückwunsch!


Bitte sende Deine Anschrift an Marie Lanfermann unter vielleserin@live.de, damit sie diese direkt an den Verlag weiterleiten kann.
Dein Gewinn macht sich gleich nach der Frankfurter Buchmesse auf den Weg zu Dir.
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Erfurter Herbstlese 2016 – Sport für die Lachmuskeln mit Andrea Sawatzky

Bereits fünfzehn Minuten nach Verkaufsstart war die Lesung für den 15.10.2016 mit Andrea Sawatzky ausverkauft. Ein wiederkehrendes Phänomen, welches aber auch sehr hohe Ansprüche an den Abend weckt.

Von Druck oder Aufregung war bei der sympathischen Autorin allerdings nichts zu spüren. Souverän und mit trockenem Humor stellte sie uns den dritten Band über die Familie Bundschuh vor.
Nachdem wir bereits mit den Buntschuhs im Urlaub waren und das weihnachtliche Chaos überstanden haben, gilt es nun eine Hochzeit zu feiern. Doch die zukünftige Schwiegertochter nebst Familie passt so gar nicht in das kleinbürgerliche Bild. Als Leser darf man sich wieder auf ein liebenswert chaotisches Miteinander freuen. Sprachbarrieren scheinen da nur das kleinste Übel auf dem holprigen Weg der Familienerweiterung.

Der Abend war geprägt von vielen Leseausschnitten aus „Ihr seid natürlich eingeladen“. Hier kam das schauspielerische Talent von Andrea Sawatzky voll zum Tragen. Spätestens nach der Lesung war es für die Besucher ein MUSS, das Buch mit nach Hause zu nehmen, um die turbulenten Erlebnisse der Familie Buntschuh weiterverfolgen zu können.

Wer von der chaotisch liebenswerten Familie nicht genug bekommen kann, darf sich nach den ersten beiden Bänden auch auf eine Verfilmung des dritten Teiles freuen.

Moderiert wurde der Abend von Christiane Weber vom mdr. Eine wirkliche Interaktion mit Andrea Sawatzky ergab sich leider kaum, was vielleicht an der Art der Fragestellungen lag. 

Die Autorin wich geschickt den gestellten Fragen aus. Mit dem ihr eigenen Witz umschiffte sie immer wieder die Klippen der direkten Beantwortung, was das Publikum dennoch amüsierte. Sie erzählte viel und sorgte für Lachtränen, lies sich aber gleichzeitig nicht dazu verleiten, aus dem Nähkästchen zu plaudern.

So die Frage nach ihrer realen Inspiration für die Figur des Geralds. Eine für sie wahrlich gefährliche Frage, da sich dieser Charakter wohl aus mehreren Vorbildern zusammensetzt. Wir müssen uns mit der Aussage, sie habe sich Gerald zusammengebastelt zufrieden geben. Dagegen scheint sie Rose von allen Charakteren am meisten zu inspirieren. Und ja, es existiert eine Person im Buch, die einem ihrer Familienmitglieder sehr ähnlich ist. Wem, dass wollte uns Andrea Sawatzky allerdings nicht verraten.

Es ist bereits die vierte Herbstlese zu der die Autorin in Erfurt zu Gast ist. Eine Wiederholungstäterin also. Ihr nächstes Buch wird ein Psychothriller, da sie die gerade herrschende Witterung hierzu extrem inspiriert. Vielleicht sehen wir Andrea Sawatzky ja im nächsten Jahr erneut zur Herbstlese mit diesem Buch. Sie komme sehr gern immer wieder.

Wer Andrea Sawatzky in Aktion erleben möchte, sollte am 20.10.2016 die Verfilmung „Zwei verlorene Schafe“ im ZDF nicht verpassen.

Eine kleine Begebenheit am Rande:

Ich habe das Glück, zu allen Veranstaltungen der Erfurter Herbstlese, die ich besuchen darf, eine Platzreservierung zu bekommen.

Gestern nun waren wir auf der Suche nach diesen speziellen Plätzen, die sich in der Regel in der ersten bis dritten Reihe befinden. Nirgends waren Platzreservierungen mit meinem Namen zu finden. Beim dritten Versuch nun, lagen plötzlich auf zwei eingerückten Plätzen der dritten Reihe die Platzkarten. Recht ungewöhnlich, da im Normalfall die äußeren Sitzplätze dafür vorgesehen sind.
Meine Freundin und ich hatten das mysteriöse Verschwinden und Auftauchen von Platzkarten allerdings bereits bei vorherigen Veranstaltungen beobachten können und schüttelten nur den Kopf.
Da ich wegen einer anderen Sache bereits verstimmt war, diskutierten wir noch eine Weile hierüber.

Wenige Minuten später wandte sich eine ältere Dame vertrauensvoll an meine Freundin. Sie hätte die Platzkarten weggenommen und später verrückt, da sie mit ihrem Tablet vom äußeren Sitz der Reihe besser fotografieren könne und auf den anderen Plätzen zu schräg zur Bühne gesessen hätte.
Ihr Mann saß derweil noch in der ersten Reihe und besetzte zwei Plätze, da er sich nicht traute, sich zu ihr zu setzen. Sie bot uns die Plätze in der ersten Reihe an, die wir natürlich sehr gern annahmen.
Am Ende haben wir platztechnisch von dieser Situation profitiert. Dennoch bin ich noch immer am Kopfschütteln über die, ich möchte es einmal naive Dreistigkeit nennen, da sie es nicht wirklich böswillig tat. Ich wäre jedenfalls nicht einmal Ansatzweise auf eine solche Idee gekommen oder hätte mich getraut dies zu tun.

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Rezension „Zweimal mitten ins Herz“ von Sarah Saxx – Books on Demand

      Taschenbuch: 240 Seiten
      Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (31. August 2016)
      Sprache: Deutsch
      ISBN-10: 3741255661
      ISBN-13: 978-3741255663
      D: 8,99 Euro
      eBook: 2,99 Euro

      Inhalt:

      Hazel ist fassungslos und zutiefst verletzt, als ihre große Liebe Luca ihr seinen Seitensprung gesteht. Da hilft es auch nicht, dass er ihn aufrichtig bereut – sie braucht Abstand. Kurzerhand zieht Hazel aus ihrer Heimat weg und nimmt einen Job als Masseurin im neuen Wooden Spa Hotel in Greenwater Hill an.
      Als sie dort den sympathischen Polizisten Dean trifft, der sich gleich mehrmals als Retter in der Not erweist, vergisst sie zum ersten Mal ihren Trennungsschmerz.
      Wird es Dean gelingen, ihre Wunden zu heilen? Doch auch Luca setzt alles daran, seinen Fehler wiedergutzumachen…

      Quelle: Amazon

      Die Autorin:

      Gleich mit ihrem Debütroman „Auf Umwegen ins Herz“ landete Sarah Saxx einen E-Book-Bestseller und lebt seither ihren Traum: Leser mit romantischen Geschichten tief im Herzen zu berühren und dieses gewisse Kribbeln auszulösen. Die 1982 im Sternzeichen Zwillinge geborene Tagträumerin liebt Milchkaffee, wilde Achterbahnfahrten und Jazzmusik.

      Sarah schreibt, liebt und lebt in Oberösterreich und verbringt ihre freie Zeit am liebsten mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern.

      Quelle: Amazon

      Rezension:

        Was bedeutet es, jemanden von ganzem Herzen zu lieben? Ist es möglich, einen Seitensprung des Partners zu verzeihen, noch einmal einen gemeinsamen Neuanfang zu wagen?

        Ich möchte Euch heute nach Greenwater Hill einladen, um genau das zusammen mit Hazel herauszufinden. Es geht um Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Enttäuschungen und Verzeihen. 

        Doch jemanden zu lieben kann ganz schön verzwickt sein, wenn das Herz gebrochen wurde. 
        Logisches Denken und Gefühle passen nicht immer so recht zueinander.
        Ob ich einen dermaßen großen Vertrauensbruch verzeihen könnte, ich glaube nicht…
          Ihr werdet Hazel und auch Dean mögen. Mit Luca schaut die Sache schon anders aus. Meine Gefühle ihm gegenüber sind auch nach Abschluss des Buches recht zwiespältig. Wie es Euch während der Geschichte geht, solltet ihr allerdings selbst herausfinden.
            Sarah Saxx besticht auch in diesem Roman mit einem lockeren Schreibstil und einer guten Portion Humor. Dabei schreibt sie sehr authentisch und einfühlsam. „Zweimal mitten ins Herz“ lässt sich auch ohne Vorkenntnis der ersten beiden Bände aus der Greenwater Hill Reihe wunderbar lesen. 
              Ein Ausflug nach Greenwater Hill lohnt sich und ist eine wunderbare Ablenkung von dem momentan tristen Regenwetter.

            Ein kleines Gewinnspiel gibt es heute auch:

            Mit der lieben Unterstützung von Sarah Saxx, darf ich drei Lesezeichen 
            zum Buch an Euch weitergeben. 
            Hinterlasst mir einfach einen netten Kommentar bis zum 16.10.2016 
            und schon landet Ihr im Lostopf.
            Teilnahmebedingungen

            • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
            • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
            • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
            • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass man im Gewinnfall  als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
            • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
            • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
            • Das Gewinnspiel endet am 16.10.2016 um 23:59 Uhr.

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